Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon wolle21 » Mi 15. Apr 2015, 12:26

Gidi hat geschrieben:Letztes Jahr hatte ich einen starken Schub und mehrere Jahre keine Darmspiegelung mehr, aber mein Gastro hielt es nicht für nötig.

Wechseln, bei einer CED sollte man eigentlich jedes Jahr ne Spiegelung machen, allein wegen der Krebsgefahr.
wolle21
ist öfter hier
 
Beiträge: 38
Registriert: Sa 15. Nov 2014, 09:54
Diagnose: CU seit 1992

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon Anton » Mi 15. Apr 2015, 14:51

wolle21 hat geschrieben:
Gidi hat geschrieben:Letztes Jahr hatte ich einen starken Schub und mehrere Jahre keine Darmspiegelung mehr, aber mein Gastro hielt es nicht für nötig.

Wechseln, bei einer CED sollte man eigentlich jedes Jahr ne Spiegelung machen, allein wegen der Krebsgefahr.


Naja, jedes Jahr ist eigentlich etwas übertrieben, wenn man bedenkt, dass ein Darmkrebs ca. 20 Jahre zum Wachsen braucht. Allerdings kann es andere Gründe geben, um öfter zu spiegeln.
Anton
Dauergast
 
Beiträge: 183
Registriert: Mo 18. Feb 2013, 11:19
Wohnort: Berlin
Diagnose: CU seit 2007

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon Anton » Mi 15. Apr 2015, 15:01

hopie hat geschrieben:Huhu Benutzer,

ob die Kapseln die falsche Wahl sind, kannst nur du für dich selbst feststellen. Einige hier aus dem Forum kommen besser mit dem Granulat klar, einige besser mit den Kapseln.
Ich gehöre zu denjenigen, die mit den Kapseln wunderbar klar kam (Cu mit Pancolitis). Ich bin mit anfangs 3x2 und später 2x2 Kapseln gut klar gekommen. Und bin somit auch deutlich günstiger gekommen als mit dem Granulat.
Was du bei den Kapseln aber unbedingt beachten solltest: einschleichend dosieren, sonst gibts fiese Blähungen. :twisted:
Abgesetzt hab ich die Kapseln nur deshalb, weil von zu Hause aus- und in eine eigene Wohnung eingezogen bin und das preislich einfach zu happig ist.

Probier also einfach aus, ob du mit den Kapseln nicht doch gut zurecht kommst.
Und bedenke, es kann mehrere Wochen bis zu auch Monaate dauern, bis das Lecithin voll anschlägt.

Liebe Grüße und viel Erfolg mit den Kapseln


Hallo, ich gehöre zu den Kapsel-Benutzern seit ca. 2 Jahren und zwar beziehe ich diese aus der Frankfurter Apotheke. Sie sind rundum verkapselt mit so einem Algenzeug. Wie das funktioniert weiß ich leider nicht, nur, dass es funktioniert. Deshalb bin ich letztens auch so selten im Forum. Ich nehme 3 x 2 Kapseln jeweils zwischen den Mahlzeiten und bin seit vorigem Jahr beschwerdefrei. Allerdings Absetzen geht nicht, dann wird es gleich wieder schlechter. Habe übrigens Pancolitis ulcerosa. Also, ein bisschen Geduld gehört schon dazu, bis sich die Darmschleimhaut wieder etwas aufgebaut hat. Außer dem SpogiCol nehme ich noch Mutaflor. Leider ist das SpongiCol wirklich sehr teuer.

Grüße
Anton
Anton
Dauergast
 
Beiträge: 183
Registriert: Mo 18. Feb 2013, 11:19
Wohnort: Berlin
Diagnose: CU seit 2007

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon wolle21 » Mi 15. Apr 2015, 17:23

Anton hat geschrieben:dass ein Darmkrebs ca. 20 Jahre zum Wachsen braucht.

Sag das mal meinem Ex-Krebs. Spiegelung von 2 Jahren ohne Ergebnis, dann plötzlich ne Engstelle, die sich als Krebs herausstellt.

20 Jahre halte ich für ein Gerücht.
wolle21
ist öfter hier
 
Beiträge: 38
Registriert: Sa 15. Nov 2014, 09:54
Diagnose: CU seit 1992

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon axel-seven » Sa 18. Apr 2015, 15:03

Hallo zusammmen,

wie es aussieht vertrage ich das SpongiCol Granulat leider nicht, :( (hoffe es liegt am soja und nicht an dem schwammkollagen)
der Stuhl wird dünner und die Frequenz ist um einmal angestiegen, und im Stuhl ist auch deutlich Granulat sichtbar.

Habs zum Test weggelassen und siehe da wieder normalisiert, also zumindest so geworden wie es vor dem SpongiCol-Granulat war.

