Sich als Belastung fühlen...

Psychologischen Aspekte im Zusammenhang mit CED.

Re: Sich als Belastung fühlen...

Beitragvon kalinka » Mi 6. Feb 2013, 19:58

Kerzenlicht hat geschrieben:Hallo!

In guten bis mittleren Lokalen schappe ich mir auch immer eine Bedienung und hatte da noch nie Probleme. Einmal hat mich sogar der Koch in die Küche gebeten und hat gefragt ob diese und jene Zutaten in Ordnung wäre :shock: und ob die Zubereitung in der Pfanne mit Menge X an Fett (er hat sie mir gezeigt) in Odnung wäre, sonst würde es immer frietiert :shock: Das fand ich echt toll!

Bei Freunden heißt es meistens in der "Einladungsmail": "Wir machen heute XYZ beim Spieleabend! Jemand was dagegen?" Wir haben noch jemand mit einer bösen Laktoseintolleranz und zwei mit Allergien im Freundeskreis. Ober wir machen eine Art Buffet: Jeder bringt was mit und jeder kann von allem essen. An Festtagen (z.B. Weihnachten) gab es Raclett, da konnte ich mir dann auch das raussuchen, was ich vertrage, ohne "traurig" hinterher gucken zu müssen.

Viel schlimmer finde ich solche Sätze einer angeblichen Freundin:"Wir wollen morgen Essen gehen! Wer will mit? Ach ja, Dich brauchen wir ja gar nicht erst zu fragen, Du findest in dem Lokal eh nichts!" DAS nervt mich!


Deine Freundin (nun wohl eher "Bekannte") geht ja gaaaar nicht! So ne doofe Bemerkung!

Aber toller Koch, echt klasse!!! :o
Genauso wie du es beschrieben hast, haben wir es auch an Silvester gemacht: Jeder bringt was mit, alle essen von allem. Ich war allerdings auch schonmal bei einer Bekannten, die dann zickig wurde, weil ich mit z.B. meine lactosefreie Milch mitgebracht habe, als ich mit anderen Freunden bei ihr zum Kaffe trinken eingeladen waren: "Na, wenn du meinst, das meine Milch nicht gut genung für dich ist, bitte schön!" :evil:
Ich hab sie mir selbst mitgebracht, weil ich es nicht in Ordnung finde, wenn sie einen Liter teure lactosefreie Milch kauft,von dem sie und alle anderen Gäste nix haben. Die Bemerkung war echt unnötig von ihr!!! :x
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Re: Sich als Belastung fühlen...

Beitragvon Lairen » Mi 6. Feb 2013, 23:57

Huhu,

Das hört sich fast so an wie bei meiner alten Ärztin, und wenn du mit einem unguten Gefühl hingehst würde ich den auch wechseln da kann es dann nur noch besser werden...

Ich hatte das so ähnlich bei meiner alten gastro, immer schon blöd gefühlt bei dem gedanken zu ihr gehen zu müssen, dann die aussage ihre blutwerte sind ok keine Ahnung was wir da noch machen sollen ist auch immer sehr hilfswert gewesen wenn man sich nicht damit auskennt...

Naja jedenfalls bin ich jetzt bei einem anderen gastro wo ich sogar gern hingehe und das nimmt einem schon sehr viel stress vor arzt terminen die einem immer mal bevor stehen :)

Lg kati
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Re: Sich als Belastung fühlen...

Beitragvon California985 » Do 7. Feb 2013, 13:50

Hey Kati du kommst ja auch aus Berlin, vielleicht ist es ja dieselbe Ärztin :lol:
Ich habe nun schon einen Termin bei einen neuen Arzt. Im März - bis dahin hab ich Zeit meine Unterlagen kopieren zu lassen.

@ Thilo: ich finde du legst hier jedes Wort auf die Goldwaage. Ja auch ich muss erstmal damit klarkommen, dass ich chronisch krank bin und das man mal überreagiert, launisch oder weiß was ich, ist normal und Menschen die das nicht verstehen, sollte man sowieso aus sein Leben bannen. Ich habe jahrelang es versucht anderen recht zu machen und nun ist es mal an der Zeit an sich zu denken. Andere mit Respekt behandeln, aber auch an sich zu denken.Man kann eben nicht immer perfekt funktionieren und alles richtig machen. ich bin eben nun der Meinung, wenn ich zu einem Geburtstag eingeladen bin und man schon 1000mal gesagt hat, man benötigt nichts extra gekochtes ( ich bringe nämlich immer noch was eigenes zu Essen mit) und dafür noch einen den Boden küssen soll. Also nein tut mir leid, ich das mache ich nicht. Wenn der noch Bestätigung dafür Brauch, dann will man das doch erst recht nicht. So mehr sag ich jetzt nicht zu dem Thema.
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Re: Sich als Belastung fühlen...

Beitragvon Thilo » Do 7. Feb 2013, 14:51

Hi California,

niemand ist perfekt und niemand "funktioniert" immer perfekt. An diesen hohen Ansprüchen scheitern zwangsläufig die meisten Menschen.

In seinem sozialen Umfeld sollte man stets klare, unmißverständliche Signale setzen, wenn einen Menschen allzu sehr nerven, oder wenn man sich nicht ernst genommen fühlt.

Du hast wahrscheinlich viel zu lange versucht es allen immer Recht zu machen. Ernst genommen wirst du auf Dauer aber nur, wenn das was Du kommunizierst mit deinem anschließenden Verhalten im Einklang steht. Zunächst werden alle über ein striktes "Nein" überrascht sein, zumal wenn es auch in die Tat umgesetzt wird.

Es ist ein tägliches lernen. Das schafft man in der Regel nicht von heute auf morgen ! ;) Viel Glück beim Umsetzen deiner neuen Vorsätze.

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