Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Kaja » Sa 4. Aug 2018, 19:42

Hallo Curio,

sehr gut geschrieben, ich stimme Dir vollumfänglich zu.

Viele Grüße

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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon gemerki » So 5. Aug 2018, 08:47

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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon diho » Sa 18. Aug 2018, 11:33

Mann, oh Mann,

dieser Thread hat mich so aufgewühlt, dass ich nicht umhin kann meinen Senf dazu zu geben.
Ich bin regelrecht entsetzt wie intolerant und engstirnig hier so einige "Schulmedizin-Gläubige" andersdenkende Forum-User abkanzeln. Das kann doch nicht wahr sein!

Alle hier im Forum sind irgendwie chronisch krank oder haben zumindest chronisch kranke Angehörige. Jeder hat somit seine Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht, die einen gute, die anderen schlechte und vielleicht die Mehrzahl beides. Ich gehöre zur letzten Gruppe. Die Schulmedizin hat mir schon mehrfach das Leben gerettet, aber z.B. auch schon empfohlen den Dickdarm entfernen zu lassen. Das letztere muss man doch kritisch hinterfragen und nach Alternativen suchen "dürfen", ohne dass man gleich in die esoterische Ecke gestellt wird.

Nun zur Vitamin-D Supplementierung:
Jeder chronisch kranke hat einen erhöhten Bedarf an Vitaminen, u.a. auch Vitamin-D. Hinzu kommt, jemand der auch noch hellhäutig ist wie ich und sich deshalb mit UV- und anderem Sonnenschutz bewaffnen muss, wird seinen Vitamin-D Spiegel nie allein durch Sonne in einen brauchbaren Bereich bekommen. Diese Weisheit habe ich übrigens nicht nur aus dem Internet, sondern das lehrt mich auch die Erfahrung: Als es mir vor Jahren schon einmal sehr schlecht ging, war mein Vitamin-D Spiegel bei 17 (und ich bin relativ viel in der Sonne). Daraufhin ließ ich auch meine Frau und meine Mutter testen: Meine Frau hatte 7 (!!!) und meine Mutter < 7 (war also nicht mehr messbar). Bei meiner Mutter kann ich das ja noch verstehen - sie ist über 80 und geht kaum noch vor die Tür. Aber meine Frau ist nicht einmal hellhäutig wie ich, ernährt sich gesund und ist auch nicht chronisch krank.
Soviel zu "mit gesunder ausgewogener Ernährung braucht man nichts zu supplementieren"!

Und bei den Studien, die angeblich belegen dass Vitamin-D Supplementierung sogar gefährlich ist, muss man doch hinterfragen wer die Studie finanziert hat. Meistens ist dies die Pharma-Industrie, haben die überhaupt ein Interesse daran dass ein billiges natürliches Mittel wie Vitamin-D hilft?

Ich halte so eine Studie sowieso für unseriös, wenn Vitamin-D ohne Vitamin K2 supplementiert wird, denn dies kann wirklich zu Hyperkalzämie führen. Ich supplementiere seit vielen Jahren Vitamin D mit zeitweise 5000 i.E. täglich und natürlich Vitamin K2 und habe noch nie irgendwelche Nebenwirkungen bemerkt. Wenn ich es mal für längere Zeit vergesse, geht mein Spiegel auch gleich wieder in den Keller.

Gruß diho
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon curio » Sa 18. Aug 2018, 19:07

Hallo diho,

diho hat geschrieben:Ich bin regelrecht entsetzt wie intolerant und engstirnig hier so einige "Schulmedizin-Gläubige" andersdenkende Forum-User abkanzeln.


Das Schöne an der Schulmedizin ist ja: da sie auf nachprüfbaren Fakten basiert, ist ein Glaube daran weder notwendig noch sinnvoll. Das gleiche gilt übrigens auch für Naturheilmittel, sofern eine gesundheitliche Wirkung nachgewiesen werden konnte. Der Überbegriff dazu lautet evidenzbasierte Medizin (Big Fan ;) ). Auch ich wende zum Teil Naturheilmittel an.

diho hat geschrieben:Die Schulmedizin hat mir schon mehrfach das Leben gerettet, aber z.B. auch schon empfohlen den Dickdarm entfernen zu lassen. Das letztere muss man doch kritisch hinterfragen und nach Alternativen suchen "dürfen", ohne dass man gleich in die esoterische Ecke gestellt wird.


Solange es sich nicht um offensichtlich esoterische oder gar betrügerische Behandlungsmethoden handelt, wird das sicher auch kaum jemand tun.

diho hat geschrieben:Jeder chronisch kranke hat einen erhöhten Bedarf an Vitaminen, u.a. auch Vitamin-D.


