Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Goldmund » So 3. Jun 2018, 20:02

Ich hatte ebenfalls einen starken Vitamin D3 Mangel und hab ihn nur durch hochdosiertes Supplementieren hochbekommen - teilweise 50.000 Einheiten am Tag.
Ist für mich fast ein Skandal, dass solche Infos verschwiegen werden.

Wird hier alles ganz gut erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=AoPu7nbDT44

LG Goldmund
Goldmund
fühlt sich wohl hier
 
Beiträge: 66
Registriert: Do 26. Okt 2017, 12:52

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon bettina » So 3. Jun 2018, 20:34

Hallo Goldmund!

Die "Infos" werden "gut erklärt" von einem "Fachberater für holistische Gesundheit". :roll:
Und das ist für dich eine seriöse Quelle?

VG
Bettina
Unvergessene Vergangenheit ist eine Anleitung für die Zukunft
Benutzeravatar
bettina
ModeratorIn
 
Beiträge: 633
Registriert: Do 20. Dez 2012, 16:31
Diagnose: Cu seit 1995

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Goldmund » So 3. Jun 2018, 21:24

Hallo Bettina,
er hat seine Informationen aus Quellen und trägt sie lediglich vor - mir ist klar, dass er kein Wissenschaftler, sondern Youtuber ist.
Ging mir lediglich um seine Veranschaulichung, die auch durchaus Sinn macht.
Wen das Thema interessiert, der kann sich auch easy selbst im Netz informieren und findet dort auch seriöse Quellen.
Dass CED und Vitamin D3 Mangel im Zusammenhang stehen, ist auch bereits bewiesen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5114499/
Ich bin letzten Winter erstmals nicht krank geworden, obwohl es diesesmal sogar meinen Mitbewohner erwischt hatte, der sonst nie krank ist.

LG Goldmund
Goldmund
fühlt sich wohl hier
 
Beiträge: 66
Registriert: Do 26. Okt 2017, 12:52

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon BeStoic » So 3. Jun 2018, 22:28

Folgende Übersichtsstudien sind relativ neu und dürften Interessierten genug Material geben:
https://doi.org/10.1080/10408398.2017.1406333
https://www.sciencedirect.com/science/a ... ub#sec0035
BeStoic
ist öfter hier
 
Beiträge: 28
Registriert: Mi 26. Jul 2017, 10:26

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon derkieß » So 3. Jun 2018, 23:26

Uwe7 hat geschrieben:
gruenertee44 hat geschrieben:Der heutige ungesonnte Hallen-Arbeiter oder Büro-Mensch hat in den Industrienationen keinen normalen Vitamin D Spiegel mehr.


Sorry, aber das ist Unsinn.

Praxisvita hat geschrieben:Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, reichen fünf bis zehn Minuten Mittagssonne im Sommer.


Man geht (z.B. als Büromensch) in der Mittagspause einmal um den Block - that's it. Das reicht aus.

Details siehe hier: https://www.praxisvita.de/wie-viel-sonne-braucht-der-koerper-1146.html

Ich würde darauf achten, eine Vitamin-D-Überdosierung durch Pillen oder andere Präparate zu vermeiden, denn das ist gesundheitlich äußerst bedenklich.

LG Uwe





Nabend, ich bin bisher hier eher stiller aber regelmäßiger MItleser und muss leider sagen, auch wenn du es wahrscheinlich gut meinst, dass mir deine Beiträge bezüglich Kompletärmedizin und Ernährung regelmäßig ganz übel aufstoßen, da sie häufig einfach nicht stimmen und mit einer Überzeugung rübergebracht werden, die auf mich persönlich sehr arrogant und von dir selbst überzeugt rüber kommen. Andere Meinungen als deine werden regelmäßig diffamiert und du wirkst auf mich gegenüber neuem alles andere als offen. Tut mir leid, direkt mit so einem scharfen Ton hier einzusteigen, aber das ist für mich ein absolutes No-Go, da du insgesamt schon lange Erfahrung mit CED´s hast und einige Nutzer deshalb auf solche Meinungen ziemlich blind vertrauen.

Was mich jetzt an diesem Thema genau stört ist, dass du hier Dinge über Vitamin D behauptest, die faktisch nicht stimmen. Ich habe mich mit dem Thema Vitamin-D intensiv außeinander gesetzt, viele Vorträge von Ärzten zu dem Thema gesehen und zwei Bücher darüber gelesen, kann also von mir behaupten über das Thema informiert zu sein. Und ich kann dir versichern, dass du und jeder andere hier (sofern er in deutschen oder vergleichbaren Breitengraden lebt) und kein Vitamin-D substituiert, nicht jeden Tag Lebertran zu sich nimmt oder täglich Kiloweise Fisch isst oder lange im Urlaub war, einen Vitamin-D Mangel aufweist. Es ist schlicht und einfach nicht anders möglich, da es in unseren Breitengraden von Ende September bis etwa Anfang April nicht möglich ist überhaupt nur irgendwas an Vit-D zu bilden und die Nahrung eben keine Möglichkeit bietet, den Bedarf zu decken, da es schlicht und einfach keine Lebensmittel gibt, welche viel Vit-D in relevanten Mengen enthalten. Die zuvor genannten Beispiele (Kiloweise Fisch, große Mengen Lebertran) sind schon die Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt, wenn du davon jeden Tag so viel zu dir nimmst habe ich nichts gesagt. Selbst Ende September, wo die Spiegel am höchsten sind, hat ein Großteil der Menschen in DE einen Mangel, die wenigsten einen guten Spiegel.

