Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Icke » Mo 8. Jan 2018, 12:17

Guten Morgen zusammen.

@Korona: Du weißt aber schon, das die Pressemitteilung vom 8.12.2010 ist?
Das Mizell Curcumin ist seit 2014 auf dem Markt soweit ich das recht in Erinnerung habe.
2014 hat dieselbe Uni die Wirsamkeit jenes Mizell Curcumins nachgewiesen, das dieses im 24h Durchschnitt
185-fach mehr ins Blut gelangte als natives Kurkuma.

@all: Es ist immer wieder lustig zu lesen, wie auf Naturmitteln herumgeritten wird. Hier müssen erst Tausende
Studien erfolgt sein, bevor man dem traut und es eventuell nimmt.
Wenn der Gastro aber sagt, bei dir wirkt z.B. Prednisolon oder Aza nicht mehr, du musst jetzt Infliximab nehmen
oder Golimumab, dann macht man das OHNE großartig alles zu hinterfragen. Irgendwie auch logisch, man will ja auch
endlich wieder in die Remission kommen. Aber sollten wir uns tatsächlich ausschließlich in die Hände der Götter in weiß
begeben, unsere Mündigkeit aufgeben? Ich tue das nicht, ich habe zu Ärzten seit einem Jahr ein mehr als zwiegespaltenes
Verhältnis. Gibt es Studien die belegen, dass Infliximab keine Spätfolgen hat? Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mal
was von Leukämie gehört oder so. Mmh, will man auch nicht haben.

Ich möchte betonen, dass ich hier keinem ans Bein pinkeln will, jeder muss wissen was er macht.
Aber ein Naturmittel würde ich immer ausprobieren.

Dazu gab es auch in der Zeitschrift OM & Ernährung 2010 einen sehr interesssanten Artikel bezüglich
Bio-Cortison. Dort wurde unter anderem mit Boswellia carterri, Boswellia serrata, eine Curcuma Aufbereitung, Ibu, Quercentin und vielen anderen Medis und Nicht-Medis eine TNF-alpha Hemmtest Pilotstudie, die fand 2007 statt, durchgeführt. In dieser Studie belegte Boswellia carterri den 2. Platz gleich hinter Prednisolon, Curcumin belegte nur Platz 16. Aber zu diesem Zeitpunkt gab es noch kein Curcumin, welches gut bioverfügbar ist.

Ich kann nur sagen, ich habe den TNF-alpha Hemmtest am 7.11.2017 mit Boswellia serrata, Boswellia carterri und mit
dem gerügten Mizell Curcumin machen lassen. Bei dem Test wird Blut abgenommen, die Blutzellen werden gestresst, dann wird ein Präparat hinzugegeben um zu ermitteln, ob und um wieviel der TNF-alpha gesenkt wird und somit eine antiinflammatorische Wirkung hat.

Ergebnis:

TNF-Basalwert nach Blutstressung: 350pg/ml
Nach Boswellia serrata: 284pg/ml
Nach Boswellia carterri: 265pg/ml
Nach Mizell Curcumin: <4pg/ml.

Der Referenzwert liegt bei <8,1pg/ml.

Am 2.01.2018 habe ich nach der ca. sechswöchigen Einnahme von Mizell Curcumin meinen momentanen TNF-alpha Wert
bestimmen lassen. Er liegt bei 8,5pg/ml. Zitat Labor: „Hinweis auf milde systemische Entzündungsreaktion“.
Auch mein Befinden ist dementsprechend. Ich fühle mich um Welten besser, normaler Stuhlgang, wenn mal Blut dann wirklich so wenig, dass man es kaum sieht. Und ich nehme keine Medikamente, das letzte mal Golimumab war
am 12.07.2017. Das ist nach Aussage von Ärzten nach längstens 5 Monaten vom Körper vollständig abgebaut.

