Neu mit (vielen) Fragen 2

Neu im Forum? Hier könnt Ihr Euch vorstellen. Im eigenen Interesse bitte keine richtigen Namen nennen.

Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Käthe1982 » Mo 4. Nov 2019, 13:06

Da ich meinen Account gelöscht habe, weil ich meinen Benutzernamen nicht ändern konnte und ich den ganzen Text nicht nochmal schreiben möchte, kommt jetzt alles in Stichpunkten. :|

-37 Jahre mit Hashimoto
-Schwanger in der 24. Woche durch ICSI
-Blut im Stuhl seit März mit Unterbrechungen
- Symptome vor Diagnose Blut im Stuhl, Schleim und vereinzelt Krämpfe nach Einnahme von Magnesium
- Feststellung einer Entzündung in der 13. SSW, Verdacht auf CU
- Besserung der Symptome nach 4 Wochen Claversal und 10 Tagen Entocort
- ca. 2 Wochen ohne Symptome, dann wieder Blutauflagerungen
- weitere 2 Wochen Mesalazin (und Diagnose Proktitis)
- Überempfindlichkeit ggü. Zäpfchen; ca. 2 Wochen Pause, erneuter Versuch - wieder Reaktion in Form von Brennen und Juckreiz
- neues Medikament: Budenofalk Rektal, Einnahme seit 12 Tagen, bislang keine Besserung

Fragen:

Wann tritt durch Budenofalk Rektalschaum eine Besserung ein?
Was macht die Entzündung mit der Schwangerschaft (lt. Broschüren erhöhte Wahrscheinlichkeit von Früh- und Fehlgeburt sowie niedriges Geburtsgewicht)?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Proktitis CU ist?
Käthe1982
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Käthe1982 » Mo 4. Nov 2019, 13:09

Hier der Originaltext

Hallo zusammen.
Ich habe mich in den letzten Tagen vermehrt durch dieses Forum gesucht und bei all den Einträgen nicht das gefunden, was ich suche. Daher versuche ich mal bei Null anzufangen.

Zunächst: ich bin 37 Jahre alt.

Angefangen hat alles Anfang des Jahres. Ich habe Hashimoto und nachdem ich abgestillt habe, kam es zu einem Durcheinander mit meinen Werten und der Medikation. Nach ca. 8 Wochen Neudosierungen und komischen Werten, hat mein Arzt entschieden das Medikament wegzulassen, um quasi zu rebooten. Nach ca. 4 Wochen habe ich dadurch eine Verstopfung bzw. einen sehr trägen Darm bekommen. Der Stuhlgang war sehr anstrengend und es war Blut dabei. Ich habe mir nichts dabei gedacht, da ich 1 Jahr zuvor ein Kind bekommen habe und dachte, es wären Hämmorhoiden. Sobald es mit der Verdauung besser wurde, war das Blut auch weg. Ich wurde neu mit den Schilddrüsentabletten eingestellt und habe die Verdauung als Indikator für die optimale oder nicht optimale Einstellung der Schilddrüse gewertet.
Im Sommer bin ich dann nach ICSI erneut schwanger geworden. Mit Anstieg des Progesterons hat sich meine Verdauung wieder verschlechtert und dann kam auch wieder das Blut. Das war ab der 7. SSW. Mit der Zeit kam so etwas wie Schleim dazu, ebenso wie vereinzelt Krämpfe nach Einnahme von Magneaium. Auch dabei habe ich mir nichts gedacht, da ich das ebenfalls auf die langsame Verdauung/ Verstopfung geschoben habe. In der 11. SSW habe ich ein Mini Klysma angewandt. Dabei kam nur Blut. Im Krankenhaus in der Notaufnahme hat man weder Hämmorhoiden noch Fissuren festgestellt. Weitere Untersuchungen wurden abgelehnt, da ich schwanger bin. In der 13. SSW hat mein Hausarzt -nachdem ich panisch bei ihm saß- eine Überweisung zur Proktoskopie ausgestellt. Es wurde eine Entzündung im Enddarm festgestellt. Der Arzt vermutet aufgrund meiner Vorgeschichte eine CU. Schloss die Möglichkeit einer „einfachen“ Entzündung aber auch nicht aus.
Ich habe mit einer Behandlung mit Claversal Zäpfchen und Entocort Rektal begonnen. Das Entocort habe ich 10 Tage genommen, das Claversal 4 Wochen. Ebenfalls habe ich schon vor Befund mit Movicol gegen die Verstopfung begonnen. Nach Entocort und Claversal war das Blut weg, kam aber nach einigen Wochen wieder.
Es folgte eine erneute Proktoskopie, die Feststellung einer geringeren Entzündung (nur Rötung und Blutung - der Arzt sprach nun von Proktitis) und der erneuten Einnahme von Mesalazin. Nach ca. 2,5 Wochen habe ich eine Überwmpfindlichkeitsreaktion auf die Zäpfchen in Form von Brennen und Juckreiz festgestellt. Ich habe die Zäpfchen ca. 2 Wochen ausgesetzt. Beim nächsten Versuch sie zu verwenden traten der Juckreiz und das Brennen sofort nach Einführen auf. Also wieder zum Arzt. Kurze Untersuchung, Feststellung der Entzündung und neues Medikament. Jetzt ist es also Budenofalk Rektal. Das nehme ich nun seit 12 Tagen und die Blutungen werden nicht weniger. Der Arzt sagte, es würde mit dem
Medikament länger Dauern bis eine Besserung eintritt.

