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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Mi 14. Aug 2019, 10:17
von alarmdarm
moin moin

könnte ich für die herstellung der milch auch frische kurkumawurzel verwenden.
dieschmeckt noch einiges besser als das pulver. ich verwende die wurzel manchmal über reis.Oberkecker.
handschuhe an und durch die knoblauchpresse jagen
LG

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Mi 14. Aug 2019, 11:59
von Cedrik289
Hallo ,
Auch ich habe sehr gute Erfahrungen mit Kurkuma gemacht.

Vor zwei Jahren bei meinem ersten und bisher einzigem Schub , habe ich den Schub trotz Cortison und Mesalazin einfach nicht in den Griff bekommen.
Mein Arzt wollte mir Azathioprin verschreiben. Da ich keine Lust auf die Nebenwirkungen hatte , habe ich mir nochmal die Meinung von einem Heilpraktiker eingeholt. Dieser hat mir Kurkuma empfohlen.

Ich habe mir damals Kurkuma Kapseln mit schwarzem Pfeffer bestellt, diese Kapseln nehme ich bis heute. Bereits am nächsten Tag habe ich eine Besserung gemerkt und ein paar Tage später war ich komplett Schubfrei.

Seit September 2017 nehme ich zur Remissionserhaltung täglich 2 g Mesalazin , 6 Kurkuma Kapseln, und Fischöl Kapseln. Außerdem habe ich meine Ernährung umgestellt und versuche besser mit Stress umzugehen. Komme seitdem super klar mit der Krankheit und merke kaum noch was davon.

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Mi 28. Aug 2019, 11:04
von Dana Panda
Hallo Ihr Lieben,

ich trinke jetzt seit ein paar Wochen die goldene Milch.

Ich habe ja versprochen, zu sagen, wie es mir geholfen hat!

Also vorweg:

Ich bin in Remission. Nehme 3mg Azulfidine täglich noch ein.
ABER: Ich hatte trotz allem keinen normalen Stuhlgang...eher wie bei Kühen :-D Und dazu ganz oft ein Unwohlsein. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben! Etwas Übelkeit, Kreislaufprobleme, einfach ein "nicht wohl sein". Man fühlte sich krank.

Seitdem ich die Milch trinke, ist dies verschwunden!
Und mein Stuhlgang ist komplett normal!!!

Ich bin sowas von erleichtert!
So stelle ich mir die Remission vor! :-D

Ich mixe mir die Milch Morgens so:
(alles Bioqualität / 1 Teelöffel sind circa 3 Gramm)

2 Teelöffel Kurkumapulver
2 Teelöffel Hagebuttenpulver
2 Teelöffel Gerstengraspulver (Vorsicht zu Anfang - Kann eine blähende Wirkung haben!!)
1 Teelöffel Ashwagandhapulver
1 Teelöffel Kokosöl (oder Rapsöl - damit wird das Pulver besser aufgenommen)
1 msp. schwarzen Pfeffer (Verstärkt die Wirkung des Kurkumas!)

Die Pulvermischung mixe ich mit Mangosaft :)
Und dann runter damit!

Jeden Morgen 15min vor dem Frühstück!

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 13:17
von Yoda
Hallo Freunde,

ich möchte hier auch mal ein Update geben. Ich hatte es schon länger vor, aber habe diesen Thread einfach über die Monate vergessen, sorry dafür.

Ich nehme seit gut 3 Monaten jeden Tag ca. 2g Kurkuma ein, zusammen mit etwas schwarzem Pfeffer als so genannten Bioenhancer. Da ich den Geschmack von Kurkuma als widerlich empfinde, bastel ich mir selber Tabletten. Da gibt es im Internet relativ günstige Leerkapseln und so Kapselmaschinen, funktioniert ganz gut. Man findet diverse Angebote u.a. bei einem großen und sehr bekannten Anbieter. ;)

Zu mir: Ich habe eine chronisch aktive Pancolitis Backwash Ileitis, die mit Entyvio und unregelmäßigen Budesonid Schäumen behandelt wird. Dass Budesonid keine Dauertherapie sein sollte, ist ein anderes Thema, dafür gibt es gleich auch einen eigenen Thread von mir zu.

Für hier nun relevanter ist mein erstes Resümee. Die Durchfälle sind nicht wirklich besser geworden, hier hat sich keine positive Wirkung eingestellt. Auch die Form des Stuhls ist unverändert. Allerdings glaube ich, seltener Blutbeimengungen wahrzunehmen. Und, noch wichtiger, da objektiv: Mein Calpro hat sich nachweislich verbessert.

