Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon lebron » Di 7. Aug 2018, 05:03

ich hab definitiv die Erfahrung gemacht dass Kurkuma entzündungshemmend bei mir wirkt weshalb ich täglich meine spiegeleier morgens damit würze. es gibt aber noch so viele andere bessere Gewürze und Kräuter, die seit ich sie verwende sehr gut Schübe bei mir verhindern, wodurch ich viel seltener Mesalazin nehmen muss. was mir sehr geholfen hat ist dieses Protokoll hier: [Mod-Edit:Werbelink entfernt] ich bin sehr davon überzeugt und kann jedem empfehlen das einfach mal auszuprobieren. mir hat es sehr geholfen!
lebron
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Yoda » Do 6. Sep 2018, 16:07

Hallo Leute,

ich wollte dieses Thema nochmal ansprechen. Laut der neuen Leitlinie steht Curcumin ja weiterhin als potenziell wirksames Mittel bei einer CU in Diskussion. Leider bezieht sich die neue Leitlinie weiterhin auf die bereits lange bekannte Studie, siehe zum Beispiel hier (PDF Download). Da die Ergebnisse damals positiv waren und die Studie doppelblind sowie mit Placebo-Kontrolle durchgeführt wurde und somit aus meiner persönlichen Sicht als vielversprechend anzusehen sind, ist es sehr schade, dass das Thema in der Schulmedizin offenbar etwas in Vergessenheit gerät. Vielleicht fehlt der monetäre Anstoß, oder man erhofft sich von Curcumin nicht viel, oder vielleicht gilt auch einfach beides...

Ich würde gerne einen Selbstversuch starten, schaden kann es nicht. Nun gestaltet es sich unfassbar schwer bis unmöglich, ein wertiges, hochdosiertes Curcumin ohne Piperin zu finden. Oder meint ihr, dass wir Piperin ignorieren dürfen? Ich möchte da nichts riskieren. Die gängigen Produkte jedenfalls reichen bei normaler Dosierung niemals aus, um auch nur in die Nähe der Curcumin-Dosierung der Studie zu gelangen. Und das würde im Umkehrschluss vermutlich auch bedeuten, dass die meisten Selbstversuche mit diesen gängigen Präparaten zum Scheitern verurteilt sein dürften.

Hat jemand einen Produktvorschlag für mich oder weiß jemand, welches Produkt in der Studie verwendet wurde? Bitte keine Produktnamen hier posten, sondern mit mir via PN teilen. Wichtig ist zu beachten, dass tatsächlich 2x 1g Curcumin pro Tag eingenommen wurde, dies darf man nicht mit 2g Kurkuma verwechseln.

PS: Was ich noch anmerken wollte, da es über mir angesprochen wurde. Ich glaube nicht, dass der Einsatz von Kurkuma im Essen einen wirklich messbaren Erfolg bei einer schwereren Entzündung wie einer CU haben kann, da die Bioverfügbarkeit des Curcumin auf diesem Wege nicht ausreichen dürfte. Das aber ist nur meine persönliche Einschätzung, ich bin kein Arzt.

Danke sehr und beste Grüße
Yoda
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon mika » Do 21. Feb 2019, 10:56

Hallo zusammen,

ich taste mich an komplementäre Mittel heran und bin auf der Suche nach einem Curcumin Produkt.
So wie ich das sehe, muss ich mich entscheiden zwischen Kapseln mit Piperin (so wie ich das verstehe, könnte das wegen schlechter Verträglichkeit bei CU ein Nachteil sein, daher würde ich gerne auf Piperin-Beimischung verzichten)
und Curcumin mit Polysorbat80. Wenn man die Wahl hätte, sollte man auch darauf verzichten oder ist geringe Menge unbedenklich?
Würde mich über PN und Links freuen.

LG Mika

meine Medikamente: Puri Nethol (gerade erst begonnen), Mesalazin (oral, rektal) und ausschleichendes Predni
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Winterlicht » Do 21. Feb 2019, 21:44

Ich fände es auch interessant, ob jemand mittlerweile ein nützliches Präparat entdeckt hat.
Winterlicht
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon webmagic » Do 21. Mär 2019, 20:51

hätte auch Interesse an einem Präparat
Danke
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Rauhthierchen » Mo 15. Apr 2019, 15:23

Hallo zusammen,

ich möchte es auch gerne mit Curcumin in einer Dosis von ca. 2g pro Tag versuchen.
Gibt es inzwischen was ohne Polysorbat und Piperin?
Kann mir jemand ein Präparat empfehlen per PN?

DANKE
Rauhthierchen
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Angelitis » Sa 11. Mai 2019, 15:57

Hallo Zusammen...
ich verwende eins ohne Piperin, ist aber auch nicht bio. Aber es hilft bei mir. Eigentlich kann man ganz normales Kurkuma Pulver kaufen und in Kapseln zum Einnehmen auffüllen, oder?
Also ich darf die Marke hier nicht nennen oder? Ich weiss aber auch nicht, ob das in Deutschland vertrieben wird... ich musste das kaufen, was ich zur Hand hatte hier wo ich lebe.
Bitte sagt bescheid, ob ich hier die Marke nennen darf oder nicht.