Nun, ich kann natürlich noch keine Aussage darüber treffen, ob mein guter Zustand anhält und wielange.
Wie sonst auch helfen einige Mittel den einen, den anderen leider gar nicht.
Einen Versuch ist es allemal wert. Meine Blutwerte sind übrigens alle in Ordnung.
Sicher liegt die Verbesserung nicht nur am Mizell Curcumin selbst, ich mache noch viele andere Dinge die sicher in der Summe das Ergebnis ausmachen.
Aber der Durchbruch bei mir ganz persönlich kam definitiv durch die Einnahme dieses Curcumins.

Wer Interesse an dem Artikel in der OM & Ernährung hat, kann sich gern per PN melden, das Dokument habe ich als PDF.
Auch den Namen des Mizell Curcumins kann ich per PN gern weitergeben. Jenes ohne irgendwelche Zusazustoffe,
also auch ohne Polysorbat80.
In diesem Sinne, allen einen wunderschönen, sonnigen Montag.

Viele Grüße aus Berlin, Ralf.
Icke
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Icke » Di 23. Jan 2018, 14:58

Hallo alle zusammen.

Leider muss ich die Behauptung zurücknehmen, dass das Mizell Curcumin, welches ich nehme, kein Polysorbat 80 enthält.
Ich bin dummerweise davon ausgegangen, dass Polysorbat 80 deklariert werden muss. Muss es unter bestimmten Vorraussetzungen leider nicht
und diese scheinen hier gegeben.

Fazit: Mein Mizell Curcumin hilft definitiv bei mir, dennoch ist Polysorbat 80 enthalten. Ich habe den Hersteller angeschrieben um den Gewichtsanteil
an Polysorbat 80 pro Kapsel zu erfragen. Der geht auch leider aus dem Produktdatenblatt das ich habe, nicht eindeutig hervor.
Mal sehen was die antworten.

Ich brauche meine Kapseln noch auf, zum Entsorgen waren die einfach zu teuer. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Curcumin, ohne Polysorbat 80
mit möglichst hoher Bioverfügbarkeit und OHNE Piperin.

Ich habe eines gefunden und habe an den Hersteller geschrieben wie es um die Bioverfügbarkeit bestellt ist. Mal sehen.

Sorry und viele Grüße, Icke.
Icke
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Gidi » So 28. Jan 2018, 15:06

Vielen Dank für diese interessanten Infos.

Auf "meinem" Bio Curcuma-Präparat (das zu 1/6 aus Piperin besteht) ist angegeben:
Ohne Zusatzstoffe und ohne Konservierungsstoffe. Daher gehe ich eigentlich davon aus, dass kein Polysorbat enthalten ist.
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon godon7137 » Mi 6. Jun 2018, 06:35

Hallo zusammen, ich hätte auch Interesse an ein Mizell Curcumin Präparat ohne Bioperin/Piperin und ohne Polysorbat 80. Kann mir jemand schon ein Präparat empfehlen?

@ Icke: was stand in der Antwort des Herstellers?
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon BeStoic » Mi 6. Jun 2018, 09:43

Meinen Infos zufolge ist Mizell-Curucma patentiert. Bedeutet, alle verwenden letzen Endes NovaSol Curcumin. Wie es scheint, hat dieses nunmal Polsysorbat-80. Die Frage ist, ob die Mengen bedenklich wären? Ich weiß es nicht.
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon derkieß » Do 7. Jun 2018, 16:48

Huhu,

Ich war vor kurzem auch auf der Suche nach einem Mizell-Curcumin Präparat ohne Polysorbat 80 und habe die Suche aufgegeben, da es tatsächlich keins zu geben scheint. Nutze Curcumapulver jetzt häufig zum kochen zusammen mit kleineren Mengen Pfeffer und guten Ölen und denke, dass ich auch so eine ausreichende Bioverfügbarkeit erziele. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr das ganze (Piperin) vertragt, ich tue es, da hilft denke ich nur ausprobieren und ansonsten leider nur der Verzicht. Blind darauf zu vertrauen, dass eine vermutlich kleine Menge Polysorbat 80 weniger Schaden anrichtet als das Präparat insgesamt an Nutzen bringt würde ich persönlich nicht, da solche Zusatzstoffe eher auf lange Sicht ihren Schaden anrichten. Umbringen wird es einen sicherlich nicht, aber sich die ganze Zeit zu fragen, ob man sich damit wirklich etwas gutes tut kann ja auch nicht die Lösung sein.