Wie immer bei uns CEDlern, wir wissen nicht, ob eine Medikation wirkt oder ein Schub eh auch ohne diese Behandlung nachgelassen hätte, diese Variable müssen wir bei sämtlichen Selbstversuchen einfach akzeptieren.

Auch kenne ich genug Studien, die die Wirkung von Kurkuma widerlegen. Wer sich dafür genauer interessiert, kann sich mal Informationen zu Curcumin in Zusammenhang mit den so genannten pan-assay interference compounds. Für Laien (wie mich) gibt es zum Beispiel ein gutes Video von Mai Thi Nguyen-Kim, gebt dazu in eurer Browsersuche einfach mal Mailab Kurkuma ein.

Trotzdem, wenn es wirkt und keine Nebenwirkungen hat, ist mir egal, was die Wissenschaft sagt. Mein persönliches Wundermittel ist es bisher nicht, ich meine aber eine Besserung zu vernehmen und teste es weiterhin. Ich möchte also jedem Raten, dies zumindest mal zu probieren. Kurz noch der Hinweis, dass sich Kurkuma ggf. negativ auf die Galle auswirken kann, wenn diese geschädigt ist. Wenn ihr damit Probleme habt, testet euch vorsichtig heran.

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 13:57
von Claudette F.
Hallo zusammen,

da ich im Moment wieder einmal im CU Schub stecke, der letzte begann vor knapp einem Jahr, und dieser sich nun als etwas hartnäckig erweist, habe ich mal wieder mit dem Thema Curcumin befasst. Da hier viele nach Erfahrungen zu Polysorbat 80 fragen, hier die meine vom letzten Jahr:

Ich war bis Ende 2018 ein gutes Jahr in Remission und war zu der Zeit in heilpraktischer Behandlung. Dort bekam ich auch Curcumin-Kapseln mit Mizellentechnologie verschrieben, d.h. mit Polysorbat 80. Ich habe diese sehr lange genommen, zusammen mit Darmbakterien, Magnesium, Vitamin B komplett und Vit D3K2 Öl und es ging auch lange gut, bis ich dann Ende des Jahres den schlimmsten Schub in meiner fast 10-jährigen Krankheitsgeschichte erlitt. Pancolitis mit Krankenhausaufenthalt, starkem Gewichtsverlust, Ernährung durch die Vene, das volle Programm. Ich kann natürlich nicht sagen, was den Auslöser gegeben hat, aber ich bin seitdem geheilt von meiner Heilpraktikerin, die mich am Anfang des Schubes mehrfach gesehen und gemeint hat, mit meinem Darm sei alles in Ordnung! Auch habe ich gelesen, dass Polysorbat 80 eine negative Wirkung auf den Darm hat bei CU und habe den Hersteller der Kapseln angeschrieben, der mir daraufhin versicherte, dass die Menge in den Kapseln unbedenklich sei. Ich bin da jedoch skeptisch und nehme die Kapseln nicht mehr. Bin jetzt dazu übergegangen, Kurkumapulver in meinen morgendlichen Joghurt zu geben, zusammen mit etwas Pfeffer, auch wenn das nicht so effektiv sein sollte. Denke, dass ich den Pfeffer evt. besser vertrage als den Emulgator. Es scheint ansonsten keine wirkliche Alternative zu geben.

Nehme aktuell Budenofalk Schaum und Mesalazin oral 3g, sowie 50 mg Predni in der Hoffnung, das bald runterfahren zu können. Montag geht's zur Darmspiegelung :-)

Alles Gute für euch.

LG, Claudette

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Mo 20. Jan 2020, 20:42
von Haya
Liebe Claudette, dir erstmal "Gute Besserung"!

Zum Kurkuma:
Ich habe es auch probiert und hatte eher den EIndruck, dass es meine Colitis damals verschlimmert hat. Seitdem habe ich die Finger davon gelassen.
Also mir hilft es absolut nicht.

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

BeitragVerfasst: Mi 22. Jan 2020, 23:30
von Nickxxx
Hallo liebe Leute,
ich nehme seit einigen Jahren ca. 1,5 gramm Curcumin pro Tag.

Kapseln mache ich selber. Mischung aus Curcumin und Kurkuma.

Ich würde sagen es unterstützt mich definitiv.

Die Knolle an sich ist aber noch wesentlich wirkungsvoller.

Habe eine Zeit lang die frische Knolle in einem Entsafter mit Möhren entsaftet.

Das hat auch eine sehr stark stimmungsaufhellende Wirkung.

LG