Berufsunfähigkeit und Anzweifelungen.

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Re: Berufsunfähigkeit und Anzweifelungen.

Beitragvon Thilo » Fr 8. Nov 2019, 16:57

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Das geht dann "durch", wenn der Versicherer alles geprüft hat. Jetzt hat er schon mal Zweifel angemeldet, deshalb die Nachfrage.

Ich würde mit dir wetten wollen, dass dies nicht ohne Ärger abläuft. Nur mit anwaltlicher Hilfe wirst du weiterkommen.
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Re: Berufsunfähigkeit und Anzweifelungen.

Beitragvon Brosis2018 » Fr 8. Nov 2019, 22:17

Jetzt will sich der Versicherungvertreter sich mit einschalten, der damals die Versicherung abgeschlossen hat. Er will sie selbst anrufen sagt er und das klären. Er meint es wurde damals bei Abschluss alles ja geprüft und hat gepasst. Er vertritt ja die Versicherung heute noch. Weiß nicht ob das was hilft. Die versicherung haben wir auch angerufen und meinten, das wäre das einzige manko was sie zu bemängeln hätten.
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Re: Berufsunfähigkeit und Anzweifelungen.

Beitragvon Brosis2018 » So 10. Nov 2019, 16:24

Ich hätte mal eine frage. Ist das eigentlich rechtens? Hätten die das nicht bei Abschluss des Vertrages prüfen müssen? Da wäre es ja kein problem gewesen zum Arzt zu gehen und zu untersuchen lassen. Habe mehrere Urteile im Netz gefunden, da stand das das nicht rechtens wäre angeblich.
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Re: Berufsunfähigkeit und Anzweifelungen.

Beitragvon Thilo » So 10. Nov 2019, 19:07

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Waren denn meine bisherigen Hilfestellungen wirklich fruchtlos? Ich habe doch versucht dir einen gangbaren Weg aufzuzeichnen.

Wenn du bspw. ein Auto versicherst und gibst beim Fahrzeugtyp 90 PS an, ist das zunächst ok. Mitarbeiter der Versicherung kommen nicht vorbei und überprüfen deine Angaben. Baust du verbotenerweise einen Chip ein, der das Auto auf 150 PS aufrüstet, verlierst du den Versicherungsschutz, weil du falsche Angaben gemacht hast. Bei einem Unfall könnte die Fahrzeugmanipulation auffliegen und der Versichererungsschutz wäre dahin. Im nachhinein.

Ähnlich verhält es sich bei deiner BU-Versicherung. Du hast Angaben im Versicherungsantrag gemacht und der Versicherer geht zunächst davon aus, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen. Nach Prüfung durch den Versicherer erhälst du den Versicherungsschutz, sofern du versicherbar bist. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass deine Angaben im Antrag nicht stimmten, kann die Versicherung den Vertrag nachträglich, bspw. wegen "arglistiger Täuschung", anfechten. Hast du bspw. 90 Kilo angegeben, obwohl du 110 Kilo gewogen hast, hat der Versicherer einen Trumpf in der Hand um auch jetzt noch den Vertrag anzufechten.

Hier im Forum sind keine Versicherungsspezialisten unterwegs. Ich kann dein ständiges Nachfragen an dieser Stelle deshalb nicht nachvollziehen. Du brauchst in deiner Sache eine rechtssichere Auskunft! Da hilft kein Forum und kein Internet. Es gibt speziell ausgebildete Menschen, die in einem solchen Fall sachkundig weiterhelfen.

Ich sage dir jetzt nicht zum vierten Mal was zu tun ist.
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Re: Berufsunfähigkeit und Anzweifelungen.

Beitragvon Brosis2018 » So 17. Nov 2019, 22:21

Hallo, danke Thilo für deine Antwort. Sorry, bin einfach in der Sache einfach unsicher. Da es ja neuland ist. Ich habe ein Attest von meinen Hausarzt bekommen das ich zu der Zeit auch Tatsächlich 95 kilo hatte, das ja auch stimmte. Habe es der Versicherung zugesandt aber noch nichts gehört. Die sagten das dauert noch kurz bis es bearbeitet ist. Die Rechtschutzversicherung habe ich mit eingeschaltet, wobei die meinte wir halten uns noch ruhig bis eine Antwort kommt, vielleicht Akzeptieren sie das ja.

Mfg und danke für die hilfe.
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