Hallo an alle und mein Weg zur Diagnose

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Hallo an alle und mein Weg zur Diagnose

Beitragvon Borussia_09 » So 17. Mär 2019, 18:07

Hallo zusammen, ich bin der Sami und bin 23 Jahre. Ich bin neu hier.
Ich habe euch unten beschrieben, wie bei mir das Morbus Crohn diagnostiziert wurde. Hatte einen komplizierten Verlauf, darum der lange Text.
Bei mir begann die typischen Symptome wie Appetitlosigkeit, Erbrechen und massive Gewichtsverlust bereits im Oktober 2016. Später auch Durchfälle und Schmerzen. Mein Hausarzt hat mir damals anfangs Pantopranzol verschrieben, die hat nicht geholfen. Daraufhin hat er das Medikament umgestellt, das hat auch nicht geholfen. Demzufolge wies mich der Hausarzt Mitte November 2016 ins Krankenhaus ein, um die Ursache abzuklären und eventuell eine Magenspiegelung durchzuführen(Natürlich könnte ich es auch ambulant machen beim niedergelassen Gastroenterologen, allerdings müsste ich dann mehrere Wochen auf einen Termin in Kauf nehmen und das war in meiner Situation zu lange). Dann war ich ca. 1 Woche im Krankenhaus, da wurde unter anderem eine Magenspieglung durchgeführt und eine Ultraschall vom Bauch. Da wurde mehrere Geschwüre im Magen und eine chronische Magengastritis und Nebenbefundlich eine Nierentumor (wurde inzwischen operativ entfernt). Wegen die Magengeschwüre wurde mir das Medikament Omeprazol verschrieben. So richtig heilen wollte das auch nicht. Ich regelmäßig beim Gastroenterologen zur Abheilungskontrolle. Ich war sogar einige Male im Krankenhaus stationär gewesen. Mitte Oktober 2017 ließen sich die Geschwüre im Magen nicht mehr nachweisen, nur noch Narben. Normalerweise gute Sache, endlich abgeheilt. Nein, nichts ist gut. Denn Anfang Dezember 2017 beim Kontroll-ÖGD (Magenspieglung) konnte man wieder die Geschwüre nachweisen. Und das gleiche Spiel von vorne. Medikamente wurden verschrieben, jedoch ohne Erfolg. Schließlich habe ich kein anderen Ausweg mehr gefunden, als den Gastroenterologen zu wechseln. Dort habe ich mich erstmals Mitte März 2018 vorgestellt. Meine "neue" Internisten war auch irritiert und sprachlos, als ich meine Vorgeschichte erzählte. Sie wiederum schickte mich zu einer Uniklinik, die sollen mich abchecken, was das Magen so kaputt macht. Sie hat schon so weit nachgedacht, dass man den Magen eventuell operieren muss. Mitte April bin ich dann in der Uniklinik in München stationär aufgenommen und 3 Wochen behandelt worden. Es wurden sämtliche Atemtest-Untersuchung durchgeführt, MRT vom Dünndarm, Magenspieglung und Darmspieglung. Im nachhinein gute Entscheidung getroffen, denn vom Uniklinik wurde die Erstdiagnose Morbus Crohn gestellt.
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Re: Hallo an alle und mein Weg zur Diagnose

Beitragvon wimi » Mi 3. Apr 2019, 21:39

Hy,
UKE ist eine gute Entscheidung.

Die Bildgebung der MRT und aller anderen Geräte ist dort auf dem neuesten Stand.

Man kann mit der Erkrankung leben. Leider muss man auf einiges verzichten: Rauchen, Alkohol gar nicht und Zucker einschränken.

Aber, Kopf hoch, die Diagnose heißt ja nicht, dass man schwersten erkranken muss.

Mir hilft es mit meinem "Bauchi" zu sprechen. Hört sich doof an, hilft aber.
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Re: Hallo an alle und mein Weg zur Diagnose

Beitragvon Peterlyreco » Do 23. Mai 2019, 12:14

Ich bin damit einverstanden, dass es eine gute Entscheidung ist
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