Neu, krank und hilfesuchend

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Neu, krank und hilfesuchend

Beitragvon good0mens » Mi 12. Jun 2019, 23:31

Hallo ihr Lieben,

Ich bin vor allem auf Suche nach Rat. Meine logische Seite weiß eigentlich was ich tun sollte, aber manchmal will man ja trotzdem nicht.

Erstmal zu mir: ich bin 21 und wurde vor 5 Jahren mit CU diagnostiziert. Schübe zeigen sich bei mir mit Blut, leichten Durchfällen/weichem Stuhl und evt. Schmerzen in der linken Seite. Ich habe verschieden Therapieansätze hinter mir, die nicht funktioniert hatten (Mesalazin in Zäpfchenform, Rektalschaum, Granustix). Jetzt bin ich seit 3 1/2 Jahren auf Azathioprin und Salofalk, habe damit etwa halb- bis ganzjährig einen Schub der durch Einnahme von Cortison bisher gut behandelt werden konnte.
Jetzt war es Ende Februar wieder so weit, ich bin zu meinem Arzt gegangen, der hat die Blutwerte kontrolliert und alles war normal. Da ich kurz danach zu meinen Eltern gefahren bin und es dort schlimmer geworden ist, habe ich meinen früheren Arzt dort aufgesucht, der mir Cortisoneinläufe verschrieben hat, die leider nichts außer Nebenwirkungen gebracht haben.
Also geht es mir immer noch nicht besser aber was dagegen tue ich auch nicht.

Leider habe ich das Vertrauen zu meinem Arzt hier etwas verloren und versuche drumherum zu kommen hinzugehen, was natürlich nicht das Schlauste ist, da es mir nicht besser geht.
Arztwechsel wäre nur mit Überweisung und 3 monatiger Wartezeit möglich, was mir auch zu lange dauert (obwohl ich ja nun schon mehrere Monate damit lebe)

Ich bin körperlich nicht stark beeinträchtigt und deswegen auch nicht so erpicht darauf zum Arzt zu gehen, ich merke aber vor allem, dass es mich psychisch kaputt macht. Ich habe in der Uni mehrere Tage bereits deswegen verpasst, und jetzt geht es in die heiße Phase mit vielen Protokollen und der Bachelorarbeit, da ist viel Stress dabei, der mich auch nicht gerade positiv stimmt.

Vielleicht kann mir ja hier jemand das sagen, was mein Hirn eigentlich schon weiß aber nicht hören will, oder findet andere nette Worte die mich genug aufbauen, damit ich etwas besser klarkomme.

Etwas hilfos,
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Re: Neu, krank und hilfesuchend

Beitragvon mc2017 » Do 13. Jun 2019, 18:06

Herzlich willkommen... das sagt hier in der Vorstellungsrunde anscheinend kaum einer,
ich bin auch neu und erhoffe mir hier einen guten Austausch... dann in anderer Kategorie :-)
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Re: Neu, krank und hilfesuchend

Beitragvon miwi65 » Do 18. Jul 2019, 01:11

Kopf in den Sand stecken bringt nichts. Deine Beschwerden werden nicht besser werden. Also auf gehts zum Arzt oder in eine Klinik mit ced—Sprechstunde.

Liebe Grüße
miwi 65
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