Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Uwe7 » Do 7. Jun 2018, 20:47

Im DGE-Ernährungsbericht lesen wir etwas darüber, wer zur Risikogruppe gehört und wieviel % der Bevölkerung wie versorgt sind in Bezug auf Vit. D.

Das sind Aussagen über Personengruppen. Das ist sicher mal interessant zu wissen.

Aber: Es ist ein Kurzschluss, daraus auf das persönliche Wohl und Wehe zu schließen, denn eine solche (statistische) Analyse sagt nichts darüber aus, wie es bei mir persönlich aussieht.

Nochmal: Will ich wissen, wie es bei mir persönlich aussieht, muss ich es untersuchen lassen. Kommt dabei ein Mangel heraus, muss er behandelt werden. Was ist daran so schwer zu verstehen?

LG Uwe
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber den Tagen mehr Leben
Benutzeravatar
Uwe7
könnte auch hier einziehen
 
Beiträge: 532
Registriert: Fr 21. Dez 2012, 20:30
Wohnort: nördliches Niedersachsen / Nähe Hamburg
Diagnose: CU seit 11/1981

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon BeStoic » Do 7. Jun 2018, 21:06

Nochmal: Will ich wissen, wie es bei mir persönlich aussieht, muss ich es untersuchen lassen. Kommt dabei ein Mangel heraus, muss er behandelt werden. Was ist daran so schwer zu verstehen?


Es hat auch keiner was anderes gesagt. Du hast aber die Mangelthematik erneut aufgegriffen und Beweise gefordert, dass Vitamin D Mängel weit verbreitet sind, also hat man dir nochmal die Links gegeben. Da ein Mangel weit verbreitet ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man auch betroffen ist. Von daher sollte man, in der Tat, dies mal messen lassen, um zu wissen, wo man gerade steht.

Als CEDler ist man übrigens sowieso in einer Risikogruppe:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27603182
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22325172
BeStoic
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 17
Registriert: Mi 26. Jul 2017, 10:26

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Vesta » Sa 9. Jun 2018, 12:22

Eine kleine Nebenbemerkung am Rande:
Ich habe meinen Hausarzt nach einer Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels gefragt. Der meinte, das zahlt die Krankenkassa nicht (Österreich), da ohnehin alle einen Vitamin-D-Mangel haben...
Vesta
Vesta
ist öfter hier
 
Beiträge: 31
Registriert: Mi 21. Jun 2017, 15:52

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Uwe7 » Di 12. Jun 2018, 06:13

Vesta hat geschrieben:Eine kleine Nebenbemerkung am Rande:
Ich habe meinen Hausarzt nach einer Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels gefragt. Der meinte, das zahlt die Krankenkassa nicht (Österreich), da ohnehin alle einen Vitamin-D-Mangel haben...


Das hatten wir schon. Es bleibt dabei, die Aussage über


...haben alle...

ist eben eine Pauschalaussage, also eine Aussage über Statistik und Wahrscheinlichkeiten. Das sagt über Deinen Status: Gar nichts!

Nur mal am Rande: Fährst Du auch nach Wahrscheinlichkeiten Auto?

"Also seit einem halben Jahr kam aus der Straße kein Auto. Gucken brauche ich nicht - ich fahre einfach - da kommt eh nie was."

CRASH!


Herzlichen Glückwunsch an der Stelle.

LG Uwe
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber den Tagen mehr Leben
Benutzeravatar
Uwe7
könnte auch hier einziehen
 
Beiträge: 532
Registriert: Fr 21. Dez 2012, 20:30
Wohnort: nördliches Niedersachsen / Nähe Hamburg
Diagnose: CU seit 11/1981

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Goldmund » Di 12. Jun 2018, 14:26

Sorry Uwe, aber langsam wirds absurd.
Sollte es ein Medikament für die Colitis geben mit 99% Heilungschance, wären wir alle im Boot, auch du. Die ganze Schulmedizin ist mehr oder weniger auf Wahrscheinlichkeit ausgelegt.
Und da die Wahrscheinlichkeit groß für einen Vitamin D3 Mangel ist und dieser Schübe - und auch andere Krankheiten - begünstigt, so sollte wirklich jeder mal seinen Spiegel testen lassen, ihn bei Mangel hochjagen und ihn danach erneut testen lassen, um zu schauen, dass man auch richtig supplementiert. Vitamin D3 ist ein lebenswichtiges Hormon und nicht zu unterschätzen.