Werde mir jetzt das Ei_lecithin in Kapseln bestellen und es mit denen versuchen, hoffe das funktioniert mit den Kapseln, den sonst wäre es echt sehr schade wenn ich lecithin nicht nehmen könnte :(
axel-seven
neu hier
 
Beiträge: 3
Registriert: Fr 30. Jan 2015, 13:10

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon Christian aus Lübeck » Sa 20. Feb 2016, 11:38

Hallo Zusammen ,

Ich wollte den Thread mal wieder Hochpushen , wie sieht es z.z aus mit den Bezugsqeullen gibt es neue Apotheken ?

und mich Intressiert die Kombination von Mesalazin mit Lecithin gibt es schon was neues dazu oder Nur die Zäpfchen Variante.
Colitis Ulcerosa Linksseitig seit 2005 suche auch KOntakt zur anderen die Cu haben aus Lübeck zum Erfahrungsaustausch.
Christian aus Lübeck
neu hier
 
Beiträge: 3
Registriert: Sa 20. Feb 2016, 11:36

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon Jonny81 » Mo 29. Aug 2016, 17:06

Die Mannheimer Collini-Apotheke stellt inzwischen Lecithinzäpfchen zusätzlich mit Mesalazin her, die ihr auch auf Kassenrezept bekommen könnt. Da der Wirkstoff Mesalazin verschreibungsfähig ist, müsst ihr außer der üblichen Zuzahlung dann nichts mehr bezahlen.

Ich bin gegen Ende letzten Jahres mit dieser Idee an die Apotheke herangetreten und sie haben mir testweise bereits 2x Mesalazin-Lecithinzäpfchen hergestellt. Inzwischen ist die Testphase beendet und ich mit den Zäpfchen sehr zufrieden.
Mein Hausarzt hat mir damals nach einem kurzen Gespräch ohne Widerworte ein Kassenrezept dafür ausgestellt. Jetzt brauche ich für neue Zäpfchen nur vorher kurz zum Hausarzt um ein Rezept zu holen.

Die neuen Zäpfchen enthalten, genau wie die alten, 1g Lecithin und zusätzlich 500mg Mesalazin. Der Rest ist Hartfett.

Zitat von curio: "Als Beispiel muss auf dem Kassenrezept folgendes stehen:

"Adeps Solidus 1,0g
Lipoid S100 1,0g
Mesalazin 0,5g
M.f. Supp.
50 Stück"

Adeps Solidus ist dabei das Hartfett, Lipoid S100 ist das Lecithin mit 95% PC-Anteil, M.f. Supp. ist Apothekerlatein für Zäpfchen und als Anzahl nimmt man so viele man eben braucht.


Viele Grüße,

curio


Vielen Dank curio! Ich habe gerade 400 Phosphatidycholinzäpfchen auf Kassenrezept bekommen. :P Die Krankenkasse übernimmt 825,56€ und ich 17,50€. :D Mein Hausarzt hat den Mesalazin-Anteil pro Zäpfchen allerdings noch auf 0,1g abgesenkt und es ging trotzdem auf Kassenrezept. Vielen Dank für die Info denn so spare ich mir hunderte von Euro.

Viele Grüße,

Johannes
Jonny81
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 6
Registriert: Mi 10. Sep 2014, 10:40

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon Jonny81 » Mo 29. Aug 2016, 18:16

Hallo,

Ich sollte noch was zu der Anzahl der Bestellung sagen. 400 Stück werde ich nicht mehr bestellen, da diese Zäpfchen nur eine Haltbarkeit von 10 Wochen haben, egal wie man sie lagert. Am besten man lässt sich, wenn man in durchgehend in Remission ist höchstens 70 Zäpfchen bestellt, denn dann sollte man jeden Tag eines nehmen und wenn man Beschwerden hat, sollte man bis zu 3 mal täglich Diese einführen, das heißt man würde in diesen zwei Wochen dann tatsächlich 210 Zäpfchen verbrauchen. Jetzt habe ich allerdings zu viele. Wer braucht welche? (Auf Eigenes Risiko, denn ich bin kein Arzt der sie verschreiben darf!) :roll:

Viele Grüße

Johannes
Jonny81
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 6
Registriert: Mi 10. Sep 2014, 10:40

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon a » Fr 9. Sep 2016, 14:40

Hallo Jonny81,

ich hab dir gard eine PN geschickt.


Gruß
a
a
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 7
Registriert: Fr 9. Sep 2016, 14:25

Re: Lecithin - Alternativen & Bezugsquellen 2013

Beitragvon Gidi » Sa 5. Nov 2016, 23:11

Hallo in die Runde,

nimmt irgendjemand von Euch das Colon Guard als Lecithinpreparat und hat Erfahung damit?
Ich hatte mir im Sommer eine Packung gekauft, bin mir aber gar nicht sicher, ob die Kapseln überhaupt eine magensaftresistente Ummantelung haben. Es sieht zumindest nicht danach aus :?:
Gidi
fühlt sich wohl hier
 
Beiträge: 60
Registriert: So 20. Jan 2013, 23:16

VorherigeNächste

Zurück zu Komplementärmedizin

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast