Knacks?

Psychologischen Aspekte im Zusammenhang mit CED.

Re: Knacks?

Beitragvon Rirumu » Do 14. Nov 2013, 16:54

Hallole Stine,

vielen Dank für Deinen Zuspruch!

@minimonster:

Hallole minimonster,

meine Schmerzen sitzen im unteren Rücken, knapp überm Poppes.
Gott ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht. Was können mir Menschen tun?
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Re: Knacks?

Beitragvon Streifenhörnchen81 » Di 26. Nov 2013, 19:12

Hallo!

Also ich denke schon, dass Rückenschmerzen psychosomatisch bedingt sein können. Hab ich auch schon öfters in diesen Gesundheitszeitschriften gelesen. Dennoch würde ich zur Sicherheit wegen der Rückenschmerzen eine Zweitmeinung bei einem anderen Orthopäden einholen. Ich selbst habe auch seit etwa drei Jahren zunehmende Rückenschmerzen und hatte das damals auch meinem Hausarzt gesagt. Dieser meinte, dass man mit 28 Jahren noch nix mit dem Rücken haben kann und meinte, dass das einfach eine muskuläre Insuffizienz wäre. Seitdem mache ich auch regelmäßig Krafttraining um die Rückenmuskulatur etwas aufzubauen. Allerdings sind die Rückenschmerzen bis heute geblieben. Bin dann 2011 zu einem Orthopäden, der mich dann auch gründlich auf den Kopf gestellt hat. Ein MRT folgte und das Ergebnis: Bandscheibenvorfall L5/S1 und eine Enge im Spinalkanal. Es war aber nicht so akut, dass eine OP nötig gewesen wäre. Kurze Zeit besserten sich irgendwann die Rückenschmerzen, aber irgendwann kamen sie auch wieder. Die Rückenschmerzen sind bis heute geblieben und deshalb war ich nun dieses Jahr auch nochmal bei einem Orthopäden (aber ein anderer). Dieser hat geröntgt und das Ergebnis: Verschleiß der LWS, Osteochondrose der LWS und Spondylolyse L5 mit Instabilität. Er hat mir einen Rückengurt (Korsett) verschrieben und bei Hausarbeiten trag ich das Ding. Ich hab dann einfach mehr Halt im Rücken.

LG Streifenhörnchen
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Re: Knacks?

Beitragvon syg » Mi 22. Jan 2014, 11:43

Hallo,bin neu hier und habe grade Eure Beiträge gelesen.
Habe die gleichen Schmerzen und Probleme schon mehrfach gehabt und schon mehrfach erfolgreich therapiert.
Unser ganzer Körper ist ein komplexes System, aber auch Körper, Geist und Seele sind ein System.
Daher beantwortet sich die Frage fast von selbst. Schau in deinen Körper und lokalisiere Deinen Schmerz.
Das Schmerz-Zentrum liegt im Gehirn und wird auch da ausgelöst. Allein schon der Gedanke an einen Schmerz kann ihn also auslösen.
Sprich Deine Psyche kann Dir sehrwohl einen Streich spielen was Du nicht unebdingt auf MRT oder Röntgebild sehen kannst.
Der Bauch, bzw. Darm ist auch ein Zentrum, die Mitte unseres Körpers und Systems.
Woist der Darm fixiert? - Am Rücken! Also können sich Schmerzen übertragen, wie schon erwähnt von anderen, über die Verspannungen, die Ausgleichs-Versuche sind um den Schmerzen auszuweichen. Die Ursache ist nicht immer ein Bandscheibenvorfall, davon habe ich 3!
Die stechenden Schmerzen bis ins Bein waren bei mir Bwegegungsblockaden. Ausgelöst durch Psychische Belastungen, Streß, MC-Schub. Eine gezielte Bewegungstherapie durch Wärme unterstützt hat bei mir immer geholfen. Ich bin seit MC bekannt durch Zahnarzt zu einer guten KG-Therapeutin gekommen, weil sie sich auf Kiefergelenk-Blockaden spezialisiert hat. Diese Blockade war auch eine Auswirkung meiner Schmerzen vom Crohnschub im Bauch auf den Rücken. Sie erklärte mir ganz genau alle Zusammenhänge in meinem Körper und kennt meine Schwachstellen mittlerweile sehr genau.
Sie behandelt jetzt auch mit Osteopathie meinen Bauch, danach mit KG die Gelenke und Beweglichkeit. Zur Entspannung gibt es Wärme davor oder danach. Das geht aber nicht alles von jetzt auf nachher wie auch bereits erwähnt. Alles braucht seine Zeit und man muss bereit sein mitzumachen.
Das Ziel für mich, mit schwerem Verlauf, ist solange wie möglich ohne OP und ohne Kortison auszukommen und möglichst ein normales Leben zu führen. Ich bin auf einem guten Weg mit gutem vertrauensvollem Arzt, einer sehr guten Therapeutin, starkem Willen und Disziplin, sowie die Suche nach weiteren alternativen Methoden zu den hammermäßigen Medikamenten. Bin auf Weihrauch gestoßen, das ein uraltes und bewährtes Rheumamittel ist, (Aza u. Co. übrigens auch) aber es hat bekannterweise keine Nebenwirkungen. Es hilft nicht bei allen Patienten, das ist der einzige Nachteil, man muss es halt versuchen, deswegen wird es in Deutschland immer ein wenig untergebuttert, was eigentlich schade ist. Denn es hat schon einigen MC-Patienten natürlich begleitend zu den anderen Medikamenten, eine Erleichterung und länger anhaltende Ruhphasen beschert! lg ich lasse keinen Weg unversucht in Abstimmung mit meinem Arzt! Wir sind gespannt... ;)
syg
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Re: Knacks?

Beitragvon Rirumu » Do 23. Jan 2014, 18:31

Hallole syg,

ich war jetzt in einer Orthopädischen Klinik. Dort wurde festgestellt, dass ich einen BS-Prolaps und darüber eine BS-Protrusion habe. Mein Orthopäde hatte gemeint, das sei eine fiese Kombi und lässt sich nur mit Schmerzmitteln eindämmen.
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