Mit Produktivität konfrontiert!

Erwerbsleben mit einer CED? Hier der Austausch von Betroffenen darüber. Hier erfolgt keine Beratung durch den AK Sozialrecht!

Mit Produktivität konfrontiert!

Beitragvon TeeKluntje » Do 2. Mai 2019, 19:01

Moin von der NordseeKüste,

Ich habe den drang mich mal wieder mitzuteilen. ;-) Igendwie war heute der Auslöser dafür. Es geht um die eigene Produktivität mit CED im Betrieb.
In meinem Fall bin ich festangestellt in einem Zuliefererbetrieb für ein großen Automobilhersteller.
..
Ich habe einen sogenannten "inoffiziellen Fast-Schonarbeitsplatz" bekommen. Also vorher war ich in einer anderen Halle tätig. In der konnte ich durch meine Erkrankung einfach nicht mithalten. Ihr kennt das, :roll: Toilettengänge zum Beispiel = Zeitverlust am Arbeitsplatz oder Arbeitsbelastungsmäßig usw.

Nun habe ich es geschafft durch viele offene Gespräche in eine andere Halle versetzt zu werden. Bin dort seit Januar 2019 tätig. Und es passt so einigermaßen. Sagen wir mal ich komme gut zurecht.
Obwohl alle so einigermaßen bescheid wissen(mein Schichtleiter auch), weswegen ich bei ihm gelandet bin, wurde ich heute von meinem Schichtleiter (Es gab vorher eine kleine Streitigkeit) "mächtig" darauf hingewiesen das ich nicht allzu produktiv bin. WTF. :oops: . Meistens werden in einem kleinen Streit ja Wahrheiten ausgesprochen.

Ich arbeite wirklich ganz normal, so gut wie ich es eben schaffe. Das ich Auffählig bin, war mit von vornherein klar. Deshalb habe ich mich ja versetzen lassen. Und das auch dort manchmal, eher selten, Kollegen meine Arbeit übernehmen müssen, oder anders gesagt, für mich mitarbeiten müssen, war mir auch klar. Und ich habe vor allen Dingen meinen Schichtleiter fast schon intensiv eingeweiht. WAS ist bitteschön los?

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Und kann darüber berichten? Würde mir helfen besser damit klar zu kommmen. Ich möchte auch keine Lösungsvorschläge oder sowas in der Art. Nur Erfahrungsaustausch mit euch. Das war von mir einfach heute eine Erfahrung, die ich niederschreiben musste, irgendwie... Der Spruch lautet ja weiterhin: "WIR BOXEN UNS DURCH"

Morgen ist wahrscheinlich alles wieder gut. Aber ein Nachgeschmack bleibt jetzt in meinem Kopf. Und ich dachte alles wäre soweit in Ordnung, arbeitstechnisch :roll:
Wir müssen ja sowieso denken, WARUM DANN nicht gleich POSITIV?
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TeeKluntje
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