Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Austausch zu medizinischen Aspekten von Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und mikroskopischen Kolitiden.

Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon elCanario » Fr 18. Jul 2014, 15:29

Da anscheinend eine vernünftige Diskussion wie in vielen andren Foren nicht möglich ist und man mich hier anfeindet weil man sich lieber in Mitleid wälzt ziehe ich mich aus dem Forum zurück.
Zuletzt geändert von elCanario am Fr 18. Jul 2014, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Säge » Fr 18. Jul 2014, 15:48

Hallo Jose,

"Mein Sieg über Colitis Ulcerosa" kann leider als Heilungsbehauptung verstanden werden.

Ansonsten habe ich alles gesagt, meine Meinung über dich konntest du leider nicht entkräften.

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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Sinned » Fr 18. Jul 2014, 17:27

Hi ,ich habe auch viele studien über Vitamin D gelesen. Sogar von renommierten vereinen wie haward und co. Und wenn man denen glaubt ,dann soll der mangel an Vitamin D für viele Krankheiten verantwortlich sein. Cu ,mc , Krebs uvm. Sind dabei. Ob man dem glauben kann sei dahin gestellt, dass gute ist man kann den spiegel ja einfach hoch hauen und es schadet nicht. Zum Vitamin k habe ich nichts gelesen, deswegen war ich ihm anderen Thema auch leicht verdutzt! Kannst du mir sagen wie hoch dein Vitamin D Spiegel ist?

P.s ich war 8 Jahre in remission ohne irgendwas zu nehmen, hatte sogar vergessen wie die Krankheit heisst
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Sinned » Fr 18. Jul 2014, 17:32

Habe ich noch vergessen, was war dein wert als du angefangen hast ,etwas zunehmen, was hast du genommen und wieviel? Lg
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon ArianeFFM » Fr 18. Jul 2014, 21:15

elCanario hat geschrieben:
ArianeFFM hat geschrieben:ich habe seit fast 7 jahren crohn. irgendwann beschloss ich, daß ich ab jetzt gesünder leben wollte und stellte meine ernährung um. ich nahm ab (hatte durch viel cortison sehr zugenommen) und fühlte mich supergut. dann hatte ich vom aza die nase voll und sprach mit meinem arzt ab, daß ich es absetzen wollte (nach 3 1/2 jahren einnahme). es ging ein halbes jahr gut. ich war in remission und alles war super. aber dann kamen ein paar schicksalsschläge, die mich heftig aus der bahn geworfen haben und der crohn meldete sich zurück. ich bekam einen schub, der über ein halbes jahr ging.

was ich damit sagen will: jeder findet mal eine lösung für sich, von der er glaubt, das sei DIE lösung. aber so ist es nicht. man kommt in remission (möglichweise auch lange) aber irgendwann kommt wieder ein schub. medikamente absetzen werde ich mir ab jetzt verkneifen, denn mir hats kein glück gebracht. ich nehme jetzt wieder hochdosiert aza, bin wieder in remission und werde schön brav weiter die medis nehmen. :-)

ich drück dir die daumen, daß es hält und du lange keinen schub mehr bekommst.

lieber gruss
ariane


Interessant das du schreibst das deine CU wieder eingeschlagen hat nach den Schickssalschlägen.
Die Ernährungsumstellung scheint funktioniert zu haben.

Mich haben schlechte Nachrichten und "Schickssalschläge" auch immer wieder umgeschmissen. Dann hatte ich die Schnauze voll und habe meine Einstellung zum Leben gründlich geändert.
Ich lasse mich nicht mehr stressen, habe den Arbeitgeber gewechselt in Verbindung mit einem Umzug in ein anderes Bundesland. Hab den alten Mist hinter mir gelassen.
Jetzt habe ich zwar hin und wieder auch Probleme um die ich mich kümmern muss. Aber das mache mittlerweile in aller Ruhe und besonnenheit ohne mich aufzuregen.,


nein, leider ist das nicht so. als crohn mich zum ersten mal heimsuchte, war bei mir alles in bester ordnung. und an der ernährungsumstellung kanns auch nicht liegen, denn den letzten schub hatte ich trotz gesunder ernährung. trotzdem sollte man mit ced natürlich stress und schlimme seelische turbulenzen vermeiden. leider klappt das nicht immer.

ich hab keine ahnung, woran es liegt, daß man hin und wieder einen schub bekommt. aber eins weiß ich ganz sicher, ohne medis würde der crohn mich umbringen.

lg ariane
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon 56ooooo56 » Sa 19. Jul 2014, 13:56

Hallo,
noch kurz einige Ergänzungen zum Thema Vitamin-D3:
1.) die meisten von uns bekomme ja mehr oder weniger Cortison verpasst (auch über länger Zeiträume)
--> Cortison "entkalkt" die Knochen = Kalziummangel => Osteoporose
- Cortison behindert die Vitamin-D3 Umwandlung
--> hier gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Glucocorticoide
- um das wieder auszugleichen, darf man sich Vitamin-D3 (Degristol20Ti.E) verschreiben lassen, sozusagen mit dem Segen der Krankenkassen, wenn das nichts ist...

