Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Austausch zu medizinischen Aspekten von Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und mikroskopischen Kolitiden.

Re: Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Beitragvon Trüffel » Do 28. Nov 2019, 23:05

Hallo Kira,
schön, dass du dich meldest und berichtest!
Da hast du mit der MRT-Untersuchung einiges durch... Wenigstens ist das Ergebnis der Untersuchung recht erfreulich. Etwas Positives darf einem ja auch vergönnt sein. :D
Für mich klingt es, als ob du die für dich geplante medikamentöse Therapie fürs erste akzeptierst. Das ist, finde ich, ein wichtiger Schritt, um mit der Krankheit (besser) umgehen zu können; sie wird uns ja ein Leben lang begleiten (bei manchem mehr, bei manchem weniger aktiv) und sich wegen eines Medikaments und seiner Nebenwirkungen verrückt zu machen, bringt erstmal nichts, außer dass man sich reinsteigert in die ganze Sache... Sicherlich sind regelmäßige Kontrollen unumgänglich, aber jetzt erst einmal mutig nach vorne zu schauen und der Zukunft positiv entgegenblicken, ist das beste, das man machen kann. Es lässt sich gewiss nicht erzwingen; aber wie ich deinen Zeilen entnehme, scheinst du eine positive Einstellung zu haben. Das würde ich dir auf jeden Fall wünschen. ;)

Alles Gute!
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wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

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Re: Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Beitragvon Katarina » Mi 4. Dez 2019, 09:55

Hallo
ich kann sehr gut nachempfinden wie es dir geht da ich in einer ähnlichen Situation bin. Siehe dazu meine Beiträge. Das belastende bei mir, die Gastrologen meinen eher dass die Entzündungen von Diclofenak einem NSRA Medikament verursacht sind, die Histologie meint eindeutig es ist eine Colitis ulcerosa.
Die Coloskopie ist bei mir sehr gut verlaufen. Nichts gemerkt und sehr gut geschlafen.

Berichte doch, wie es bei dir gewesen ist und wie es dir jetzt geht.

Lg
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Re: Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Beitragvon kira85 » Do 5. Dez 2019, 09:51

Trüffel hat geschrieben:Hallo Kira,
schön, dass du dich meldest und berichtest!
Da hast du mit der MRT-Untersuchung einiges durch... Wenigstens ist das Ergebnis der Untersuchung recht erfreulich. Etwas Positives darf einem ja auch vergönnt sein. :D
Für mich klingt es, als ob du die für dich geplante medikamentöse Therapie fürs erste akzeptierst. Das ist, finde ich, ein wichtiger Schritt, um mit der Krankheit (besser) umgehen zu können; sie wird uns ja ein Leben lang begleiten (bei manchem mehr, bei manchem weniger aktiv) und sich wegen eines Medikaments und seiner Nebenwirkungen verrückt zu machen, bringt erstmal nichts, außer dass man sich reinsteigert in die ganze Sache... Sicherlich sind regelmäßige Kontrollen unumgänglich, aber jetzt erst einmal mutig nach vorne zu schauen und der Zukunft positiv entgegenblicken, ist das beste, das man machen kann. Es lässt sich gewiss nicht erzwingen; aber wie ich deinen Zeilen entnehme, scheinst du eine positive Einstellung zu haben. Das würde ich dir auf jeden Fall wünschen. ;)

Alles Gute!
Trüffel


Hallo Trüffel!
Ja, die Untersuchung war nicht ganz so lustig, aber es gibt Schlimmeres, immerhin war der Befund positiv. Ich habe mich damit abgefunden, obwohl ich vom Crohn nichts mehr merke. Keinen Durchfall, und das Ziehen im rechten Unterbauch, welches ich zwischendurch hatte, ist auch weg. Mein Arzt hat auch lange hin und her überlegt wie er vorgehen möchte, aber ich bin mit 34 zu jung um die CED unbehandelt zu lassen. Ich nehme dann doch lieber Medikamente und lass mich regelmäßig untersuchen, als irgendwann Fisteln etc zu haben. Wobei man das ja auch trotz Medikamente nicht ausschließen kann. Nächste Woche beginne ich dann mit der Medikation, mal sehen, wie ich es vertrage. Etwas Angst spielt bei mir schon mit, aber man kann es nur probieren. Meine Einstellung hat sich schon gebessert, man wächst dann doch mit der Sache, wobei ich auch sagen muss, dass ich im Gegensatz zu anderen ja gut davongekommen bin. Natürlich ist es dann leichter, mit dieser Krankheit umzugehen.
WIe geht es dir eigentlich?
LG
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Re: Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Beitragvon kira85 » Do 5. Dez 2019, 09:59

Katarina hat geschrieben:Hallo
ich kann sehr gut nachempfinden wie es dir geht da ich in einer ähnlichen Situation bin. Siehe dazu meine Beiträge. Das belastende bei mir, die Gastrologen meinen eher dass die Entzündungen von Diclofenak einem NSRA Medikament verursacht sind, die Histologie meint eindeutig es ist eine Colitis ulcerosa.
Die Coloskopie ist bei mir sehr gut verlaufen. Nichts gemerkt und sehr gut geschlafen.