Grüsse Angelitis
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon papaiki » So 12. Mai 2019, 16:22

Ich wollte nun doch auch mal meine Erfahrungen mit Curcumin teilen.
Ich habe zwar keine Cu und nehme Curcumin oder Kurkuma auch nicht über die Nahrung oder in Tablettenform zu mir, aber ich habe kürzlich sehr gute Erfahrungen damit machen können.
Kurz zu meiner Situation.. Ich selbst habe eine sehr schweren Verlauf von Mc und seit ein paar Monaten sehr heftigen Stuhlzwang. Das heißt ich ging fast minütlich zur Toilette, ohne Stuhl absetzen zu können oder nur sehr wenig und unter sehr viel Anstrengung. Das war vor ein paar Wochen noch so extrem, dass ich teilweise 4 Tage am Stück alle 2-5 Minuten zur Toilette gehen musste. An schlafen und essen war kaum zu denken. Meine Ärzte waren sich alle einig, das Problem sei eine sehr hartnäckige Entzündung im Enddarm. Ich nehme nun seit fast einem Jahr Stelara und immer mal wieder nach Bedarf oral Cortison. Gegen den heftigen Stuhlzwang habe ich schon einiges durchprobiert (Stelara-Intervall verkürzen, Cortison oral, Budenofalkschaum, Betnesolklysmen, etc), aber entweder habe ich es nicht vertragen oder es hat nicht die gewünschte Wirkung erzielt.
Ich habe letztlich nochmal mit einem meiner Ärzte (Pharmakologe) telefoniert und er hat mir Curcuminklysmen empfohlen, die ich vorher schon hin und wieder von ihm zur Behandlung meiner Fisteln genommen habe, aber das ist ein anderes Thema.
Was genau dort drin ist, kann ich nicht sagen, da er die selbst in der Praxis anmischt. Es sind jedenfalls kleine 10ml Klysmen (für mich mit den Fisteln daher auch leicht zu halten) und seitdem ich diese seit nun fast einem Monat regelmäßig (täglich) nehme, hat sich in der ersten Woche der Stuhlzwang schon ENORM gebessert. Ich konnte wieder schlafen, brauchte allerdings immer noch 4-5 Stunden, bis ich mit dem Stuhlgang fertig war, aber kein Vergleich zu 4 Tage am Stück. Auf dem Stand stagnierte es dann eine Weile und seit ein paar Tagen bin ich nach 4-5 Stuhlgängen in einem Zeitraum von einer halben Stunde bis Stunde durch (ohne Anstrengung, ohne langes Sitzen, ohne permanenten Stuhldrang zwischendurch), was für mich schon wieder eine erhebliche Verbesserung darstellt.
Ich bin guter Dinge, dass es sich bei weiterer Anwendung auf ein noch normales Maß zurückschrauben wird.
Könnte mir mal bitte jemand das Wasser reichen?
papaiki
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Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Dana Panda » Mi 7. Aug 2019, 09:23

Hallo zusammen :-)

Ich fange jetzt bald mit der "Goldenen Milch" an!

Eine Freundin von mir ist davon begeistert! Bauchschmerzen und auch Durchfälle gingen zurück!
Ich berichte, sobald ich auch ein paar Erfahrungswerte hierzu habe!

Ich habe CU mit backwash-ileitis - und die lässt mich nicht in Ruhe :-D
Daher wäre ich sehr dankbar, wenn das Kurkuma anschlägt :)

Die Dosierung habe ich von "myra_snoflinga" (Instagram) entnommen:

5-7 Gramm Kurkuma (Bioqualität) in ein Glas Orangensaft (100% Fruchtfleisch). Danach füge etwas schwarzen Pfeffer hinzu (dieser verstärkt die Wirkung von Kurkuma). Fertig ist die Goldene Milch!

Trinke die Goldene Milch jeden Morgen auf nüchternen Magen!


Bestellt habe ich die Gewürze im Internet vom Achterhof (direkt 1kg :-D) - aber die bekommt man sicher auch ganz einfach im Laden!
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Diagnose: CU backwash-ileitis

Re: Kurkuma bzw. Curcumin bei CU

Beitragvon Nele2000 » Di 13. Aug 2019, 19:15

Ich möchte auch einmal meine Erfahrung mit Kurkuma teilen, für mich ist es ein Wunder!

Seit November 2018 bin ich CU Patientin, mittelschwere Linksseitencolitis. Zuletzt stand eine Neueinstellung auf Entyvio im Raum.

Da ich mich aber dazu noch nicht bereit fühlte, suchte ich nach natürlichen Wegen, die unterstützend wirken können. Wie auch andere bin ich auch Myra gestoßen und trinke auch die Goldene Milch. Allerdings nicht mit Orangensaft sondern mit Zimt, Honig und Hafermilch.

Was soll ich sagen? Nach drei Tagen hatte ich nach einem Jahr durchgehenden blutigen Durchfällen kein Blut mehr im Stuhl und auch die Konsistenz ist seitdem deutlich fester. Von 25x bin ich auch <5x am Tag gekommen, was die Zahl der Toilettenbesuche angeht. Es ist der Wahnsinn! Mesalazin nehme ich nach wie vor, aber Biologika können mir erstmal fernbleiben! Probiert es aus, vielleicht hilft es nicht so schnell, aber schaden kann es nicht.
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