Liebe Grüße
derkieß
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Tukadu » Do 14. Jun 2018, 21:02

Hallo zusammen,

ich habe auch ganz gute Erfahrungen mit Curcuma. Anfangs habe ich Pulver genommen (bio), dann mit Piperin und zuletzt das Mizellen Zeug (C-Loges).
In diesen ist jedoch Polysorbat 80 drin, wie oben bereits erwähnt.
Das Pulver allein soll ja von der Bioverfügbarkeit her schlecht sein, dh man müsste Unmengen davon einnehmen?
Frage: Welches Curucuma nehmt ihr?
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon BeStoic » Do 14. Jun 2018, 21:32

Zunächst einmal ist es eine tradiotionelle Heilpflanze. Damals gab es aber noch keine Mizell-Formulierungen. Hätte es also keinen Effekt, wären auch keine gesundheitlichen Effekte überliefert worden. Nun kann es natürlich sein, dass sie alle damals einen Plazebo-Effekt zum Opfer fielen. Aber wahrscheinlicher ist eher, dass sie es schon seit jeher mit Pfeffer kombinieren - das steigert die Bioverfügbarkeit (diese Studie spricht von 2000%: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9619120).

Es gibt noch andere Formulierungen (aus Japan und auch in den USA, die Namen habe ich gerade nicht im Kopf), aber diese dürften letzten Endes auch Emulgatoren enthalten und sind meiner letzten Suche auch nicht gerade die Günstigsten, will man sie in Deutschland haben. Wie dem aber auch sei, das sicherste dürften Präparate mit Peperin sein. Diese mögen nicht an die Bioverfügbarkeit von Mizell etc. rankommen, aber ansonsten ist es einen Versuch Wert (sofern der Pfeffer keine Probleme macht). Das, was nicht aufgenommen wird, wirkt wie es scheint, laut ein paar Studien direkt im Darm auf das Mikrobiom und auf die Darmwand. Hieraus könnte man folgern, dass Bioverfügbarkeit wohl sowieso nur ein Teil des Ganzen ist.

Also nehme ich zurzeit Peperin + Curcumin in Kapseln. Wobei ich zur Wirkung (noch) nichts sagen kann.
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon MWT » So 22. Jul 2018, 18:18

Also nach meiner kleinen Recherche gibts zur Kurkuma eine Studie die für Remissionserhaltung Aussagekraft hat.
Wenn jemand was zur Remissionsinduktion findet bin ich höchst interessiert.

Ich habe mit Curcumin solo, oder zusammen mit Piperin eher schlechte Erfahrungen gemacht. Hatte starken Durchfall, Müdigkeit und Bauchscmerzen.


@Tu
Tukadu hat geschrieben:
ich habe auch ganz gute Erfahrungen mit Curcuma. Anfangs habe ich Pulver genommen (bio), dann mit Piperin und zuletzt das Mizellen Zeug (C-Loges).


Hast du mit dem Micellen Zeugs bessere Erfahrungen gemacht, als mit den anderen Präparaten?
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Elly » So 29. Jul 2018, 09:06

Hallo zusammen,

ich habe beim suchen nach Curcuma-Produkten folgendes gefunden:

Luvos Ballaststoff plus mit den Inhaltstoffen:
Biocurcumapulver (40,5 %), Bio-Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapselhülle), Bio-Pflanzensamen-Pulvermischung: Flohsamen, Leinsamen, Chiasamen (27 %), Bio-Inulin aus der Agave (9 %), Heilerde (4,5 %).

Hat schon jemand Erfahrung damit?
Möchte es vor allem wegen dem Curcuma versuchen.
Flohsamen und Heilerde nehm ich schon. Weiß nur nicht wie verträglich Leinsamen und Chiasamen für den Darm sind.
Aber vielleicht ist es einfach einen Versuch wert es zu testen, ist ja nicht sooo teuer.

Liebe Grüße, Elly
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