Könnte ich Morbus Crohn haben?

Austausch zu medizinischen Aspekten von Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und mikroskopischen Kolitiden.

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Karlotta2019 » Mo 11. Nov 2019, 00:36

Nastrowje hat geschrieben:Wenn das von euch geschildert mit einem Morbus Crohn nichts zu tun haben kann, dann ok. Nur..... wundert es mich dann, dass man z.B, einen Mangel an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E, K durch Morbus Crohn haben kann, wie es hier beschrieben wird, in Verbindung mit Spritzen um sich die Vitamine ersatzweise intravenös zu verabreichen, weil durch den Morbus Crohn die Resorptionsquote der Vitamine sinkt.


Das natürlich schon, aber durch den Ausgleich gehen ja nicht die Krankheitssymptome vom MC weg. Der Ausgleich der Vitamine soll nur den Körper unterstützen, und zB Folgeprobleme wie Blutarmut usw. beheben. Den Crohn muss man parallel dazu mit Medikamenten behandeln, sonst gehen die Verdauungsstörungen nicht weg!
Sorgen sind wie Nudeln: Man macht sich immer zu viele.
Karlotta2019
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 18
Registriert: Sa 5. Okt 2019, 16:22
Diagnose: MC seit 2019

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Wase » Di 12. Nov 2019, 21:45

Hi Du,
Ich bin ganz sicher,dass pflanzl.Entzündungshemmer wirken.Das hat bestimmt schon jeder mal bemerkt(Zahnfleischentzündung,Kamille…)Ich finde es super ,dass Du Vitamine und Entzündungshemmer pflanzl.nimmst.Ich bin im Grundberuf Drogist und kenne die Kraft der Naturmedizin.Klar kannst Du eine Erkrankung haben.Kann aber auch ein Pilz oder sonst Was sein.Lass das fCP bestimmen und im Blut das CRP.Dann solltest Du in Sachen CED auf dem richtigen Weg sein.Rotes Blutbild anschauen und Antikörper (Asca)im Blut testen lassen.
Alles Gute
Wase
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 8
Registriert: Di 12. Nov 2019, 20:10

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Nastrowje » Do 14. Nov 2019, 23:40

Wase hat geschrieben:Hi Du,
Ich bin ganz sicher,dass pflanzl.Entzündungshemmer wirken.Das hat bestimmt schon jeder mal bemerkt(Zahnfleischentzündung,Kamille…)Ich finde es super ,dass Du Vitamine und Entzündungshemmer pflanzl.nimmst.Ich bin im Grundberuf Drogist und kenne die Kraft der Naturmedizin.Klar kannst Du eine Erkrankung haben.Kann aber auch ein Pilz oder sonst Was sein.Lass das fCP bestimmen und im Blut das CRP.Dann solltest Du in Sachen CED auf dem richtigen Weg sein.Rotes Blutbild anschauen und Antikörper (Asca)im Blut testen lassen.
Alles Gute


Danke noch für die Angabe der weiteren Blutwerte. Ich notier mir das aus dem Thread alles, war bislang aber noch nicht beim Arzt.

--------------

Also zunächst mal muss ich sagen dass ich es gut finde, dass ich nicht gleich abgeschossen werde wegen meiner "Eigen-Therapie". Anteilig finde ich sogar Bestätigung dass das hilfreich sein kann, auch gut. Danke....

Unabhängig davon ob ich CED/MC habe oder nicht, könnte ich es aber nicht glauben, dass man mit einem Vitaminmangelausgleich Darmstörungen nicht beheben oder lindern kann. Meine Erfahrung ist, dass "zahlreiche" Nährstoffe an der Verdauung beteiligt sind (ein paar werden sogar im Darm selbst synthetisiert), Verdauungsenzyme benötigen Nährstoffe um zu "arbeiten". Durch Durchfälle muss die Darmflora permanent neu aufgebaut werden (also wieder die Nährstoffe, aber z.B. auch durch Milchsäurebakterien oder Hefe/Hefebackwaren), und das alles wiederrum verändert den Stuhlgang, stabilisiert ihn.

Wenn ihr das nicht so kennt, okay, dann unterscheidet sich eure Therapie gewaltig von meiner. Aber ich sagte ja schon, dass ich keine Medikamente nehmen möchte.