Finde ich etwas zu allgemein gehalten.

diho hat geschrieben:Soviel zu "mit gesunder ausgewogener Ernährung braucht man nichts zu supplementieren"!


Ich gehe davon aus, du beziehst dich mit dem Teil auf den Beitrag von Gidi. Leider falsch wiedergegeben und du verdrehst seine Aussage. Hier noch mal zum nachlesen:

Gidi hat geschrieben:Bei ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung im Freien sollte hinsichtlich Vitamin D nichts auffällig sein.
Ansonsten einfach beim nächsten kleinen Blutbild den Spiegel mitbestimmen lassen und bei Bedarf in Absprache mit dem Arzt auffüllen.


Das wichtigste Wort in dem Zitat ist "sollte". Außerdem hast du die regelmäßige Bewegung im Freien unterschlagen.
Er spricht sich weiterhin deutlich für eine Vitamin-D-Supplementierung aus, sofern ein festgestellter Mangel besteht. Das ist übrigens auch der allgemeine Tenor hier in diesem Thread, weswegen ich deinen aufgewühlten Beitrag auch nur wenig nachvollziehen kann.

diho hat geschrieben:Und bei den Studien, die angeblich belegen dass Vitamin-D Supplementierung sogar gefährlich ist, muss man doch hinterfragen wer die Studie finanziert hat. Meistens ist dies die Pharma-Industrie, haben die überhaupt ein Interesse daran dass ein billiges natürliches Mittel wie Vitamin-D hilft?


Es ist in diesen Studien von Vitamin-D-Supplementierung in zu hohen Dosen die Rede. Das kann zu gesundheitlichen Schäden wie Nierenversagen führen. Deine genannten 5.000 I.E. zum Beispiel, die du max. täglich zu dir nimmst, sollten dabei vollkommen im Rahmen sein. Hohe Dosen fangen erst ab 10.000 I.E. an und gehen zum Teil deutlich darüber.

An Spekulationen über angenommene Interessen der Pharmaindustrie möchte ich mich nicht beteiligen. Das führt zu weit und außerdem zu nichts. Die Finanzierung einzelner Studien lässt sich zur Not nachschlagen.


Irgendwie scheint die Diskussion speziell in diesem Thread nach folgendem Schema zu verlaufen:

User A: "Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll!"
User B & C: "Bei einem bestehenden Mangel ist eine Vitamin-D-Supplementierung durchaus sinnvoll."
User A: "Nein! Eine Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll! Grrr, ihr seid alle solche Ignoranten!"
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Uwe7 » Sa 18. Aug 2018, 22:14

Moin zusammen,

curio hat geschrieben:Irgendwie scheint die Diskussion speziell in diesem Thread nach folgendem Schema zu verlaufen:

User A: "Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll!"
User B & C: "Bei einem bestehenden Mangel ist eine Vitamin-D-Supplementierung durchaus sinnvoll."
User A: "Nein! Eine Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll! Grrr, ihr seid alle solche Ignoranten!"


Ich habe das Ganze jetzt länger verfolgt, ohne hier noch groß mitzudiskutieren, weil es mir irgendwann einfach zu blöd wurde.

Curio, es ist genau so, wie Du sagst - so läuft dieser Thread schon länger - mit einem echten Mehrwert von Null für den geneigten Leser.

LG Uwe
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon diho » Sa 18. Aug 2018, 22:21

Hallo curio,

curio hat geschrieben:Das Schöne an der Schulmedizin ist ja: da sie auf nachprüfbaren Fakten basiert, ist ein Glaube daran weder notwendig noch sinnvoll. Das gleiche gilt übrigens auch für Naturheilmittel, sofern eine gesundheitliche Wirkung nachgewiesen werden konnte. Der Überbegriff dazu lautet evidenzbasierte Medizin (Big Fan ;) ). Auch ich wende zum Teil Naturheilmittel an.


Zu schön um wahr zu sein. Die Schulmedizin besteht leider nicht nur als evidenzbasierter Medizin sondern auch aus Ärzten, Krankenkassen, Kliniken, Pharmakonzernen etc. mit all ihren Schwächen und kommerziellen Zwängen / Interessen. Das führt dann z.B. zu Sachen wie Krankenhausinfektionen, unnötigen Operationen, zu teuren oder gefährlichen Medikamenten etc.. Wo ist da die evidenzbasierte Medizin?
Genau das meine ich übrigens mit "Schulmedizin-gläubig", dass man uneingeschränkt an das Allwissen der Ärzte glaubt und dass alle in der Schulmedizin einschließlich der Pharmaindustrie nur unser bestes wollen und keinerlei kommerziellen Interessen oder Zwängen unterworfen sind.
Versteht mich nicht falsch - ich bin nicht grundsätzlich gegen die Schulmedizin. Ich hinterfrage aus gutem Grund halt vieles kritisch und das hat mich schon vor so einigem bewahrt.

curio hat geschrieben:Solange es sich nicht um offensichtlich esoterische oder gar betrügerische Behandlungsmethoden handelt, wird das sicher auch kaum jemand tun.


Wann ist eine Behandlungsmethode offensichtlich esotherisch oder gar betrügerisch?

Gidi hat geschrieben:Bei ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung im Freien sollte hinsichtlich Vitamin D nichts auffällig sein.


OK, dann müsste man sich aber nackt im Freien bewegen.

Gidi hat geschrieben:Ansonsten einfach beim nächsten kleinen Blutbild den Spiegel mitbestimmen lassen und bei Bedarf in Absprache mit dem Arzt auffüllen.


Da gehen die Probleme ja schon los: Selbst wenn der Arzt "freiwillig" den Spiegel mitbestimmt - was bekommt man dann verschrieben? 1000 - 2000 i.E., womit man mit Glück den zu niedrigen Spiegel halten aber nicht verbessern kann, oder 20000 i.E. ohne Vitamin K2 was lt. obiger Studie gefährlich ist. Beides habe ich übrigens schon erlebt. Das Problem ist, viele Ärzte wissen nicht allzu viel über (Vitamin-) Mangelerscheinungen oder sträuben sich, da die Krankenkassen die Tests und Supplementierung nur ungern bezahlen.

Gruß diho
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Konrad » So 19. Aug 2018, 19:20

Moin,

Toll auf den Punkt gebracht:

curio hat geschrieben:User A: "Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll!"
User B & C: "Bei einem bestehenden Mangel ist eine Vitamin-D-Supplementierung durchaus sinnvoll."
User A: "Nein! Eine Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll! Grrr, ihr seid alle solche Ignoranten!"


LG Konrad
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Uwe7 » So 19. Aug 2018, 22:16

diho hat geschrieben:Zu schön um wahr zu sein. Die Schulmedizin besteht leider nicht nur als evidenzbasierter Medizin sondern auch aus Ärzten, Krankenkassen, Kliniken, Pharmakonzernen etc. mit all ihren Schwächen und kommerziellen Zwängen / Interessen.


Du vermischt hier verschiedene Ebenen zu einem wunderbaren Brei - mit extrem hohem Unterhaltungswert - aber das war's dann auch.

Klar gibt es überall menschliche Schwächen. Und klar versucht jeder mit dem was er tut, Geld zu verdienen - wenn möglich: Viel Geld.

Gerade im Bereich der "alternativen Medizin" gibt es ganze Heerscharen von Leuten, die genau dies im Schilde führen. Denn die wenigsten davon sind hilfreiche Engel mit karitativer Grundeinstellung, die uns selbstlos zur Seite stehen wollen. Die meisten dieser Leute versuchen genau das: Geld zu verdienen - wenn möglich: Viel Geld.

Darüber kann man sich lange unterhalten - mit geringem bis keinem Nutzen für die Leser dieses Forums.

LG Uwe
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheitenobt

Beitragvon Korona » So 19. Aug 2018, 23:37

....selbstverständlich gibt es auch einige alternative Heilmethoden mit großem Wert und Erfolg. Das soll hier erneut nicht unter den Tisch fallen!

Aber: um Uwes Einwand
Gerade im Bereich der "alternativen Medizin" gibt es ganze Heerscharen von Leuten, die genau dies im Schilde führen. Denn die wenigsten davon sind hilfreiche Engel mit karitativer Grundeinstellung, die uns selbstlos zur Seite stehen wollen.
fortzusetzen:
Das ist besonders perfide, denn wenn jemand unter dem karitativen Deckmantel andere Menschen hinters Licht führt und deren Not ausnutzt, ist das ganz klarer Missbrauch! Es ist außerdem umso schädlicher und irritierender für einen Menschen auf der Suche nach Heilung, weil etwas, was eigentlich nicht sein kann, doch passiert:
Ein „Guter“ (der Karikative) ist in Wirklichkeit ein „Böser“. Sowas kann kaum entlarvt werden, weil es eben eigentlich nicht sein kann. Das Unbewusste sorgt darum dafür, dass man das Märchen aufrecht erhält.

Man kann auch immer wieder beobachten, dass in Wellen diverse und überteuerte Produkte (die ich hier jetzt nicht wiederholen werde), die seit ca. 25 Jahren auf dem Markt sind, sich wiederholen.
Sie werden von enthusiastischen Missionaren (von denen hier auch einige im Forum herumgeistern) euphorisch und mit den immer gleichen Sprüchen beworben. Wenn man sich dann die Website genauer ansieht, findet man keine Mediziner, sondern Vertriebler und Marketingstrategien. Aber manch einer lässt sich von einem Doktortitel blenden, aber es eben nicht immer gleich erkennbar, dass es sich um einen Dr. der Ökonomie handelt. :mrgreen:

LG, Korona
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Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon curio » Mo 20. Aug 2018, 13:34

diho hat geschrieben:Zu schön um wahr zu sein. Die Schulmedizin besteht leider nicht nur als evidenzbasierter Medizin sondern auch aus Ärzten, Krankenkassen, Kliniken, Pharmakonzernen etc. mit all ihren Schwächen und kommerziellen Zwängen / Interessen. Das führt dann z.B. zu Sachen wie Krankenhausinfektionen, unnötigen Operationen, zu teuren oder gefährlichen Medikamenten etc.. Wo ist da die evidenzbasierte Medizin?
Genau das meine ich übrigens mit "Schulmedizin-gläubig", dass man uneingeschränkt an das Allwissen der Ärzte glaubt und dass alle in der Schulmedizin einschließlich der Pharmaindustrie nur unser bestes wollen und keinerlei kommerziellen Interessen oder Zwängen unterworfen sind.
Versteht mich nicht falsch - ich bin nicht grundsätzlich gegen die Schulmedizin. Ich hinterfrage aus gutem Grund halt vieles kritisch und das hat mich schon vor so einigem bewahrt.


Ich kann an der Stelle nur Uwe beipflichten. Alle möglichen Dinge, an denen es im System hakt, als Pauschalvorwurf in die Manege zu werfen, ist in der Diskussion wenig gewinnbringend. Auch, da es im Bereich der Alternativmedizin ja nicht wirklich besser aussieht, wie Korona und ebenfalls Uwe bereits erwähnt haben.

Jetzt wo du deine Kritik elaboriert hast, verstehe ich diese leider noch weniger. Denn ich denke nicht, dass man den von dir beschriebenen Typus, der "uneingeschränkt an das Allwissen der Ärzte glaubt", und demzufolge auch wenig bis nichts hinterfragt, hier in nennenswerter Anzahl im Forum vorfindet, oder dass von diesen hier größerer Einfluss auf die Diskussionen genommen wird.

diho hat geschrieben:Wann ist eine Behandlungsmethode offensichtlich esotherisch oder gar betrügerisch?


Wenn sie die Begriffsdefinitionen erfüllt. ;)

diho hat geschrieben:OK, dann müsste man sich aber nackt im Freien bewegen.


Aus Rücksicht auf mein Augenlicht bitte wenigstens eine Badehose tragen.

diho hat geschrieben:Da gehen die Probleme ja schon los: Selbst wenn der Arzt "freiwillig" den Spiegel mitbestimmt - was bekommt man dann verschrieben? 1000 - 2000 i.E., womit man mit Glück den zu niedrigen Spiegel halten aber nicht verbessern kann, oder 20000 i.E. ohne Vitamin K2 was lt. obiger Studie gefährlich ist. Beides habe ich übrigens schon erlebt. Das Problem ist, viele Ärzte wissen nicht allzu viel über (Vitamin-) Mangelerscheinungen oder sträuben sich, da die Krankenkassen die Tests und Supplementierung nur ungern bezahlen.


Das mag bei bestimmten Ärzten durchaus der Fall sein. Aber wo ist jetzt das Problem, sich im Vorfeld einer Behandlung entsprechend zu informieren (ist ja kein Geheimwissen), ggf. eine Zweitmeinung einzuholen oder sich proaktiv für bestimmte Untersuchungen bei einem Arzt zu Wort zu melden?
Wer bitte geht zum Arzt, gibt sein Hirn an der Anmeldung ab und denkt, der gute Doktor wird's schon richten? (ausgenommen diejenigen, die in diesem Fall an der Anmeldung nichts lebenswichtiges abzugeben hätten)

Darüber hinaus kann ein Arzt sowieso nur Behandlungsvorschläge unterbreiten. Einwilligen muss der Patient. Wenn er das im wohligen Zustand selbstgewählter Unmündigkeit tut, nun ja, selbst schuld...
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