Lecithin Zufuhr

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon Reiwill » Sa 20. Jan 2018, 16:47

Dass Glycin als Gegenspieler von Methionin wirkt habe ich auch schon gelesen. Man weiß ja, dass durch eine stark reduzierte Nahrungszufuhr das Lebensalter verlängert werden kann und dann hat man festgestellt, dass das auch durch Reduzierung von Methionin funktioniert, auch wenn man nicht hungert. Der nächste Aspekt war dann zu testen, was passiert, wenn man den Methionin Kontrahenden Glycin in Hochdosis sich zuführt. Und das soll laut Studien ebenfalls die Lebenszeit verlängern, vermutlich weil durch Glycin ja Methionin umgesetzt wird und dadurch eine geringere Menge im Körper vorhanden ist.
p.s. ich nehme Glycin schon seit 2 Jahren als ZUckerersatz, habe trotzdem wieder einen Schub bei meiner CU bekommen.
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon Goldmund » Sa 20. Jan 2018, 20:11

Hey Reiwill,
insgesamt denke ich auch, dass eine Methionin arme Diät das gesündeste wäre - mir macht nur zu viel Getreide zu schaffen und reine Rohkost ist mir zu einschränkend.
Darüberhinaus bin ich untergewichtig und habe Probleme ohne Fleisch Gewicht zuzunehmen. Milchprodukte meide ich aber größtenteils.
Wieviel Gramm Glycin supplementierst du am Tag?
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon Reiwill » Mi 31. Jan 2018, 12:42

Hi Goldmund,
da ich Glycin auch als Zuckerersatz verwende, komme ich auf ca. 5 gehäufte Teelöffel pro Tag.
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon primechecker » Sa 26. Jan 2019, 10:50

moe_b hat geschrieben:Hallo Reiwill,

ich sehe es ähnlich wie du. Das Problem ist ja, dass gerade im letzten Darmabschnitt einfach relativ wenig P.cholin ankommt, weil das weniger wird, je weiter es nach unten geht. Tatsächlich haben Standard-Lecithin Kapseln ähnliche Mengen, wie du sie beschreibst, d.h. man müsste davon je nach Dosis 6-12 Kapseln futtern, was super ins Geld geht. Wenn man das ganze also lokal appliziert, hat man nicht das Problem, dass auf dem Weg viel verloren geht. Was schwierig bleibt, ist dass eine lokale Anwendung denke ich eher hilfreich bei distalen Entzündungen, d.h. im Bereich Enddarm / Colon sigmoideum.

Es gibt einen US-Amerikaner namens Michael Briggs, der in einem von ihm selbst entworfenen Behandlungsplan beschreibt, dass er sich Zäpfchen und Einläufe (auf englisch: "retention enema", d.h. dass man kleinere Mengen mit Hilfe eines Klistiers anwendet und tatsächlich drinbehält) auf Basis von verschiedenen Mittelchen gemacht hat, wo u.a. auch P.cholin mit enthalten war.

Briggs schreibt, dass er durch den umfassenderen Plan, den er erarbeitet hat, wirklich wieder gesund geworden ist (ich weiß, auf solche Behauptungen reagieren viele Leute allergisch), ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten: ich habe mir seit ca. 3 Wochen regelmäßig solche Einläufe selbst zubereitet und angewendet und bin wirklich begeistert. Von einem äußerst empfindlichen Zustand inkl. Blut und Durchfällen zu Beschwerdefreiheit innerhalb von 3 Tagen. Das war meine PERSÖNLICHE Erfahrung.

Ich werde die Tage auch mal eine grobe deutsche Zusammenfassung vom Ansatz von Briggs hier reinstellen, das dauert wegen dem Übersetzen und Zusammenfassen halt aber seine Zeit.