Aber..... ich selbst hatte diese Durchfälle auch vor ein paar Jahren, im Extremfall sogar wasserfallartig. Da war ich noch schlank. Vor einiger Zeit war der Stuhlgang sehr stabil und fest, nur jetzt habe ich etwas verstärkt mit Koffein zu tun, das wiederrum wirkt leicht abführend. Aber am testen wieder. Heute bin ich leider etwas über dem Normalgewicht, dafür gehts mir viel besser. Aber Abnehmen durch Durchfälle wollte ich nicht mehr haben.

Falls es Jemand interessiert:
Über die Forensuche habe ich den Begriff im Forum schon gefunden. Nur nicht sooft. Aber, Weihrauchpulver (gemahlen für den Verzehr geeignet, weil es auch Granulat gibt für andere Anwendungen, z.B. in der Kirche *gg*) ist bei mir ein sehr starker "Entzündungshemmer". Ich hätte sogar gesagt, auf dem Darm bezogen einer meiner wichtigsten. Das ist zwar nur EIN sinnvoller Wirkstoff von vielen weiteren, aber dafür ein stark wirkender.

Da man hier viel von Studien hält => Morbus Crohn - Weihrauch besser wie Mesalazin

Allerdings: Eine einzigartige Beobachtung von mir ist, dass man sich in medizinischen Studien zu genau den Wirkstoffen, bei denen ich die meisten Erfolge habe, sich auf die Wirkungsweise relativ verhalten ausdrückt. Manchmal sogar totredet. Deshalb teste ich selbst. Beim Weihrauch zumindest scheint man dem Pulver viel zuzutrauen, und zurecht.

Wichtig beim Weihrauchpulver zum Einnehmen ist, dass es sich um die "Weihrauch Extrakt Boswellia serrata" handelt. Sie enthalten die höchsten Mengen der Boswellia Säuren (ca. 85%), die eben für die Entzündungslinderung sorgen. Ich selbst nehme davon täglich 800mg. Mehr scheint nicht sehr viel mehr zu bringen. Ab 1 Gramm habe ich den Eindruck es fängt an sich sogar negativ auszuwirken. Keine Kapseln, keine Tabletten, nur das reine Pulver, nur keine sonstigen Inhaltsstoffe die stören.
Nastrowje
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 11
Registriert: Di 5. Nov 2019, 13:47

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Karlotta2019 » Fr 15. Nov 2019, 01:44

Hallo,
Alles klar. Du hast ursprünglich nach Ergänzung mit Vitaminen etc. gefragt, um Mängel zu beheben. Hier sprichst Du aber über pflanzliche Entzündungshemmer/ Weihrauch usw.. Das kann man nicht wirklich „in einen Topf schmeißen“, denke ich. Natürlich können diese Stoffe helfen. Viele der wirksamsten Medikamente und potentesten Gifte kommen aus der Natur. Vielen helfen auch schleimbildende Ballaststoffe - ich hab mich recht lange mit Flohsamenschalen durchgebracht. Ich vermute, dass das die Barrierestörung, die im Darm vorliegt, etwas verbessert - unter anderem.
Du solltest das abklären lassen, auch, um Langzeitschäden zu vermeiden. Jedoch wäre sicherlich sinnvoll, davor mal 6 Wochen nichts einzunehmen, um unverfälschte Ergebnisse zu erhalten.
Sorgen sind wie Nudeln: Man macht sich immer zu viele.
Karlotta2019
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 18
Registriert: Sa 5. Okt 2019, 16:22
Diagnose: MC seit 2019

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Nastrowje » Fr 15. Nov 2019, 02:19

Karlotta2019 hat geschrieben:Also, um das auch nochmal zu wiederholen: Es mag schon sein, dass man sich besser fühlt, wenn man Vitaminmangelzustände ausgleicht, die zB durch eine schlechte Resorption entstehen. ABER: dadurch verschwinden keine Symptome wie Durchfall usw., wenn es sich um eine CED mit aktiver Entzündung handelt. Natürlich hilft es evtl bei milden Formen, oder in der schubfreien Phase, mit Quellstoffen/ Pflanzenstoffen, Vitamin D, Darmflora-Aufbau usw. zu unterstützen und kann damit auch sicherlich viele positive Effekte erzielen. Aber die Krankheitssymptome bei einer Entzündung verschwinden dadurch nicht.


Das ist falsch!............ Wenn eine Entzündung egal wo im/am Körper zurückgeht (von mir aus nicht auf Dauer wegbleibt), dann lindern sich logischerweise auch die Symptome! Möglicherweise sogar ENORM! Ich spreche nicht von anhaltender dauerhafter Heilung ohne dass ich noch irgendwas dazu tun muss.