Das zu meinem Werdegang und aktuellem Stand. Nun meine Fragen:

Wie lange braucht das Budenofalk bis eine Besserung eintritt? Ich habe nach ewigem Suchen auf Wikipedia gelesen, dass die volle Wirkung sich nach 2-4 Wochen entfaltet. Ich bin allerdings aufgrund der täglichen Portion Blut und der Schwangerschaft sehr ungeduldig und unentspannt.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich „nur“ eine Proktitis ist. Bzw. wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um eine CU handelt?
Was macht die Entzündung/ eine CU mit der Schwangerschaft? Ich habe in den Broschüren gelesen, dass bei einem Schub in der Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit einer Fehl- oder Frühgeburt sowie eines niedrigen Geburtsgewichts erhöht ist.
Was kann ich tun, um den Heilungsprozess zu fördern? Ich habe seit einigen Tagen meinen Zuckerkonsum reduziert, indem
Ich keine Süßigkeiten mehr esse (ja, ich weiß - es könnte mehr als das sein). Könnten Probiotika den Prozess unterstützen?

Puh - ich glaube das ist für den Anfang schon eine ganze Menge und hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Viele Grüße
Käthe1982
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon neptun » Mo 4. Nov 2019, 18:46

Hallo Käthe,

willkommen im Forum.
Du kennst also die Broschüre von Falk zu Schwangerschaft bei CED?

Bei den hier im Forum beschriebenen Schwangerschaften ging meines Wissens immer alles gut. Der Verlauf der CED während der Schwangerschaft wurde allerdings sehr unterschiedlich beschrieben. Da gab es Frauen, da war die Schwangerschaftszeit die beste Zeit seit langem, andere hatten da den stärksten Schub, den sie bis dato erlebt hatten.

Wobei man nie vergessen darf, ein Schub ist nur als entzündliches Geschehen definiert, kann also sehr unterschiedlich stark sein in Ausdehnung und Intensität der Entzündung und auch die Bewertung der Entzündung durch die Betroffenen ist bestimmt individuell und damit subjektiv.

Bei Dir scheint es bisher eine leichte und begrenzte Entzündung zu sein. Daher solltest Du Dir keine Sorgen wegen der CED machen. Es gibt schließlich auch weitere Risikofaktoren. Und die Unsicherheit, Angst und Sorgen, die übertragen sich nur unnötig auf das Ungeborene.

Wirkung und Nebenwirkungen von Medikamenten sind immer individuell und daher für eine einzelne Person nicht vorherzusagen. Cortison ist aber Akutmedikament, sollte also schnell wirken. Nach 14 Tagen solltest Du meines Erachtens eine Wirkung spüren.

Blut am Stuhl gehört regelhaft zur cu. Ist also zwar ein Symptom, aber eben ziemlich gewöhnlich. Und wenn der Blutverlust nicht groß ist, was manchmal beschrieben wird, wofür es aber keine einfache Erklärung gibt, dann ist es eben nur erschreckend in der Anfangszeit. Ich habe zig Jahre mit chronisch aktivem Verlauf meiner cu hinter mir. Da ist es eben eine begleitende Erscheinung, mehr aber auch nicht.

Zur Not wäre auch Prednisolon möglich. Ist für den Fötus nicht schädlich. Wird ja sogar eingesetzt zur Lungenreife von Frühgeburten. Dein Arzt wird es wissen.

Zur Diagnose. Eine Entzündung im Enddarm muß ja einen Grund haben. So viele gibt es da nicht.

Wo der Facharzt auf eine cu tippt, so wirst Du am besten erst mal davon ausgehen. Ob es eine CED ist, mag sich später verifizieren. Eine Entzündung im Rektum wird meist erst mal als cu bezeichnet, kann aber genau so durch einen mc hervorgerufen werden. So ist selbst in Biopsien meist keine Unterscheidung möglich. Erst bei stärkerer Entzündung, größerer Ausdehnung, nach längerer Zeit, da kann der Arzt dann meist mit einer Koloskopie durch die vielen möglichen makroskopischen Veränderungen eine gesicherte Diagnose stellen.
Eine Proktitis ist dem Wortlaut nach erst mal nur eine Entzündung im Rektum.

Gutes Gelingen und LG Neptun
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Sabrina36 » Mo 4. Nov 2019, 19:31

Hallo Käthe

Ganz kurz- vielleicht beruhigt es Dich etwas: es ist sicherlich von der schwere des Schubs abhängig aber: ich hatte meinen ersten Schub mit 5 Stuhlgängen blutig/schleimig während der SS - war unschön aber die SS verlief ganz normal bis zum Ende und ich bekam spontan eine gesunde Tochter...ich würde nicht behandelt da Niemand den Verdacht auf CU hatte...Kopf hoch
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Käthe1982 » Mo 4. Nov 2019, 22:03

Danke für die Antwort. :)

Ja, ich habe vom Arzt eine Broschüre sowohl zu CED im Allgemeinen als auch spezifisch in der Schwangerschaft erhalten. Die klären schon ganz gut auf. Sie decken aber leider keine speziellen Fragen ab - sind nun mal Broschüren und keine Frage-Antwort-Stunde. Und da u.a. meine Symptome vom klassischen Bild abweichen, hat sich ein kleiner Berg von Fragen aufgetürmt.

Kann ich den Heilungsprozess durch Probiotika unterstützen?

VG Käthe
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Käthe1982 » Mo 4. Nov 2019, 22:06

Sabrina36 hat geschrieben:Hallo Käthe

Ganz kurz- vielleicht beruhigt es Dich etwas: es ist sicherlich von der schwere des Schubs abhängig aber: ich hatte meinen ersten Schub mit 5 Stuhlgängen blutig/schleimig während der SS - war unschön aber die SS verlief ganz normal bis zum Ende und ich bekam spontan eine gesunde Tochter...ich würde nicht behandelt da Niemand den Verdacht auf CU hatte...Kopf hoch


Danke dir. Es beruhigt schon etwas. :) Wie ist es bei dir mit der Erkrankung nach der Schwangerschaft weitergegangen?
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon neptun » Mo 4. Nov 2019, 22:34

Hallo Käthe,

Du kannst es versuchen. Es sollten aber keine teuren Produkte sein. Ein einfaches Joghurt wird gut sein.
Es gibt allerdings keine Studien, die eine gesicherte Wirkung auf die Entzündung der CED bestätigen.
Fraglich bleibt auch immer, wieviel Bakterien nun tatsächlich den Dickdarm erreichen. Der Weg ist lang, das Milieu ändert sich gewaltig, der pH-Wert im Magen liegt bei 1,0, also sehr sauer, im Dünndarm dann zum Ende bei ca. 7,0, also neutral, es kommen die Verdauungssäfte dazu, dann werden die Fette noch gespalten.
Und man geht davon aus, wenn die Darmflora verändert wird, man muß dies kontinuierlich fortführen, denn sonst stellt sich wieder das phänotypische Gleichgewicht ein.
Letztlich, das Rektum dient nur als Stuhlreservoir, damit man nicht andauernd auf die Toilette muß. Da wäre ohne die Rektumampulle keine Ruhephase drin.

Der Versuch schadet sicher nicht. Und wenn es einen Erfolg gibt, wer fragt dann noch nach Gründen?

LG Neptun
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Sabrina36 » Di 5. Nov 2019, 10:09

Käthe1982 hat geschrieben:
Sabrina36 hat geschrieben:Hallo Käthe

Ganz kurz- vielleicht beruhigt es Dich etwas: es ist sicherlich von der schwere des Schubs abhängig aber: ich hatte meinen ersten Schub mit 5 Stuhlgängen blutig/schleimig während der SS - war unschön aber die SS verlief ganz normal bis zum Ende und ich bekam spontan eine gesunde Tochter...ich würde nicht behandelt da Niemand den Verdacht auf CU hatte...Kopf hoch


Danke dir. Es beruhigt schon etwas. :) Wie ist es bei dir mit der Erkrankung nach der Schwangerschaft weitergegangen?