In Orientierung an Briggs "Rezept" die folgende (grobe) Zusammenstellung der Einläufe (das Rezept der Zäpfchen findest du auch bei ihm):
- ca. 50 ml Wasser oder Tee (entzündungsberuhigende Tees wie Kamille oder Calendula)
- ca. 1 g Colostrum, d.h. Erstmilch von Kühen (immunmodulierend und regt bestimmte Wachstumsfaktoren in Zellen an)
- ca. 5 g L-Glutamin Pulver (kann der Darmschleimhaut als Energiequelle dienen)
- ca. 500 mg Gluthathion (starkes Antioxidanz) aus geöffneten Kapseln
- ca. 4000 I.U. (internationale Einheiten) Vitamin E-Öl (auch antioxidant)
- ca. 1 g Phosphatidylcholin, was bei den Lecithintabletten, die ich verwendet hab etwa 2-3 Tabletten war
Ich habe eine Woche lang jeden Tag einen Einlauf gemacht, seit 2 Wochen ca. jetzt 1 - 2 x pro Woche und der Effekt hält an. Ich habe die Kosten dafür mal grob überschlagen, es sind am Ende ca. 2- 2,50 € pro Anwendung ;) Wenn du nur P.cholin + Tee verwendest, halten sich die Kosten also echt in Grenzen.
Wenn du noch ein paar mehr Infos oder Anwendungstipps brauchst, schreib mir einfach eine PN ;)

Hier findest du den Plan von Michael Briggs: http://thepowerofpoop.com/wp-content/up ... 15-1-1.pdf - wie gesagt, ich werde den die Tage auch nochmal umfassend kommentieren und hier evtl. vorstellen und zur Disposition stellen ;)


Der Briggs Einlauf ist ein Ansatz von mir gerade, leider scheint die dazugehörige Facebookgruppe nicht sehr aktiv zu sein. Ich versuche zur Zeit etwas Vitamin E Öl in meinen Darm zu geben, mit einer kleinen Pipette. Ich warte noch auf meine Einlaufspritze, um das bisschen effektiver zu gestalten. Ich suche immer noch nach einem preisgünstigen natürlichen Vitamin E, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen. Zur Zeit konnte ich nur von Now ein Vitamin E Öl auftreiben und von Solgar 1000 IU Kapseln x 100, was etwas mehr als 30 € kostet. Den Einlauf würde ich vor dem Schlafen machen, da man ihn sonst wieder schnell loswerden möchte evtl.
Ein gutes preisgünstiges Lecithin suche ich auch noch, derzeit habe ich nur ein Sonnenblumenlecithin, was wohl c.a. 25% PC hat, naja immerhin.
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon Richie » Di 3. Dez 2019, 22:52

Hallo, die von Fa. Falk durchgeführte Studie ging voll " in die Hose" da Falk die Rezeptur von Prof. Stremmels Lecithin verändert hatte und die Probanden dazu noch Mesalazin einnehmen mussten.
Das war absolut Mist! Wir wollen nicht Böses denken.
Prof. Stremmel hat sich nach seiner Berentung in Baden-Baden in einer Praxis niedergelassen. Info unter http://www.innere-medizin-stremmel.de
Eine neue kleine Lecithin Studie läuft gerade. Kannst dich anmelden.
Liebe Grüsse Richie
(teilgenommen an der 1. Lecithin Studie. Seitdem beschwerdefrei
Seit der Studie ernähre ich mich Bio Vegetarisch, Kosmetika und Putzmittel nur nach Ökotest, seit Jahren Yoga und Meditation)
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon neptun » Mi 4. Dez 2019, 09:47

Hallo Richie,

nimmst Du denn seit 20 Jahren kontinuierlich ein Lecitinpräparat ein?
Wenn ja, woher, welches und welche Dosierung?
Das ging aus Deinem Post nicht hervor.

Waren die anderen Studien nicht alle "klein"?

LG Neptun
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon Magier12 » Mo 9. Dez 2019, 19:24

Eine neue kleine Lecithin Studie läuft gerade. Kannst dich anmelden.

Wo kann man sich denn anmelden?

Gruß
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Re: Lecithin Zufuhr

Beitragvon Richie » Do 12. Dez 2019, 14:00

Prof. Wolfgang Stremmel ist auch bei Facebook.Oder www.innere-medizin-stremmel.de
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