Colitis ulcerosa und Clostridien

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Colitis ulcerosa und Clostridien

Beitragvon Sunjes » Sa 4. Aug 2018, 18:54

Hallo zusammen,
Bin ganz neu hier und erhoffe mir euren Rat.

Kurz zu mir:
Bin 30 Jahre alt, habe seit 2003 eine gesicherte Cu. War fast 10 Jahre in Remission und nach einer Antibiotikaeinnahme 2012 ging es wieder los. Aber immer moderate Schübe, Behandlung mit Granustix und schaum und gut wars. In meiner 2ten Schwangerschaft 2015 musste ich leider sehr viel Antibiotika nehmen und nach dem letzten Antibiotika ging mein Dilemma los. Übelkeit, Durchfälle, Blutungen... es wurde auf meine Colitis geschoben und dementsprechend behandelt. Ich hatte aber immer das Gefühl es ist nicht nur meine Cu. Ein halbes Jahr später, nach drängen meinerseits wurde ein Stuhlprobe untersucht - Ergebnis: Clostridien difficile. Mir wurde nur Perenterol ans Herz gelegt. Seit dem habe ich ein auf und ab, mal mehr mal weniger Beschwerden. Allerdings habe ich das Gefühl nichts mehr zu vertragen, kein Sekt, Pfefferminztee geschweige den Scharfes oder Saures. Zwischenzeitlich wurde ich Januar 2017 mit Cortison behandelt, was mir super holf. War voller Energie und konnte wieder alles essen. Danach ging es wieder bergab, weiche Stühle, öfters mal zwicken, mal Blut mal keins. Ich hörte von Letcithin, probierte es und das Blut verschwand tatsächlich. Leider wurden jetzt meine Clostridien wieder positiv getestet und ich habe auch das Gefühl dass die Clostridien schuld an dem auf und ab sind. Wie gesagt ich habe immer gut mit meiner Colitis leben können, erst seit dem Antibiotika bekomme ich seit fast 2 1/2 Jahren keine Ruhe mehr in den Darm.

Hat wer Rat für mich?

Liebe Grüsse
Sunjes
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Re: Colitis ulcerosa und Clostridien

Beitragvon hopie » Sa 11. Aug 2018, 23:35

Huhu,

von der Apothekentante gibts ergänzend zu deiner aktuellen Therapie folgende Empfehlungen:

1. Omni Biotic 10: führt Darmbakterien zu, die durch ein Antibiotikum verloren gehen und kann böse Keime verdrängen

2. ggf. in Kombi mit Myrrhinil intest: kann Erreger adsorbieren und wirkt entzündungshemmend

Ersteres muss leider komplett selbst bezahlt werden. Bei letzterem als pflanzlichem Medikament und der richtigen Krankenkasse gäbe es ja über ein Privatrezezept ja zumindest die Chance der Kostenrückerstattung.

LG
hopie
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