Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Psychologischen Aspekte im Zusammenhang mit CED.

Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Beitragvon Mondkalb » So 10. Feb 2013, 18:30

Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Im alten Forum habe ich geschrieben das ich einer Psychotherapie ablehnend gegenüberstehe, konnte nichts anfangen mit Freud, Freud konnte mich am Arsch lecken wenn ich mich noch recht entsinne, die Annäherung zwischen mir und der Psychologin war etwas holprig.
Mit einer kurzen Unterbrechung bin ich im vierzehntägigen Rhythmus bei ihr und muss einsehen dass der Weg geholfen hat einiges zu verstehen.

Ich bin heute froh diesen Weg, trotz meiner Bedenken und anfänglichen Ablehnung, gegangen zu sein. Wie weit die Psychologische Betreuung und die damit verbundenen Gespräche Einfluss auf meinen Krankheitsverlauf haben ist sicherlich nicht messbar aber geholfen hat es mir und wer weiß, vielleicht beugt diese Abgelegte verarbeitete Last, eine erneute negative Beeinflussung, dem möglichen nächsten CU- Schub vor.

Auch wenn im eigenen Umfeld oder gar wir selbst diese Berufsgruppe als Seelenklempner, oder auch anders oftmals abwärtend Titulieren, sollten wir uns dieser Möglichkeit nicht verwehren und die Begegnung unvoreingenommen gegenüberstehen, um im Nachhinein welche Ereignisse unseren Lebensweg auch kreuzten zu verstehen, vielleicht können wir auch irgendwann lernen, nachträglich, zu akzeptieren.

LG Mondkalb
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Re: Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Beitragvon MCHammer » So 10. Feb 2013, 18:43

Hallo Mondkalb,
fein, dass Du den Weg gefunden hast!!
Es geht um vertehen und akzeptieren....., inwieweit Du Freude am Freud hast :roll: ist relativ
zweitrangig. Und Du bestimmst, wann Du wieder alleine gehst, ohne Krückstock oder "Seelenklempner",
wie Du schriebst.
Alles Gute auf Deinem weiteren Weg.
Gruß
Wolfgang
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Re: Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Beitragvon Mondkalb » So 10. Feb 2013, 21:04

@Wolfgang

Wenn man sich selbst betrügt und meint ohne die Vergangenheit und die Krankheit mit ihrem Verlauf verarbeitet zu haben, mit allem klar zukommen, ohne acht auf sich selbst zugeben, dann sieht man sich am Ende einer Lüge gegenüber. Um dieses erkennen zu können bedarf es dann eben manchmal Hilfe.

Hab dank für deine Worte,
Mondkalb
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Re: Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Beitragvon jule1307 » Mo 11. Feb 2013, 21:29

Hallo!

Ich finde vorallem gut, dass du nun hier Kund tust, dass du deine Meinung geändert hast und uns an dieser Erfahrung teil haben lässt!

Es gibt überall solche und solche ;) Ich hatte schon Therapeuten wo ich die Behandlung lieber an mich gerissen hätte :lol: aber ok, andere scheinen auch damit klar zu kommen, sonst wären sie nicht "ausgebucht". Ich glaube dass das Wichtigste bei der Therapie wirklich ist, dass man das Gegenüber akzeptiert, annehmen kann und für sich einen Weg findet das gesagte umzusetzen oder nur zu verarbeiten.

Ich freu mich dass es dir gut tut und ich wünsche dir noch viele zielführende Sitzungen

Liebe Grüße Jule
Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigen willst – aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist!
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Re: Pro-Psychotherapie/ Psychosomatik

Beitragvon Mondkalb » Mi 13. Feb 2013, 21:21

Hey Jule,

ich habe seit März 2011 mir die Zeit genommen, mit einer kleinen Unterbrechung, mich überzeugen zu lassen. Ich habe lange Überlegt ob ich das obige hier einstelle und denke vielleicht überzeugt es irgendjemanden der Abgeneigt ist sich auf eine Psychotherapie einzulassen, diesen Schritt trotz allem zu gehen.
Mit meinem gegenüber (eine Frau mit Feingefühl :o ) das passt im Nachhinein ganz gut, was das allerwichtigste ist, da stimme ich dir zu. Da habe ich mal Glück gehabt, das Bedürfnis die Behandlung an mich zu reisen hatte ich bisher noch nicht. :lol: :lol: :lol:


LG Mondkalb
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