Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Psychologischen Aspekte im Zusammenhang mit CED.

Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon Michael W » Mi 17. Mai 2017, 18:23

Hallo,

ich habe schon einige Antidepressiva versucht, aber könnte sie nicht so gut vertragen. Ich kann gar nicht mehr sagen, welche es waren. Doch würde ich es gerne noch einmal versuchen.
Welches eignet sich dabei am besten?
Es wäre schön, wenn ich ein konkretes Medikament genannt bekommen könnte, was ich dann mit meinem Artz abklären könnte. Vielleicht können mir andere MC Patienten ihre Medikation als Anhaltspunkt mitteilen.

Vielen Dank
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Re: Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon neptun » Mi 17. Mai 2017, 19:23

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Re: Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon Julischka » Do 18. Mai 2017, 21:38

Michael W hat geschrieben:Es wäre schön, wenn ich ein konkretes Medikament genannt bekommen könnte, was ich dann mit meinem Artz abklären könnte. Vielleicht können mir andere MC Patienten ihre Medikation als Anhaltspunkt mitteilen.




Hallo Michael,


ich nehme seit Januar 2017 Fluoxetin. Gegen die Entzündung nehme ich Pentasa (Mesalazin). Fluoxetin ist eines der wenigen Antidepressiva, die nicht dick machen sollen, falls dich das interessiert. Was aber wichtiger ist- es soll sich auch positiv bzw. beruhigend auf den Darm auswirken. Bei mir hat das zumindest gestimmt. Jetzt bin ich zwar schwanger und der Darm macht wieder Alarm, aber bis zur Schwangerschaft konnte ich alles (!) essen, was ich wollte. Und (was vielleicht ja auch wichtig ist) mir geht es psychisch auch wirklich sehr viel besser, seit ich Fluoxetin nehme.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

Liebe Grüße, Jule
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Re: Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon *Sunny* » Mi 18. Okt 2017, 15:23

Hallo Jule,

auch ich denke aktuell über die Einnahme eines antidepressivums nach, da ich psychisch einfach keine Konstante rein bekomme...
Meine Therapeutin hat mir heute fluoxetin empfohlen...
Wer könnte das verschreiben?
Und mit welcher Dosis steigt man ein?
Habe etwas Angst vor den Nebenwirkungen :-/
Glg
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Re: Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon Kaja » Fr 3. Nov 2017, 22:12

Hallo Michael,

warum bekommst Du durch Deinen Psychologen dauerhaft Antidepressiva verschrieben?

Bist du schon lange AU wegen Deiner Erkrankung MC?

Warst Du schon zur Reha?

Wieviel GdB hast Du?

Hast Du bereits eine EMR?


Viele Grüße

Kaja
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Re: Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon Nebelbart » So 12. Nov 2017, 19:04

Hallo,

ich habe Morbus Chron und hatte Anfang des Jahres schwere Depressionen.

Ich bin kürzlich auf ein Nahrungsergänzungsmittel gestoßen, dass sich "5-HTP" nennt. Diese Aminosäure wird zur Serotoninbildung benötigt und wurde zwischen 1970 und 1980er Jahren als Antidepressivum eingesetzt, jedoch nach der Einführung der klassischen SSRI (heutige, übliche Antidepressiva) kaum noch verschrieben. Es soll auch weniger Nebenwirkungen haben als die heute eingesetzten Antidepressiva. Ich werde es nach Rücksprache mit meinem Gastroenterologen mal damit probieren.
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Re: Welches Antidepressiva bei Morbus Crohn?

Beitragvon FilOO » So 29. Apr 2018, 10:36

Guten Tag Michael

Möglicherweise wäre das Naturmittel Johanniskraut eine Alternative? Ob es nützt, kann ich dir nicht sagen. Da müsstest du dich entweder über aktuelle Studien weiter informieren und/oder deinen Arzt fragen, was er dazu meint.

Im Internet steht über Johanniskraut:

Viele Menschen setzen bei der Behandlung von Depressionen auf das Naturmittel Johanniskraut. Anwendung finden die Präparate auch bei Schlafstörungen, Angst, Unruhe und depressiven Verstimmungen. Allerdings unterscheidet der Experte strikt zwischen den in der Apotheke erhältlichen Trockenextrakt-Präparaten und den deutlich schwächeren Pulverprodukten, wie sie etwa in Drogerien ausliegen.
Bei folgenden Situationen sollte auf Johanniskrautpräparate verzichtet werden:
Organtransplantation, Blutverdünnung, Antibabypille, Behandlung mit Antidepressiva sowie Medikamente gegen das HIV-Virus.


Liebe Grüsse
Andreas
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