Ich nehme das hier als Beispiel:
2. Kurzinformation zu den Krankheiten
2.1. Morbus Crohn

Morbus Crohn kann alle Abschnitte des Verdauungstraktes vom Mund über Speiseröhre und Magen bis zum Darm und After betreffen. Am häufigsten ist eine Entzündung der Darmwand im Dünn- und/oder Dickdarm, die sämtliche Schichten befallen kann. Dabei können sich gesunde mit erkrankten Darmabschnitten abwechseln. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, (blutiger) Durchfall, Gewichtsabnahme, Fieber und Darmfisteln. Bei Kindern können Wachstumsverzögerungen auftreten. Patienten fühlen sich oft erschöpft, müde, kraftlos.

Bei vielen Patienten sind auch andere Organe mitbetroffen, z.B.: Entzündung und Schmerzen an den Gelenken, Augenentzündungen, Hautveränderungen. Bei schwerem Krankheitsverlauf kann die teilweise Entfernung von betroffenen Darmabschnitten notwendig werden.

Datenquelle: https://www.betanet.de/ced-allgemeines.html


Alles was hier an SYMPTOME geschildert wird, HATTE ich auch (außer Darmfisteln), und es musste kein Darmabschnitt entfernt werden. Ich sage HATTE, denn ich habe es nicht mehr, solange ich jeden Tag Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehme, und zwar direkt zum Essen. Aber........(und das ist jetzt die Einschränkung) immer nur für ungefähr 8 Std. und dann "würde" die Entzündung (und ich meine es ist eine) im Darm wieder loslegen, und das kann sie nahezu fast nicht mehr, weil ich dann wieder die Nährstofftherapie ansetze.

Wenn dem so wäre, würden sich glaube ich sehr sehr viele Patienten sehr freuen und die CED Therapie wäre revolutioniert.

Dann sollten diese vielen Patienten mal "alternativ" vorgehen bei der Behandlung. Das ist aber nicht revolutionär, sondern schon lange bekannt in der Alternativen Medizin/Naturheilkunde, vielleicht sogar beim einen oder anderen Schulmediziner. Nur bin ich hergegangen, und habe mir mehrere verschiedene Puzzelteile zusammengesetzt, wodurch die Therapie komplexer aber wirkungsvoller geworden ist. Ich habs nicht erfunden, aber ich habe es für mich angepasst und hilfreiches zusammengesucht.

Wenn 800mg Weihrauchpulverextrakt Entzündungen spürbar lindern (und das sagen fast alle Darmkranken die es probiert haben) dann ist das schon ein Erfolg, aber man kann das noch steigern mit weiteren Stoffen. Allerdings, sollte man jeden einzelnen davon aus Verträglichkeit prüfen (gerade Darmkranke haben offensichtlich öftern Unverträglichkeiten auch bei natürlichen Stoffen oder Lebensmitteln).

Sehr stark entzündungshemmend:
- Weihrauchextraktpulver
- Omega 3 Fischöl
- Kokosöl-/-fett
- Kurkuma (mit schwarzem Pfeffer kombiniert)
- Aminosäure L-Glycin (wird insbesondere bei Gelenkentzündungen eingesetzt). Die isolierte Aminosäure vertrage ich nicht, deshalb verwende ich 9 Gramm Rindergelatine granuliert, da ist enorm viel davon enthalten, daneben auch weitere wichtige Aminosäuren.

Aber.......... die Entzündung zu hemmen alleine scheint mir noch nicht zu helfen. Ich muss die ganze Bandbreite an Vitaminen und Mineralien ergänzen. Und das alles in Kombination, hat den körperlichen Zustand so deutlich verbessert, dass Gelenkschmerzen/-entzündungen die auch noch kamen im Laufe der Zeit, völlig wegbekommen habe und heute wieder joggen könnte. Nur mach ich lieber anderen Sport, habs aber probiert.

Pickel und unreine Haut sind verschwunden, die Haare sehen wieder gesund aus. Anstelle von Minijob-Arbeiten mit wenig Stundenaufwand kann ich wieder Vollzeitarbeiten. Eine leider bestehende Augenentzündung macht mir heute bedeutend weniger Probleme. Nur hier kommt immer wieder mein einziges Medikament zur Hilfe mit Tropfen. Aber die Tropfen alleine haben die Störungen (hervorgerufen durch den entzündenden Darm) nie so erheblich lindern können.

Ich spreche wirklich nicht nur von "ein bisschen" besser, sondern von DEUTLICH besser. Nach dem Essen ist als wäre nichts, zumindest für einige Stunden.

oder Du nimmst den Zustand so an, wie er ist, wenn Du Dich mit deinem Management eigentlich ganz wohl fühlst.

Habe ich ja. Nur........ ich würds gerne irgendwie "einordnen" können. Und von der Symptomatik her kommts am ehesten an eine entzündliche Darmerkrankung heran. Am verbreitesten sind wohl Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Aber was es bei mir ist, weiß ich nicht....
Nastrowje
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 11
Registriert: Di 5. Nov 2019, 13:47

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Spaghettitarzan » Fr 15. Nov 2019, 09:57

@Nastrowje
habe ich das richtig verstanden? Es wurde nie eine CED histologisch gesichert oder im Darm gesehen? Du schließt aus dem Vorhandensein relativ unspezifischer Symptome wie Durchfall etc auf eine mögliche Erkrankung? Bzw. machst den Umkehrschluß, da die antientzündliche Medikamente helfen, musst du eine Entzündung haben.
Ganz so einfach ist es wohl nicht.
Eine CED wird durch entsprechende Veränderungen im Darm und dem Vorhandensein von Symptomen diagnostiziert.
Natürlich kann es sein, dass du bei der Darmspiegelung in Remission warst und deswegen nichts zu sehen war. Aber mache dir doch nicht so nen Kopf, ob du etwas hast oder nicht. Genieße es, wenn es dir gut geht und wenn es gravierend schlechter wird. lasse nochmal eine Spiegelung machen. Vielleicht gibt es dann Klarheit.
Ich weiß sehr wohl, dass dieses Zuwarten-Müssen und keine Klarheit-Haben oft sehr schwer ist, aber was bleibt uns Anderes übrig?! In die Zukunft schauen kann Keine/r von uns.
Spaghettitarzan
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 14
Registriert: Mo 6. Feb 2017, 17:20

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Nastrowje » Fr 15. Nov 2019, 11:53

Spaghettitarzan hat geschrieben:@Nastrowje
habe ich das richtig verstanden? Es wurde nie eine CED histologisch gesichert oder im Darm gesehen? Du schließt aus dem Vorhandensein relativ unspezifischer Symptome wie Durchfall etc auf eine mögliche Erkrankung? Bzw. machst den Umkehrschluß, da die antientzündliche Medikamente helfen, musst du eine Entzündung haben.


Richtig...... Und deshalb bin ich mit meiner Frage hier ins Forum ob das sein kann, denn die Probleme OHNE Nährstofftherapie beginnen definitiv im Darm. Und es wirkt sich sehr stark negativ aus.

Und wieso sind Durchfälle unspezifisch bei einer Darmerkrankung?

Eine CED wird durch entsprechende Veränderungen im Darm und dem Vorhandensein von Symptomen diagnostiziert.
Natürlich kann es sein, dass du bei der Darmspiegelung in Remission warst und deswegen nichts zu sehen war. Aber mache dir doch nicht so nen Kopf, ob du etwas hast oder nicht. Genieße es, wenn es dir gut geht und wenn es gravierend schlechter wird. lasse nochmal eine Spiegelung machen. Vielleicht gibt es dann Klarheit.
Ich weiß sehr wohl, dass dieses Zuwarten-Müssen und keine Klarheit-Haben oft sehr schwer ist, aber was bleibt uns Anderes übrig?! In die Zukunft schauen kann Keine/r von uns.
Nastrowje
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 11
Registriert: Di 5. Nov 2019, 13:47

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Karlotta2019 » Fr 15. Nov 2019, 12:07

Ja, ich hatte dir ja schon geantwortet und dir auch zugestimmt. Siehe bitte den Post von mir zur Unterscheidung Vitaminen und entzündungshemmende Pflanzenstoffe. Hast du das gelesen? War auch nicht böse gemeint. Ich denke nur, da muss man genau unterscheiden. Ich denke da gibt es nicht mehr viel mehr zu sagen. Ich kann total verstehen dass du dich nach einer Diagnose sehnst, mir ging es die letzten 5 Jahre genau so. Leider ist das oft ein schwieriger Weg, und wirklich beantworten kann einem das von außen wohl niemand. ZB Weihrauch hilft ja erprobterweise gut bei vielen Patienten. Was dann aber genau dahinter steckt kann nur die medizinische Aufarbeitung sagen.
Sorgen sind wie Nudeln: Man macht sich immer zu viele.
Karlotta2019
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 18
Registriert: Sa 5. Okt 2019, 16:22
Diagnose: MC seit 2019

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Spaghettitarzan » Fr 15. Nov 2019, 12:21

"... wieso sind Durchfälle unspezifisch bei einer Darmerkrankung?"

Durchfälle können z. B. durch einen Magen-Darmvirus, pathogene Keime oder Unverträglichkeiten oder Nervosität usw hervorgerufen werden. Oder auch auf eine chronisch-entzündliche Darmerkarnkung hinweisen. Insofern ist das Symptom Durchfall unspezifisch. Du kannst also nicht aus der Tatsache, dass du Durchfall hast, auf eine CED schließen.
Wurde bei dir jemals der Calprotektin Wert im Stuhl bestimmt? Dies ist ein Entzündungsmarker im Stuhl und deutet bei Erhöhung auf eine Entzündung im Verdauungstrakt hin.
Spaghettitarzan
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 14
Registriert: Mo 6. Feb 2017, 17:20

Re: Könnte ich Morbus Crohn haben?

Beitragvon Nastrowje » Fr 15. Nov 2019, 15:50

Also, um dem "kleinen" Vorwurf entgegen zu wirken ich würde nich so richtig mitlesen:

Pflanzenstoffe und Vitamine sind was Unterschiedliches, das stimmt. Auch im Bezug auf Entzündungen. Nur..... es stimmt nicht ganz dass Vitamine bei Entzündungen nicht entgegen wirken. Da steht allem voran das Vitamin E. Hochdosiertes natürliches Vitamin E ist stark entzündungshemmend (bekannt ist es vor allem aus der Arthrose-Behandlung).

Die Hauptaufgabe von Vitaminen ist aufgrund deren starken antioxidativer Wirkung vor allem die Prophylaxe. Also "bevor" eine Entzündung entsteht oder andere Schäden im Körper entstehen. Da liegt es auf der Hand, dass wenn man Entzündungen hat, parallel auch gleich die "schützenden" Vitamine auffährt, denn das "schützende" ist doch dann noch viel mehr von Bedeutung, das Immunsystem ist ja sowieso schon mit der Entzündung beschäftigt und Vitamine werden dann besonders stark "verbraucht". Hat man Grippe/Erkältung, wird Vitamin A z.B. bedeutend mehr verbraucht. Hat mein eine Darmentzündung, muss der Körper auch gegen diese Entzündung mit mehr Vitaminen arbeiten. Sind diese nicht da, verschlimmern sich die Symptome/Beschwerden, arten evtl. sogar aus. Ich bleibe bei der Behauptung, dass Vitamine bei der Behandlung von Entzündungen egal welcher Art Sinn machen und Erfolge bringen können.

Blutwerte:
Wie gesagt, ich habe mir ein paar genannte Blutwerte aus diesem Thread aufgeschrieben (davon liegt mir bislang noch nichts vor) da gehört auch Calprotektin dazu, und beim nächsten Arztbesuch kann das von Bedeutung werden.

Ich befürchte nur eins (und das hat hier zwischendurch auch mal jemand empfohlen), aufgrund der Stuhlgangstabilisierung (das ist zeitweise ein fester Zustand) müsste ich meine Therapie für Wochen absetzen, damit man ggf. Entzündungswerte überhaupt bestimmen kann. Das wiederrum ist fast undenkbar, denn das würde mich in einen Krankenzustand befördern. Ich behaupte immer noch, dass es sich bei mir um eine Entzündung handelt.

Anderes Beispiel: Ich habe einen fest eingeschlossenen Pickel an der Wange gehabt in den tieferen Hautschichten. Er war einfach nicht auszudrücken. Da Ding wurde groß, die Fläche rot sichtbar entzündet, und auch relativ groß. Aber es war nicht möglich auszudrücken. Dann habe ich eine sogenannte Zugsalbe angewandt, die Entzündung ist bedeutend zurückgegangen auf sagen wir 10%, die Fläche schwindend klein aber noch zu sehen. Erst nach Tagen des reinen Bewunderns, war dann der Resteiter an die Oberfläche gekommen und konnts ausdrücken. So stelle ich mir das im Darm auch vor, ich bekomme die Entzündung nicht völlig weg, aber auf ein Minimum reduziert. Immerhin habe ich es schon lange, und chron.Krankheiten bleiben leider.... Vielleicht versteht ihr so, warum ich von einer Entzündung ausgehe....
Nastrowje
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 11
Registriert: Di 5. Nov 2019, 13:47

VorherigeNächste

Zurück zu Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Mischkas, neptun und 9 Gäste