LG Goldmund
Goldmund
ist öfter hier
 
Beiträge: 38
Registriert: Do 26. Okt 2017, 12:52

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Uwe7 » Di 12. Jun 2018, 21:09

Ja, absurd ist das richtige Wort, finde ich auch.

Wie ich schon sagte: Jeder ist der Pilot seiner eigenen Gesundheit. Dann supplementiert mal alle schön. Ich jedenfalls werde mir nicht auf's Geratewohl irgendwelche Vitamine reinpfeifen, wenn ich noch nicht mal weiß, ob sie mir wirklich fehlen.

Ich bin mit meiner Meinung übrigens nicht allein:

Thread Gerson-Therapie bei CED

Konrad hat geschrieben:Bzgl.Vitamin D stimme ich den Ausführungen von Uwe7 übrigens zu. Von unkontrollierter Zufuhr von zusätzlichen Vitaminen egal welcher Art wird im Allgemeinen abgeraten


Das ist der Punkt.

LG Uwe
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber den Tagen mehr Leben
Benutzeravatar
Uwe7
könnte auch hier einziehen
 
Beiträge: 532
Registriert: Fr 21. Dez 2012, 20:30
Wohnort: nördliches Niedersachsen / Nähe Hamburg
Diagnose: CU seit 11/1981

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon BeStoic » Mi 13. Jun 2018, 08:37

@Uwe7: Was genau ist denn jetzt dein Problem? Die meisten stimmen doch zu, dass man erst ein Blutbild machen lassen sollte...
BeStoic
beginnt sich einzuleben
 
Beiträge: 17
Registriert: Mi 26. Jul 2017, 10:26

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon curio » Mi 13. Jun 2018, 13:01

BeStoic hat geschrieben:@Uwe7: Was genau ist denn jetzt dein Problem? Die meisten stimmen doch zu, dass man erst ein Blutbild machen lassen sollte...


Das Problem ist sicherlich, dass einige User hier in diesem Thread so tun, als hätte Uwe jemals etwas anderes behauptet.
Wenn das Bashing so langsam mal ein Ende nehmen könnte, wäre das nett. Danke.
Benutzeravatar
curio
Dauergast
 
Beiträge: 216
Registriert: Di 25. Dez 2012, 15:52

Re: Coimbra-Protokoll bei Autoimmunkrankheiten

Beitragvon Konrad » Mi 13. Jun 2018, 20:03

Moin,

curio hat geschrieben:Das Problem ist sicherlich, dass einige User hier in diesem Thread so tun, als hätte Uwe jemals etwas anderes behauptet.
Wenn das Bashing so langsam mal ein Ende nehmen könnte, wäre das nett. Danke.


Die Empfehlung für unkontrollierte Aufnahme von "Nahrungsergänzungsmitteln" gleich welcher Art hat in diesem Forum nichts zu suchen. Die Hilfesuchenden haben hier andere Ziele: Ev.Tipps zur Körpererfahrung, medizinische Erkenntnisse, meinetwegen auch den Besuch beim Heilpraktiker, .... Aber auch der Heilpraktiker "begleitet" im günstigsten Fall den Patienten. Selbstmedikation ist nicht im Sinne des Unterforum's "Komplementärmedizin".

Ich denke, so oder annähernd so sind Uwe's Aussagen zu interpretieren, die ich persönlich unterstütze

LG Konrad
Timschal
Konrad
könnte auch hier einziehen
 
Beiträge: 762
Registriert: Do 20. Dez 2012, 22:08
Wohnort: Grossraum Stuttgart

Vorherige

Zurück zu Komplementärmedizin

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast