Möhrensuppe statt Kortison?

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.
Moyomochi
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Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Moyomochi »

Hallo,


ich bin mir nicht sicher ob das Thema hier richtig ist.
Ich habe von einem Busch gehört mit dem Titel "Möhrensuppe statt Kortison" .
Ich bin kein Wunderheiler und auch niemand der sich nur auf so etwas verlässt.
Denke aber das jede/r etwas tun kann um seinen Körper sinnvoll zu unterstützen.
Also unterstützend zur medikation.

Kern meiner Frage ist eigentlich ob hier schon mal jemand von dem Buch gehört hat oder es selber besitzt.
Die Rezensionen im netz sind eher dürftig.

[MOD-EDIT:Shopink entfernt]

Ich freue mich auf Reaktionen.
Euer Moyo

_Stephan
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von _Stephan »

Hallo Moyo,

von dem Buch habe ich noch nichts gehört, aber Möhrensuppe - eigentlich in Form der "Moro-Suppe" - ist schon seit langer Zeit ein Mittel gegen (normalen) Durchfall, weil sie Bakterien ausspült.

Dies und unzählige andere Tips, die hier im Forum in Sachen Ernährung und Pflanzenmedizin genannt werden, sollte man bei einer CED aber eher als Unterstützung der konventionellen Therapie sehen. Somit ist die Überschrift mit "nein" zu beantworten.

LG Stephan

Moyomochi
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Moyomochi »

Hallo Stephan,

vielen Dank für die Reaktion. Ich habe die Beiträge über die Moro -Suppe gefunden während ich versucht habe über die Suchfunktion etwas über das Buch hier im Forum zu finden.

Ich denke ähnlich wie du das man die therapie mit solchen Maßnahmen unterstützen aber nicht ersetzen kann.
Vielleicht findet sich ja noch jemand der das Buch gelesen hat.

bis denn Moyo

Hobelspan
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Hobelspan »

Hallo,
ich hab mir das Buch gekauft und es mit gemischten Gefühlen gelesen. Ich selbst hab seit 1997 CU seit 3,5 Jahren im Dauerschub und da klammere ich mich natürlich an jeden Strohhalm. Der Autor des Buches schreibt über sich, dass er MC hat und er bezieht sich im Buch meist auch auf MC. Ergo beziehen sich auch die meisten seiner Vorschläge auf MC. Die vorgeschlagene Moro Suppe mag bei MC wohl helfen - mir hing sie nach 4 Wochen tagein und tagaus wirklich zum Hals raus, erkennbarer Erfolg: gleich null. Da ich körperlich total auf dem Hund war, hab ich mir den "Luxus" erlaubt und die vorgeschlagenen Vitamine, Mineralstoffe, etc. bestellt (Dosis für die nächsten drei Monate) was mit ungefähr 500€ zu Buche schlug, ich schmeiß mir jetzt täglich hochdosiert ein Sammelsurium an div. Vitaminen rein, merke auch, dass ich mich körperlich wieder fitter fühle, aber einen Einfluss auf Stuhlfrequenz, Bauchkrämpfe, Durchfall etc. konnte ich bisher (nach 4 Wochen Einnahme ) nicht verzeichnen. Lediglich der Tip mit den Heidelbeeren führte (wie an anderer Stelle erwähnt) zum gewünschten Erfolg, aber wie gesagt,der Autor bezieht sich eben meist auf MC und nicht auf CU, und ich bin mir auch nicht sicher, ob die vorgeschlagenen, enorm hohen Dosen an Vitaminen, als ein Zuviel vom Körper nicht einfach wieder ausgeschieden werden. Als weiteres Positivum möchte ich noch erwähnen, dass diese verfluchten Muskel/Gelenkschmerzen unter Entyvio beinahe verschwunden sind (als Folge der vorgeschlagenen Präparate ?????? mag ich nicht beurteilen)Also, mit Vorsicht zu lesen und auch anzuwenden. Ich hoffe, ich hab Dir ein wenig helfen können.
LG
Hobelspan
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm' ich so selten dazu

Steinzeitmensch
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Steinzeitmensch »

Gibt es denn dazu irgendwelche Belege wissenschaftlicher Natur?

Hobelspan
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Diagnose: CU seit 1998

Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Hobelspan »

Steinzeitmensch hat geschrieben:Gibt es denn dazu irgendwelche Belege wissenschaftlicher Natur?
Ja, im Buch sind jede Menge Verweise auf die jeweiligen Studien/Doppelblind etc. angegeben.Allerdings größtenteils auf MC bezogen.
Was ich schade finde: der Autor ist meines Wissens nach Chemiker und vertritt mit Vehemenz den Standpunkt der Orthomolekularmedizin, ich dachte beim Kauf des Buches bei Dr. erst mal an einen Arzt als Autor.

LG
Hobelspan
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm' ich so selten dazu

zorchel
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von zorchel »

Moin zusammen,

ich habe vor ca. einem dreiviertel Jahr von dem Buch gehört und es mir gleich zugelegt, da ich immer auf der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden bin. Ich habe seit 2008 CU, war bis vor einem halben Jahr in einer Lecithinstudie, die auch ganz gut anschlug. Nur leider war meine Verbesserung nicht den Anforderungen der Studie entsprechend gut genug, so daß ich aus der Studie rausflog. Panisch, daß sich mein Zustand wieder stark verschlechtert stieß ich auf das Buch und probierte es aus.
Meine Erfahrungen sind sehr positiv: die Frequenz ist zurück gegangen, etwas planbarer, Arbeiten geht leichter, aber der absolute Kracher ist, daß ich seit dem ersten Tag der Möhrensuppenanwendung keine Spur Blut mehr im Stuhl habe, nichts. Ich esse die Möhrensuppe täglich, immer morgens, manchmal auch noch über Tag, mal als Suppe, Brei oder dünner als Saft. Im Urlaub nehme ich Hipp-Gläschen wenn ich nicht selber kochen kann. Zum Glück mag ich Mohren, darum ist es nicht schwer aber sicher hängen sie mir auch mal zum Hals raus, na und? Tabletten und dergleichen hängen mir auch sonst wo... Dafür ist es ein Medikament, welches definitiv gesund ist und keine Nebenwirkungen hat. Ich werde weiterhin Möhren löffeln, trinken etc.

Gruß

zorchel

Moyomochi
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Moyomochi »

Hallo ihr Lieben,


ich freu mich wie Bolle über die Resonanz.
Da es etwas langsam anlief habe ich mir das Buch mittlerweile geholt.
Ich habe die Möhrensuppe auch in varianten zu mir genommen. Ich finde es fühlt sich gut an und man streichelt sich von innen.
An den Vitaminen arbeite ich noch auch der Weihrauch ist in arbeit.

Vielen Dank für eure Beiträge es bedeutet mir wirklich etwas.

_Stephan
Dauergast
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Registriert: So 1. Feb 2015, 19:38

Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von _Stephan »

Hallo Moyomochi,

an deiner Stelle würde ich auch mal andere Gemüse wie z.B. Brokkoli mit reinnehmen, damit es nicht zu eintönig wird.
Und evtl. vorher in Ghee (Butterschmalz indische Art, auch sehr gut bekömmlich) etwas anrösten, das macht es nochmal schmackhafter.

LG Stephan

Moyomochi
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Re: Möhrensuppe statt Kortison?

Beitrag von Moyomochi »

Hallo Stephan,


ich werde noch zum Möhrensuppen Feinschmecker.
Vielen Dank für die Anregungen. Wird auf jeden Fall probiert.

Ich reibe hin und wieder auch einen Apfel mit rein.
Auch streue ich mir gerne eine Prise Kräuter (meistens Petersilie) drauf.
Denn wie heißt es so schön " Das Auge ißt mit." Oder bei den Asiaten " Das Auge iß mit"

Ich esse sie mitlerweile auch täglich.
Die Blähungen sind weniger geworden und die Stuhlgänge smooth.
Da Cortison langsam an Wirkung verliert werde ich jetzt auf AZA eingestellt.

Na ja harren wir der Dinge die da kommen.


bis bald
Moyo

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