Die Auswirkung von Sorgen

Psychologischen Aspekte im Zusammenhang mit CED.
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silvy
beginnt sich einzuleben
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Re: Die Auswirkung von Sorgen

Beitrag von silvy »

Schluck die rote Pille und geh aus der Matrix raus.........wen ich den Stuß weiter Verfolge reg ich mich nur auf....wirklich miterlebt hast du das unter Garantie nicht!

doro
hat sich häuslich eingerichtet
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Re: Die Auswirkung von Sorgen

Beitrag von doro »

Hallo sylvi,

das liest sich für mich, als ob Ihr dringend Hilfe durch eine Schuldnerberatungsstelle braucht! Existentielle Sorgen begünstigen den Verlauf einer jeden Krankheit mit Sicherheit nicht, wodurch man widerum geschwächt ist, die Probleme anzugehen. Ich kann das sehr gut verstehen. Der Schritt raus aus dieser Situation ist, sich Hilfe von außen zu holen. Es gibt bestimmt auch Schuldnerberatungsstellen in Deiner Nähe.

Existentielle Ängste sind real und haben nichts mit übertriebenen Ängsten zu tun.

Ansonsten ist das Erlernen und regelmäßige Anwenden von Entspannungsverfahren bei Ängsten (egal welcher Art) eine sinnvolle und wirksame Methode.

Euch allen einen schönen Tag.

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Shizuna
Dauergast
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Re: Die Auswirkung von Sorgen

Beitrag von Shizuna »

silvy hat geschrieben:Schluck die rote Pille und geh aus der Matrix raus.........wen ich den Stuß weiter Verfolge reg ich mich nur auf....wirklich miterlebt hast du das unter Garantie nicht!

Muss mal einwerfen, hier hat sicher KEINER es nötig an den Kopf geschmissen zu bekommen er rede Stuss und hätte keine Ahnung. Die Äußerung ist gerade hier doch mal völlig fehl am Platz (oder meinst du nicht wir hier haben nicht alle unsere z.T. sehr schweren Päckchen zu tragen)

Was ich aber sehr deutlich aus deinen Posts raus lese ist, alle sind schuld, ich tue doch so viel und jeder ist gegen mich.

Schwierigkeiten schafft man sich immer selbst. Du hast so viele Möglichkeiten etwas zu ändern aber du fluchst nur rum.
Ich hatte Burnout, keine Ausbildung, kein Geld als ich mit 19 vor dem neuen Mann meiner Mutter geflüchtet bin weil er meinen Kopf gegen die Wand gedonnert hatte (niemand war da der mir hätte helfen wollen, ich bekam nichtmal von den Ämtern Unterstüzung). Ich bin zwar zu meinem Vater zurück aber bei nem Alkoholiker ist es auch nicht die schöne Welt aberdas war in dem Moment die beste Lösung.
Ich hab als Leiharbeiterin angefangen da mich niemand für ne Ausbildung wollte (obwohl mein Abschluss von der Realschule gut war). Ich hab marlocht, ich hatte sogar entzündete Nerven im Rücken wiel ich Akord geschuftet hab, ich hab gearbeitet was ging und das trotz gesundheilicher Schwierigkeiten (und da hatte ich die CU noch nicht. Aber Kleinwuchs, Hyperflexion, kaputte Gelenke usw. ist auch nicht gerade einfach damit zu leben).
Ich kann mit absoluter Sicherheit behaupten, wer WIRKLICH arbeiten will, der kann das auch.
Und wenn es erstmal Leiharbeit sein muss, dann ist das eben so. Ich hab mich so weit jetzt durchgekämpft das ich sogar von einer Firma übernommen wurde und meine Ausbildung beginnen durfte. Ich bin jetzt im 2 Lehrjahr und hab die Diag. CU im Nov. bekommen (Gestern sogar die Diagnose, beginnende Athrose im linken Knie, ich bin 25 Jahre alt und gesundheitlich 80, ich leibe Sport und muss also nicht sagen was es für mich bedeutet nun auch noch Athrose bekommen zu haben).
Ich kämpfe Tag für Tag, Sorge mich um meine Zukunft aber ich ackere wie ne blöde.
Und ich gebe NIEMANDEN die Schuld daran das mein Leben nunmal nicht einfach war. Weder meinen Eltern, noch den Ämtern, noch sonst wem. Denn ich hatte immer nen Weg das wieder hin zu biegen auch wenn das bedeutete mal die Backen zusammen zu kneifen oder Augen zu und durch.
Ich wachse daran und wenn was schief läuft meckere ich nicht über meine Lage (ich heule mich nur mal gerne aus weil es mir die Wut nimmt) sondern erkundige mich was ich tun kann und schöpfe alles aus was geht.