...ich habe seit der SS 2 relativ milde Schübe / Jahr die sich mit Budespnid Rektalschaum und Cortiment beruhigen lassen, zusätzlich nehme ich Mezavant als Basismedikation.
Ich substituiere Probiotika, Weihrauch und Curcuma- außerdem verzichte ich auf Fleisch und Milchprodukte...das hat bei mir spürbar Ruhe in den Darm gebracht
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Käthe1982 » Di 5. Nov 2019, 12:58

Von einer Bekannten weiß ich, dass sie 5 Jahre Medikamente nehmen musste, bis bei ihr endlich Ruhe eingekehrt ist. Ich hatte bislang die Hoffnung, dass das Ganze -wie bei einem Infekt- eine überschaubare Zeit behandelt wird und dann vorbei ist. Von dem Gedanken muss ich mich wohl verabschieden, wenn man bedenkt, dass ich seit Mitte August damit in Behandlung bin und immer wieder dieses Blut auftaucht (wobei es bei mir scheinbar wirklich eine sehr leichte Form ist, bei dem was ich hier alles so lese... :shock: ) Allerdings stresst es mich doch noch sehr, dass ich nicht so einfach aus der Nummer rauskomme.
Auf Kurkuma bzw. Goldene Milch bin ich in anderen Zusammenhängen auch schon gestoßen. Habe heute aber herausgefunden, dass das in der Schwangerschaft keine Option ist. Welche Probiotika nimmst du denn? Hältst du es wie Neptun es schreibt? Oder holst du dir da besondere aus der Apotheke? Wie lange halten diese Schübe bei dir an? Oder ist das individuell?
Der Fleischkonsum wird bei uns schon seit Anfang des Jahres reduziert. Wobei das auch nicht immer so einfach ist. Habe auch eine Zeit lang versucht Gluten wegzulassen (wegen des Hashimoto). Aber ich knicke bei solchen Sachen immer schnell wieder ein.
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Re: Neu mit (vielen) Fragen 2

Beitragvon Käthe1982 » Mi 6. Nov 2019, 12:53

neptun hat geschrieben:
Zur Diagnose. Eine Entzündung im Enddarm muß ja einen Grund haben. So viele gibt es da nicht.

Wo der Facharzt auf eine cu tippt, so wirst Du am besten erst mal davon ausgehen. Ob es eine CED ist, mag sich später verifizieren. Eine Entzündung im Rektum wird meist erst mal als cu bezeichnet, kann aber genau so durch einen mc hervorgerufen werden. So ist selbst in Biopsien meist keine Unterscheidung möglich. Erst bei stärkerer Entzündung, größerer Ausdehnung, nach längerer Zeit, da kann der Arzt dann meist mit einer Koloskopie durch die vielen möglichen makroskopischen Veränderungen eine gesicherte Diagnose stellen.
Eine Proktitis ist dem Wortlaut nach erst mal nur eine Entzündung im Rektum.

Gutes Gelingen und LG Neptun



Ich habe mir über diesen Teil deiner Nachricht noch etwas Gedanken gemacht. Zunächst: ja, irgendwoher muss diese Entzündung herkommen. Alles was ich über die Ursachen einer Proktitis gelesen habe, trifft meines Wissens nicht zu. Ich habe den Arzt gefragt, ob dieses Hormonchaos in meinem Körper (Abstillen, Kryo, Schilddrüse, ICSI) Auslöser dafür sein könnte. Er hat es nicht ausgeschlossen. Meine Frage, wie wahrscheinlich eine CU vorliegt hat er mit 50/50 beantwortet.
Er hat bei der ersten Untersuchung eine CU vermutet, da 2012 bei mir ein Reizdarm diagnostiziert wurde. Er vermutet auch, dass es damals schon eine CU war. Wobei ich vorher nie Schleim oder Blut dabei hatte. MC kann ja aktuell weder bestätigt, noch ausgeschlossen werden, da eine Koloskopie in der Schwangerschaft nicht durchgeführt wird. Also muss ich damit noch warten.

Welche Fragen sich aber noch aufgetan haben: eine Proktitis muss nicht immer eine CU sein? Aber eine CU ist immer eine CED? Wann wird eine Proktitis chronisch (nach welchem Zeitraum unbehandelt)? Und kann eine nicht chronische Proktitis auch langwierig sein und immer wieder aufflammen, wenn man die Medikamente zu früh aussetzt? Und wie wirkt sich Stress auf den Regenerationsprozess aus?

VG Käthe
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