Ein Vitamin-D Mangel ist gefährlich, es zu substituieren aber ganz sicher nicht, sofern man dabei nicht ganz grundlegende Fehler macht, welche nur durch mutwillig zu hohe Einnahme zu erklären sind. Die von dir mögliche angeprochene Hyperkalzämie entsteht durch die Kombination aus zu hoher Kalziumzufuhr (das z.B. ist gefährlich, ganz unabhängig von Vitamin D3, bzw macht D3 es ,,ungefährlicher" wenn man, wie sehr viele Menschen schon zu viel davon zu sich nimmt) zusammen mit fehlendem Vit K2 und einer zu niedrigen Magnesiumversorgung. Das hat mit einer Vitamin-D Überdosierung aber nichts zu tun, diese entsteht erst, wenn du monatelang viel zu viel davon zu dir nimmst und hier reden wir von täglichen Mengen im Bereich von 50.000 IE über Monate hinweg. Mengen von 2000-4000 IE reichen wenn überhaupt gerade einmal bei Menschen mit niedrigem Gewicht aus um einen gesunden Spiegel zu halten (nicht zu erreichen). Das 5-10 Minuten täglich in der Sonne (in den Sommermonaten) reichen ist auch nur die halbe Wahrheit, da du als Büromensch wohl kaum komplett ohne Kleidung deine Mittagspause in der Sonne verbringen wirst, in Kleidung kannst du nämlich vergessen, dass du dich in der Zeit nur annähernd mit genügend Vit-D versorgst. Gleiches gilt übrigens für die Nutzung von Sonnencreme, dadurch wird jegliche Vit-D Produktion eingestellt. Das Thema hier jetzt komplett aufzudrößeln ist mir ehrlich gesagt zu müßig, da es einfach viel zu komplex ist um es hier nur ansatzweise komplett auszuführen. Jedem der Interesse an dem Thema hat, das sollten vor allem als CED-ler ausnahmslos alle sein, würde ich empfehlen, sich auf youtube beispielsweise mal das Video Vitamin-d Hype or Hope von Dr. Jörg Spitz, die Videos von Dr. Raimund von Helden und/oder sein Buch Gesund in sieben Tagen anzuschauen/ zu lesen.

Ich finde es äußerst bedenklich, dass in solch einem Forum noch solch altbackenes Wissen verbreitet wird und rate jedem, dem seine Gesundheit am Herzen liegt, sich ein wenig mit dem Thema außeinander zu setzen. Und wenn ich etwas von ,,ich hoffe, dass dir und deinen kommerziellen Empfehlungen niemand folgt" kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Vitamin D ist äußerst günstig, da kommerziele Interessen zu unterstellen ist schon eine sehr interessante Sichtweise. Aber liebe Grüße zurück an das Murmeltier.

Liebe Grüße
derkieß
derkieß
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 6
Registriert: Fr 8. Dez 2017, 18:49

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon gruenertee44 » Mo 4. Jun 2018, 11:57

Echt zum kotzen, dass man hier von manchen kommerzielle
Vorhaben vorgeworfen kriegt.

Ein Haufen Spinner hier, die gesperrt werden sollten.

Gegen einen korrekten Vitamin D-Spiegel ist wohl nichts aber auch
garnichts einzuwenden. Wo sollen da kommerzielle Hintergedanken bei mir
sein? (Aja klar, ich bin an den Laboren beteiligt, die die Kosten
einheimsen. Ist klar^^).

Wo ihr die Pillen kauft ist mir doch egal, Hauptsache ihr füllt mal den
Vitamin D-Speicher etwas auf. Von eurem Doc gibts den Tipp wohl nicht, oder?

(nach meiner Internet Recherche sind 10.000 IE pro Tag eine sichere Dosis.
ich würde jedoch die Auffüllung mit einer höheren Anfangsdosis empfehlen,
da es sonst wohl eher lange Zeit dauert bis ein vernünftiger Spiegel
erreicht ist)
gruenertee44
hat sich häuslich eingerichtet
 
Beiträge: 87
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 08:57

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Konrad » Mi 6. Jun 2018, 20:34

Moin *tee

gruenertee44 hat geschrieben:Ein Haufen Spinner hier, die gesperrt werden sollten

Dazu fällt mir eher ein "Missionar"ein, den man entsorgen sollte

Gruß Konrad
Timschal
Konrad
könnte auch hier einziehen
 
Beiträge: 831
Registriert: Do 20. Dez 2012, 22:08
Wohnort: Grossraum Stuttgart

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Uwe7 » Mi 6. Jun 2018, 22:10

derkieß hat geschrieben:Nabend, ich bin bisher hier eher stiller aber regelmäßiger MItleser und muss leider sagen, auch wenn du es wahrscheinlich gut meinst, dass mir deine Beiträge bezüglich Kompletärmedizin und Ernährung regelmäßig ganz übel aufstoßen, da sie häufig einfach nicht stimmen und mit einer Überzeugung rübergebracht werden, die auf mich persönlich sehr arrogant und von dir selbst überzeugt rüber kommen.


Deine persönlichen Angriffe kannst Du für Dich behalten, sie beeindrucken mich nicht. Werde konkret, statt hier einfach einen Kübel Jauche auszukippen.

derkieß hat geschrieben:Andere Meinungen als deine werden regelmäßig diffamiert und du wirkst auf mich gegenüber neuem alles andere als offen. Tut mir leid, direkt mit so einem scharfen Ton hier einzusteigen, aber das ist für mich ein absolutes No-Go, da du insgesamt schon lange Erfahrung mit CED´s hast und einige Nutzer deshalb auf solche Meinungen ziemlich blind vertrauen.


Für mich ist es ein absolutes NoGo, mit pauschalen Angriffen ohne jeden Beleg so auf die Sch... zu hauen. Jeder mag sich sein eigenes Bild dazu machen.

Wenn Du den Grundton meiner Beiträge ansiehst, wirst Du feststellen, dass es mir darum geht, insbesondere CED-Neu-Betroffene dazu zu ermuntern, die Erkrankung gezielt zu behandeln. Dazu gehört der enge Kontakt zu einem Gastroenterologen und die konsequente medikamentöse Therapie. Denn Versäumnisse an der Ecke können sich bitter rächen. Und leider hilft Komplementär-Medizin eben wirklich nur ergänzend. Ich wehre mich insbesondere gegen Beiträge von Leuten, die plötzlich erscheinen und dann irgendein Zaubermittel aus dem Hut ziehen - und meinen, damit könne man die gesamte Medizin ersetzen - und eine CED heilen.

Neu-Betroffene neigen manchmal dazu, so etwas zu glauben - insbesondere nach Lektüre von div. Beipackzetteln. Dann wird die wichtige Therapie vernachlässigt, weil man einem Quacksalber auf den Leim geht. Und davor warne ich. Nicht mehr - und nicht weniger.

Zur Sache:

derkieß hat geschrieben:Was mich jetzt an diesem Thema genau stört ist, dass du hier Dinge über Vitamin D behauptest, die faktisch nicht stimmen. Ich habe mich mit dem Thema Vitamin-D intensiv außeinander gesetzt, viele Vorträge von Ärzten zu dem Thema gesehen und zwei Bücher darüber gelesen, kann also von mir behaupten über das Thema informiert zu sein. Und ich kann dir versichern, dass du und jeder andere hier (sofern er in deutschen oder vergleichbaren Breitengraden lebt) und kein Vitamin-D substituiert, nicht jeden Tag Lebertran zu sich nimmt oder täglich Kiloweise Fisch isst oder lange im Urlaub war, einen Vitamin-D Mangel aufweist.


Was zu beweisen wäre.

NDR.de: Vitamin D: Präparate nicht immer sinnvoll

Ich bin ein Freund davon, die Dinge genau zu untersuchen statt irgendwas pauschal zu machen - aber: Jeder ist der Pilot seiner eigenen Gesundheit.

Wenn ich den Verdacht auf Vitamin D-Mangel habe, lasse ich das untersuchen, damit ich weiß, was Sache ist. Wenn dabei rauskommt, dass ein Vitamin D-Mangel vorliegt, muss entsprechend behandelt werden. Aber bitte gezielt - und nicht mit der Gießkanne aufs Geratewohl.

Mehr gibt es dazu aus meiner Sicht nicht zu sagen.

LG Uwe
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber den Tagen mehr Leben
Benutzeravatar
Uwe7
könnte auch hier einziehen
 
Beiträge: 573
Registriert: Fr 21. Dez 2012, 20:30
Wohnort: nördliches Niedersachsen / Nähe Hamburg
Diagnose: CU seit 11/1981

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Goldmund » Do 7. Jun 2018, 11:03

Moin Moin,

hier nochmal ein Artikel, der auch zu einer Studie verlinkt:
https://www.gesuendernet.de/news/gesund ... sorgt.html

LG Goldmund
Goldmund
fühlt sich wohl hier
 
Beiträge: 66
Registriert: Do 26. Okt 2017, 12:52

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon BeStoic » Do 7. Jun 2018, 14:19

Dies hatten wir eigentlich auf Seite 1 schon geklärt, wo ich diese Studie auch verlinkte:
Siehe , z. B. DGE, diese Studie
BeStoic
ist öfter hier
 
Beiträge: 28
Registriert: Mi 26. Jul 2017, 10:26

VorherigeNächste

Zurück zu Komplementärmedizin

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste