Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskussion

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon curio » Mo 20. Aug 2018, 13:50

132 hat geschrieben:Das es strafrechtlich verfolgt wird, wird sich bald hoffentlich ändern...


Ohne jetzt großartig politisch werden zu wollen, aber:
Unter einer CDU-geführten Regierung, allem voran mit einer Drogenbeauftragten wie Marlene Mortler, wird sich daran wohl nicht viel ändern.
Allein schon die Freigabe zu medizinischen Zwecken ist mehr als ich denen jemals zugetraut hätte.

Ein zweites Wunder brauchen wir, denke ich, vorerst nicht erwarten.
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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon 132 » Mi 22. Aug 2018, 10:59

Hallo Curio!

Bloß nicht die Hoffnung aufgeben...

Immerhin: Die WHO hatte sich Anfang des Jahres schonmal getroffen und über Cannabis gesprochen, im November kommt noch ein Treffen. In einer ersten Stellungnahme hieß es, dass Cannabis als harte Droge anzusehen nicht mehr zeitgemäß ist, auch auf den hohen medizinischen Nutzen sind sie eingegangen. Sollte das durchkommen, sind natürlich Länder wie Deutschland in die Enge getrieben, da der Grundstein ihrer Cannabis Politik nicht mehr haltbar ist. Denn Cannabis ist keine harte Droge, aber ein gutes Medikament.

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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon 132 » Fr 24. Aug 2018, 16:58

Mittlerweile bin ich mal auf die Sorte Power Plant umgestiegen, da sie laut Leafly stark entzündungshemmend und Schmerzlindernd ist. Sie wirkt aber meiner Meinung nach bis jetzt etwa gleich wie Royal Dwarf. Beide sind gemixt: 2/3 der Sorte und 1/3 CBD.
Mit CBD ist das High übrigens wesentlich klarer und mir fällt es leichter es zu konsumieren, da ich das High als negativ sehe. Mit freunden mal, ok, aber ich möchte eigentlich nicht jeden Abend alleine high sein. Deswegen auch oft der Konsum kurz vorm ins Bett gehen.

Was ich nicht wegbekomme, ist der Schleim. Der tritt oft nach dem Abend des Konsums am nächsten Tag gegen Mittag-> Abend wieder auf. Durchfall habe ich, wenn ich falsch oder schlecht gegessen habe, sonst aber eigentlich nicht.

Nach und nach fällt mir auch immer mehr auf, wie schwer es überhaupt ist, ohne Arzt klar zu kommen. Keine Dosierungsempfehlung, keine Empfehlung fürs Ausschleichen, es ist einfach nicht leicht. Vor allem, weil ich gerade eine neue Stelle als Freiwilligendienstler angetreten habe, und seit 01.08 bereits mehr Krankheitstage als Arbeitstage hab. Da ich ein totaler Kopfmensch bin, habe ich die Vermutung, dass mir das direkt wieder auf den Darm schlägt. Versuche aber damit klar zu kommen.

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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon DM716 » Sa 25. Aug 2018, 15:11

CBD Öl gibt es zum Beispiel auch im Online Shop von DM oder bei Amazon...
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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon 132 » Fr 31. Aug 2018, 20:08

Trinke mittlerweile auch Tee, meistens abends statt der üblichen Dosis im Vaporizer. Mit Vaporizer kommt dann bei Bedarf, wenn der Tee zu wenig ist oder es schnell gehen muss.

Tee wirkt tatsächlich ein bisschen anders als Inhalation, das ganze ist weniger Kopf high, dafür umso mehr Körper high. Außerdem hält die Wirkung auch wesentlich länger an, ich komme im Moment locker durch einen Tag körperliche Arbeit. Ist aber auch schwer zu dosieren, da die Wirkung erst nach halber Stunde bis Stunde einsetzt. Ich hab mich langsam rangetastet, was ich auch jedem empfehlen würde. Jeden Abend ein bisschen mehr, bis man die gewünschte Dosis erreicht hat.

Wen's intressiert, wie ich Tee mache:
Wasser kochen, Butter dazu geben und schmelzen lassen. Dann die gewünschte Menge Cannabis dazugeben und eine halbe Stunde köcheln lassen. Dann in ne Tasse geben, bei Bedarf mit nem Teebeutel für den Geschmack, denn das ganze sieht nicht lecker aus und schmeckt auch absolut nicht gut. Ist aber halt Medizin, muss also nicht gut schmecken :D

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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon 132 » Sa 15. Sep 2018, 16:43

Mittlerweile ist eine deutliche Besserung zu sehen..

Zwischendurch ist noch Schleim da, z.B. wenn ich schlecht esse. Normalerweise bleiben die Symptome aber größtenteils unten.

Das lässt sich auch an den Blutergebnissen belegen: Am Anfang waren Leukozyten noch bei 13-14, am 20.08 bei 11,24, am 27.08 bei 10,8 und am 03.09 bei 9,68 und somit fast wieder im Normbereich. Davor war es ein auf und ab, da die Dosierung erst schwer war. Aber mittlerweile geht der Entzündungswert immer weiter runter ;) Also es funktioniert!

Nächste Hürde wird dann das absetzen, mal schauen wie sich die Entzündung damit schlägt.

Gruß!
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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon eule1980 » Do 20. Sep 2018, 12:25

Hallo,

ich klinke mich hier mal ein mit der Frage: Hat jemand von Euch einen Antrag auf Übernahme durch die KK laufen? Meiner ging diese Woche raus und ich bin mehr als gespannt....

LG eule
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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon 132 » Fr 21. Sep 2018, 18:21

Ich nicht, ich suche weiterhin einen Arzt, der es mir erstmal verschreibt, alles andere würde dann passieren..

Gruß
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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon bennyb » So 23. Sep 2018, 18:08

Mal so nebenbei, fahrt ihr denn noch mit dem Auto? Darauf könnte ich zb gar nicht verzichten, deshalb kommt das wohl eher nicht in Frage wegen der 3 Tage Nachweisbarkeit bzw länger bei Dauerkonsum, obwohl man am nächsten Tag fahrtüchtig ist ^^
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Re: Cannabis Selbsttherapie | Blog, Selbsterfahrung, Diskuss

Beitragvon 132 » Do 27. Sep 2018, 14:06

Moin!

Leider schlechte Nachrichten, mein Zustand hat sich innerhalb der letzten Tage dramatisch verschlechtert und die Entzündung konnte mit Cannabis nicht runtergedrückt werden. Leider! Nehme jetzt seit heute morgen 50mg Prednisolon und kombiniere es mit Cannabis, um das ganze zu unterstützen und gegen die Nebenwirkungen des Prednisolon anzugehen..


Mein Fazit erstmal ist: Cannabis kann wirklich helfen und die Entzündungssymptome mit wenig bis ohne Nebenwirkungen bekämpfen. Dennoch ist es kein Wundermittel, wie von vielen dargestellt. Dennoch bleibe ich der Meinung, dass Cannabis eins der sichersten Medikamente mit sehr wenig Nebenwirkungen ist.


Gruß!
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