2.) Ringmuskulatur arbeitet nicht "ausdauernd" genug bei Vitamin-D3 Mangel
- hier gelesen: http://www.amazon.de/Gesund-sieben-Tage ... =pd_cp_b_3
(--> zugegeben, ein etwas reiserischer Buchtitel)
- die Ringmuskulatur(en) im Körper dichten (unmerklich/nicht von uns spürbar) bestimmte Verdauungsabschnitte zu einander ab
- jetzt kommt meine Theorie bei CU --> z.Bsp.: das >terminales Ileum< (Ringmuskel) verhindert normalerweise, dass unverdauter Dünndarminhalt (inklusive Verdauungsenzyme) in den Dickdarm kommt:
--> wenn es dazu kommt, dann "verbrennt" man sich den Dickdarm, folge sind Durchfälle und Entzündung...
--> oder es dringen Fäkal-Bakterien in den Dünndarm ein und die haben dort eigentlich nichts zu suchen

- Sodbrennen ist auch über den Mechanismus "Ringmuskulatur"+Vitamin-D3-Mangel mit erklärbar
--> ich hatte lange Zeit Probleme mit Sodrennen, ich habe sogar einige Jahre Omeprazol (Protonenpumpenhemmer) genommen und das Probelm damit nicht lösen können (am Ende gabs dann einen schönen: "Omeprazol Rebound Effekt")
--> seit ich Vitmain-D3 nehme hat sich dass langsam aber sicher gebessert
--> habe allerdings auch meine Ernährung auf kohlenhydratarm umgestellt

3.) Vitamin D3 und unser Immunsystem
- es gibt viele Ansätze die die Wirkung von Vitamin-D3 auf unser Imunsystem beschreiben
- fakt ist für mich, dass es besonders bei Autoimunerkränkungen eine Überlegung wert ist, Vitamin-D3 einzunehmen (Sublimierung)

Allerdings hat bei mir die alleinige Gabe von Vitamin-D3 nicht gereicht:
- Ernährungsumstellung (kohlenhydratarm)
- Lecithin (mangensaftresisten)
- Flohsamenschalen
- zeitweise Imodium ("Verdauungsbremse")

Es ranken sich auch verschiedene Geschichten und um das "Geheimwissen" über die positive Wirksamkeit dieses Vitamins, was eigentlich ein Hormon ist. Müsst Ihr selber mal googeln.

Ach ja, im Sommer könnt Ihr Euch den Stoff vollkommen kostenlos via 10 minütiger "Mittagspause" am Platz an der Sonne abholen...

Viel Spass
tilo
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Sinned » So 20. Jul 2014, 14:50

Ich habe mal eine Frage zur Ernährungsumstellung. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist Kohlenhydratarm dafür gedacht, weil es stopft. Aber flohsamen bestehen zu 80 Prozent aus balaststoffen, hebt es dann die Wirkung nicht wieder auf? Und wieviel g/kg Kohlenhydrate isst du am tag? Lg
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Preusse » Di 22. Jul 2014, 10:39

Hallo @all,

warum hier diese Endlosdebatten? Warum schenkt ihr den Wunderheilern ein so großes Forum? Lasst sie doch ihre Geschichten schreiben und gut ist...

Jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied hat eine glückliche Hand!

Was ich damit sagen will... Auch Neulinge haben das Recht, ihre eigenen Erfahrungen zu machen, sich eine eigene Meinung zu bilden, denn schließlich lesen sie ja auch die restlichen 99% der Beiträge hier im Forum.

Ich habe nach der OP (MC) für 15 Jahre fast beschwerdefrei gelebt. Medikamente für MC gab es damals noch nicht. Also auch 15 Jahre medikamentenfrei. Dann folgten jedoch wieder Jahre, in denen ich froh war, dass inzwischen Medikamente gab. Seit über 30 Jahren ist der MC mein ständiger Begleiter. Mal als braver Untermieter, mal als Randalebruder...
Aber ich habe nie geglaubt, dass ich geheilt bin - und 15 Jahre Beschwerdefreiheit sah ich einfach als großes Geschenk an, das ich gerne angenommen habe.

Euer Preusse
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Sinned » Di 22. Jul 2014, 18:41

Also superhormon hab ich durch. Meine Cousine schon vor langer Zeit das andere. In beiden steht nix über Vitamin k. Also wieso Vitamin k? Vielleicht schreibst du ja doch noch mal was dazu , auch wenn du bißchen angepisst bist. Mich interessiert es wirklich.
Sinned
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Re: Mein Sieg über Colitis Ulcerosa

Beitragvon Wieselchen981 » Di 22. Jul 2014, 21:02

Hallo sinnet,
Habe ein kombiprodukt aus Calcium, d3 und Vitamin k und da steht auf der Rückseite:
Vitamin k unterstuetzt den knochenstoffwechsel.

Viele Gruesse
Wieselchen
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Zitat "Das Schicksal ist ein mieser Verräter",John Green
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