Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon Mischkas » Fr 15. Jun 2018, 11:48

Hallo zusammen,

könnte mir jemand aus Eigener Erfahrung sagen wie es bei Ihr,Ihm mit Kürbiskerne essen abging ?

Ich bin nun (erst) seit 3 Monaten am Kürbiskerne knabbern persönlich habe ich keine Nebenwirkungen festgestellt.

Vom Nutzen her habe ich im Moment bemerkt das die Akneschübe schneller bessern und das bei festem Stuhlgang das ganze leichter geht (Kürbiskerne?). Hingegen was Haarausfall anbelangt leider keine Wirkung.

Das "negative" bei der letzten Blutprobe waren die Kaliumwerte zu hoch.

Meine Gastroenterologin meint dass das Trio Mesalazin,Niere und Kürbiskerne schuld sein können.
Sie findet sowieso das es ungut sei unter Azathioprin zu sein und gleichzeitig mit Kürbiskerne das Immunsystem zu "stärken".

Würde gerne weiter machen mit Kürbiskerne wenn jemand eine längere Erfahrung hat würde mich interessieren.Danke

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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon Smarty » Fr 6. Jul 2018, 15:44

Haarausfall ist aktuell bei mir ein Problem. Bin aktuell an der Lösung dran. Habe neulich ein Gespräch gehabt mit einem Mediziner. Meine Haare werden nun untersucht und dann wird geschaut was das Problem ist. Ansonsten gucke ich nach natürlichen Lösungswegen. Hier gibt es ein paar gute Anhaltspunkte.

LG
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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon Goldmund » Fr 6. Jul 2018, 22:01

Haarausfall hatte ich auch während meines letzten Schubes, danach hat es sich gelegt.
Lag bei mir wahrscheinlich an Eisenmangel/Blutanämie/Nährstoffmangel und möglicherweise an der Medikation, tippe aber eher auf Ersteres.

Ansonsten ist Zink und L-Arginin bei Haarausfall zu empfehlen; dazu restliche Nährstoffmängel ausgleichen.
Meine sind mittlerweile wieder voll im Saft. :)

LG Goldmund
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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon Mischkas » Sa 7. Jul 2018, 16:17

Hallo Smarty

ich danke Dir für Deine Antwort,bin auch auf der Suche nach natürlichen Mittel werde mit großem Interesse das ganze durchlesen.

Hallo Goldmund

auch Dir vielen Dank für die Antwort bei mir werden alle 3 Monate Blutanalysen gemacht doch seit mehreren Jahren habe ich nie dieselben Ergebnisse ist echt wie ein Yo-Yo.

Ich habe das Glück das ich (auf ein paar Ausnahmen) so ziemlich alles essen kann.Habe meinen eigenen Gemüsegarten (da kommen auch meine Kürbiskerne her). Brennessel, Löwenzahn, Feldsalat und sonstige Kräuter brauche ich mich nur zu bücken.

Die Ärzte hatten versucht mit den chemischen Multivitaminpräparate etc. meine Blutwerte auf den Stand zu bringen hatte aber nie geklappt (Yo-Yo) deswegen habe ich im Moment (solange keine akute Gefahr für den Körper besteht Nieren,Leber,Lunge etc.)das ganze abgelehnt.
Momentan nehme ich nur Kalzium Vitamin D3 Tabletten durch die ganzen Medikamente wegen Cu füge ich wohl schon genug Unkontrollierbares dem Körper zu.

Damit keine Missverständnisse aufkommen die natürlichen Lebensmittel nehme ich nicht als Wunderheilungsmittel zum Cu zu besiegen (wäre zwar cool)sondern um ein Wohlbefinden zu erreichen denn ich gehe davon aus das die von Ärzten verschriebenen Präparate auch nicht mehr Sinn bringen.

Von dem her bin ich immer froh für Tips von natürlichen Sachen vor allem wenn man sich bei Spaziergängen nur zu bücken braucht.

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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon curio » Di 10. Jul 2018, 16:15

Mischkas hat geschrieben:Hingegen was Haarausfall anbelangt leider keine Wirkung.

...

Sie findet sowieso das es ungut sei unter Azathioprin zu sein und gleichzeitig mit Kürbiskerne das Immunsystem zu "stärken".



Dass man unter Azathioprin oder auch Puri Nethol vorübergehend Haarausfall bekommt, ist eine recht geläufige, wenn auch nervige Nebenwirkung.
Wenn dein Haarausfall also wirklich vom Azathioprin stammt, verschwindet er mit der Zeit von allein wieder. Auch wenn er zum Teil mehrere Monate anhalten kann.
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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon Mischkas » Do 12. Jul 2018, 08:35

Hallo curio

Denke das Du da völlig richtig liegst was Azathioprin anbelangt.
Es klappte während anderthalb Jahren gut doch seit ein paar Monaten kann ich morgens nichts warmes drinken ohne Brechreiz, allgemein Übelkeit und Kopfschmerzen tagsüber und halt eben Haarausfall.

Was Cu anbelangt geht es mir gut deswegen will ich nicht mit Gastroenterologin darüber reden habe keine Lust auf härteres Umzusteigen.

Zurück zu Kürbiskerne hatte die eigentlich nicht wegen Haarausfall genommen (habe mich mit der Umwandlung von Ozzy Osbourne zu Kojak gut abgefunden).

Ich habe die Kerne geknabbert wegen ihrem hohen Gehalt von Magnesium,Eisen,Zink etc. um gegen eine andauernde Müdigkeit zu kämpfen.Wollte es einmal auf natürliche Weise ausprobieren merke nach 3 Monaten leider keine Wirkung.

Nun gut haben mir anderseits ein wenig geholfen und sind sicher gesünder wie Chips und Bretzel.

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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon neptun » Do 12. Jul 2018, 09:45

Hallo Mischkas,

warum denkst Du als einzig mögliche Alternative nur daran, auf eine höhere Stufe, ein Biological, zu wechseln, wenn es Dir doch gut geht?

Warum denkst Du nicht eher darüber nach, das Aza auch mal wieder abzusetzen?
Zumal Du doch Nebenwirkungen verspürst.
Und für die lebenslange Einnahme war das ganz sicher bei den CED nicht konzipiert. Schließlich kann man dabei sogar ohne Medikamente in Remission kommen und/oder bleiben. Schließlich sind es chronisch rezidivierende Erkrankungen, also auch geprägt durch Remissionszeiten.

Das wäre so meine Überlegung.

LG Neptun
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Re: Kürbiskerne gesund oder gefährlich?

Beitragvon Mischkas » Do 12. Jul 2018, 21:16

Hallo Neptun,

habe mir erlaubt Deine Frage und meine Antwort zu Chronische entzündliche Darmerkrankungen rüberladen siehe Entwicklungsdauer von Cu Pancolitis.
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