Berichte doch, wie es bei dir gewesen ist und wie es dir jetzt geht.

Lg
Katarina


Hallo Katarina!

Ich bin mittlerweile schon weiter, bei mir wurde der Crohn bereits im September durch die Coloskopie bestätigt. Da fand mein Gastro bereits kleine Herde, oder wie man das nennt. Die Histologie hat es dann bekräftigt, das MRT war vor kurzem. Wobei ich im August den Calprotectinwert erfahren habe und mir war klar, dass ich mit ziemlicher Sicherheit Morbus Crohn habe. Hatte ja auch eine BIndehautentzündung die nicht verschwinden wollte. Meine Koloskopie war auch toll, da habe ich überhaupt nichts mitbekommen. Dafür war das MRT nicht ganz so lustig, aber ich bin da so ein Sonderfall. Der Arzt meinte, so eine allergische Reaktion wie ich sie hatte, ist enorm selten.
Mir gehts jetzt sehr gut. Ich habe zwar zurzeit andere gesundheitliche Beschwerden, die aber nicht vom Crohn verursacht werden. Aber auch das ist beim Abklingen. Krank war ich dieses Jahr wirklich genug, aber es wird besser. Immerhin sind diese lästigen Durchfälle vorbei, wo man sich nicht mehr traut das Haus zu verlassen. Und die Übelkeit ist auch weg, man merkt erst, wie wichtig die Gesundheit ist, wenn man mal krank war oder ist.
Ich habe deinen Beitrag gelesen, musst du die Stenose jetzt operieren lassen? WIe gehts dir sonst so?
LG Kira
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Re: Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Beitragvon Trüffel » Mo 9. Dez 2019, 16:39

kira85 hat geschrieben:Nächste Woche beginne ich dann mit der Medikation, mal sehen, wie ich es vertrage. Etwas Angst spielt bei mir schon mit, aber man kann es nur probieren. M

Wie ich finde, eine gute Einstellung! :D

Bei mir geht's grad wieder schön bergab. Im Sommer war's für kurze Zeit mal wirklich so, dass ich dachte, jetzt geht's aufwärts; war wohl ein Wunschdenken. :roll: Jetzt stehen wieder viele Untersuchungen an, mal schauen, wie es weitergeht. Naja, da muss man halt durch...
Nichtsdestotrotz versuch ich aus jedem Tag das Beste zu machen, aber manchmal ist es schon echt anstrengend.

kira85 hat geschrieben:Der Arzt meinte, so eine allergische Reaktion wie ich sie hatte, ist enorm selten.

Hat mein Arzt auch gemeint. Da scheinst du ausgesprochen ein kleiner Pechvogel zu sein. :(
Aber jetzt weiß man es, dann kann man da in Zukunft Rücksicht darauf nehmen, dass es nicht noch einmal passiert. Denn spaßig ist das nicht :shock:

Bleib zuversichtlich! ;)
LG Trüffel
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Re: Verdacht auf CED-Angst vor der endgültigen Diagnose

Beitragvon kira85 » Mi 11. Dez 2019, 14:53

Trüffel hat geschrieben:
kira85 hat geschrieben:Nächste Woche beginne ich dann mit der Medikation, mal sehen, wie ich es vertrage. Etwas Angst spielt bei mir schon mit, aber man kann es nur probieren. M

Wie ich finde, eine gute Einstellung! :D

Bei mir geht's grad wieder schön bergab. Im Sommer war's für kurze Zeit mal wirklich so, dass ich dachte, jetzt geht's aufwärts; war wohl ein Wunschdenken. :roll: Jetzt stehen wieder viele Untersuchungen an, mal schauen, wie es weitergeht. Naja, da muss man halt durch...
Nichtsdestotrotz versuch ich aus jedem Tag das Beste zu machen, aber manchmal ist es schon echt anstrengend.

kira85 hat geschrieben:Der Arzt meinte, so eine allergische Reaktion wie ich sie hatte, ist enorm selten.

Hat mein Arzt auch gemeint. Da scheinst du ausgesprochen ein kleiner Pechvogel zu sein. :(
Aber jetzt weiß man es, dann kann man da in Zukunft Rücksicht darauf nehmen, dass es nicht noch einmal passiert. Denn spaßig ist das nicht :shock:

Bleib zuversichtlich! ;)
LG Trüffel


Hallo Trüffel!

Welche Medikamente bekommst du eigentlich? Tut mir leid, dass es dir wieder schlechter geht. Aber ich finde es toll, dass du trotzdem versuchst, das Beste aus deiner Situation zu machen. Ich wünsche dir, dass es bald besser wird und du auch mal Ruhe hast. Wie lange war denn deine längste Remission?

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