Das es dir schlecht geht, keine Frage, würde auch nie was anderes behaupten aber das Gejammere alle anderen haben die Schuld, kann ich gar nicht ab.
Keine Zeichen, und gesprochen
ward nur zart das Wort »Lenor«,
Zart von mir gehaucht – wie Echo
flog zurück das Wort »Lenor«.
Nichts als dies vernahm mein Ohr.

Der Rabe - Edgar Allan Poe

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Stine
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Re: Die Auswirkung von Sorgen

Beitrag von Stine »

Shizuna hat geschrieben:
Muss mal einwerfen, hier hat sicher KEINER es nötig an den Kopf geschmissen zu bekommen er rede Stuss und hätte keine Ahnung. Die Äußerung ist gerade hier doch mal völlig fehl am Platz (oder meinst du nicht wir hier haben nicht alle unsere z.T. sehr schweren Päckchen zu tragen)

So sehe ich das auch, bei allem Verständnis für Deine sicher schwierige Lage. Immerhin hat Thilo versucht, Dir helfende Hinweise zu geben, auch wenn er nicht in Deine Kerbe gehauen hat.
Deine Informationen waren bruchstückhaft, insofern war es auch schwierig, Deine Lage voll und ganz einzuschätzen und daraus einen Rat abzuleiten. Vielleicht bedenkst du das nochmal.

Ansonsten wünsche ich Dir, dass Du Hilfe findest aus Deiner prekären Lage und nicht darüber verbitterst, wie es gerade den Anschein hat.

LG, Stine
Kannst du kein Stern am Himmel sein, so sei eine Lampe im Haus

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Thilo
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Re: Die Auswirkung von Sorgen

Beitrag von Thilo »

silvy hat geschrieben:Schluck die rote Pille und geh aus der Matrix raus.........wen ich den Stuß weiter Verfolge reg ich mich nur auf....
Hallo Silvy,

welch unverschämte Worthülsen..

Jammern, jammern, jammern .......... und nur die Anderen sind Schuld an deiner schlimmen finanziellen Lage.

Gerade ein Hausbau muß mit all seinen langfristigen Folgen sehr gut überlegt sein, legt man sich doch "finanzielle Fesseln" für Jahrzehnte an. Was passiert bei Arbeitslosigkeit? Wenn ein Verdiener wegfällt? Und, und, und.

Eine Bank kündigt nicht so ohne weiteres ein bestehendes Konto. Da müssen im Vorfeld schon einige Unregelmäßigkeiten eingetreten sein. Selbst wenn fällige Raten nicht gezahlt werden können, lassen sich oft noch einvernehmliche Lösungen finden, bspw. die Herabsetzung der Kreditraten.

Und nun am Ende der Fahnenstange darauf zu hoffen, dass unser Geldsystem (Falschgeldsystem, wie du es nennst) zusammenbricht, damit du möglicherweise sorglos aus den Miesen rauskommst, zeigt eine sehr naive Einstellung. Bei euch müssen im Vorfeld eklatante Fehler und Versäumnisse eingetreten sein, dass ihr in eine solch prekäre Lage geraten seid. Aber warum sage ich das? Du bist ja noch nicht einmal ansatzweise bereit zu reflektieren.

Gruß

Thilo

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Eusebia
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Re: Die Auswirkung von Sorgen

Beitrag von Eusebia »

silvy hat geschrieben:... Ich wünsche jeden einmal das er diese wahre Realität erlebt damit er weis was es heißt so (über)Leben zu müssen.
Hallo silvy, deine Schwierigkeiten sind groß das tut mir sehr Leid. Aber das geht doch zu weit. Egal wie dreckig es einem selbst geht sollte man solche Wünsche niemals äußern.

Warum sollen alle andere auch solche Probleme haben?

Geht es dir dann automatisch besser, wenn es anderen auch schlecht geht?

Das ist doch sehr Ichbezogen gedacht und ohne Mitgefühl.

Gerade du möchtest doch von anderen Leuten Mitgefühl haben und wünscht ihnen aber, dass es ihnen auch dreckig geht.

Sorry, das kann ich nicht verstehen.

VG Eusebia
Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.
Hans A. Pestalozzi

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