Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Erwerbsleben mit einer CED? Hier der Austausch von Betroffenen darüber. Hier erfolgt keine Beratung durch den AK Sozialrecht!

Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Unity » Mo 19. Feb 2018, 21:53

Hallo liebes Forum,

mich interessiert mal, wie steht ihr zu der Frage, ob man dem Arbeitgeber von der CED erzählen sollte?

    Habt ihr es eurem Arbeitgeber erzählt, als ihr an einer CED erkrankt seid? Falls ja: Wie hat er darauf reagiert? Merkt ihr, dass euch seitdem weniger zugetraut wird oder ihr anders behandelt werdet?

    Oder habt ihr es nicht erwähnt? Falls ja; Seid ihr schonmal öfters/länger ausgefallen? Wurde ihr gefragt, ob etwas nicht stimmt? Wie reagiert ihr darauf?

    Falls ihr den Arbeitgeber gewechselt habt: Habt ihr dem neuen Arbeitgeber mitgeteilt, dass ihr krank seid? Wurde euch eine Stelle anschließend schon mal abgesagt und glaubt ihr, dass es daran lag?

Ich, 33 männlich, habe seit fast vier Jahren CU und habe es meinem Arbeitgeber nicht erzählt. Ich weiß aber, dass es bei der Erstdiagnose, als ich sehr viel Gewicht verloren habe, schon Gerüchte gab, es stimme irgendwas nicht. Ich habe es damals, wenn ich denn direkt gefragt wurde, auf eine heftige Grippe geschoben (dank dazwischenliegenden Osterfeiertagen fiel ich bei der Arbeit auch nur wenige Tage aus), sodass es danach kein Thema mehr war. Die Situation belastet mich aber schon. Ich glaube, dass ich längst nicht so viele in Projekte eingebunden werden würde, wenn ich sagen würde, dass ich eine CED habe. Es wäre vermutlich eine Sackgasse, so wie ich die Personen einschätze, denen ich zuarbeite. Zumal bei uns so viel Arbeit zu bewältigen ist, dass bei uns ohnehin kaum jemand hinterherkommt.

Ich bin gespannt, wie ihr zu dieser Frage steht :)

Viele Grüße

Unity
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon neptun » Mo 19. Feb 2018, 22:22

Hallo Unity,

einige Betroffene wollen ihre CED wie eine Fahne vor sich her tragen. Aber man kann auch mit fliegenden Fahnen untergehen.

Es gibt zwar positive Beispiele, wo es Betroffene dem AG erzählt haben, aber es dürften Ausnahmen sein, wenn daraus nicht negative Erlebnisse wurden.
Ich stehe auf dem Standpunkt, ein AG darf sowieso sehr viel. Ein AN hat meist wenig Rechte. Die wenigen sollte er sich bewahren.
Nicht umsonst bekommt der AG bei einer AU den gelben Zettel ohne Diagnose.
Noch ein Beispiel aus meiner Zeit. Ich hatte ein Mal eine Reha. Auch hier gibt es eine Ausfertigung der Bewilligung für den AG. Da steht aber nicht drauf, wann die ist. Der Termin wird wohl immer von der Rehaeinrichtung vergeben. Somit wollte mein AG dieses Schreiben, wann meine Reha beginnt. Nur damit wäre die Rehaeinrichtung für ihn sichtbar geworden und das erlaubt begrenzt Rückschlüsse auf die Erkrankung. Also gab ich sie nicht raus und es gab Terz. Somit habe ich dann den Teil abgedeckt und eine Kopie gefertigt, die ich weiter reichte.
Eine klägliche Demonstration des AG, wußte der doch auch nicht, wie lange die Reha laufen würde. Zwar sind 3 Wochen Standard, aber eine Verlängerung wird vor Ort besprochen.
Warum also der Aufstand des AG?
Machtdemonstration?
Tatsächliches Wissensbedürfnis und aus welchem Grund?
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Man muß also auch mal Rückgrat haben und selbstbewußt handeln. Kann doch auch nicht schlecht beim AG ankommen, wenn er denn mündige Mitarbeiter möchte. Ist vielleicht nicht in jedem Bereich so.

Ich warne also dringend vor Offenbarung. Auch bei den Kollegen sollte man sehr bedacht sein, sich lange und gut kennen. Dann ist es sicher kein Problem, auch mal etwas zur Erkrankung zu sagen. Ich hatte mehrere schwere Schübe und daher auch lange AU-Zeiten. Da muß man durch, auch ohne Bekenntnis.

LG Neptun
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Trixitrax » Mo 19. Feb 2018, 23:08

Ich habe direkt mit offenen Karten gespielt, mein Kollege und Vorstand wussten das ich krank bin und untersucht werde. Als die Diagnose kam habe ich es direkt offen erzählt. Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden. Ich bekomme dadurch viel Unterstützung.
Hätte es merkwürdig gefunden ständig krank zu sein und so tun zu müssen, als hätte ich immer eine Erkältung oder Kopfschmerzen. Bei permanenter Krankheit ist eine Kündigung dann auf jeden Fall schneller gegeben als mit Ehrlichkeit. Aber in einem großen Konzern ist man eh nur eine Nummer ich glaube, das macht dann auch keinen Unterschied.
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon LisaH » Di 20. Feb 2018, 08:37

Guten Morgen :)

Normalerweise bin ich niemand, der das groß breit treten muss (auch wenn ich es manchmal groß herausschreien möchte, dass ich deswegen zb so dünn bin. So Sprüche wie "du kannst dir ja Kalorien erlauben" oder die Frage, wie man nur so schlank bleiben kann, treffen echt meinen Nerv :lol: ). In meiner jetzigen Ausbildung konnte ich aber nicht anders. Mir ging es am Anfang so dermaßen schlecht, dass ich es für richtig hielt, mit offenen Karten zu spielen. Zumal, beispielsweise, es außerbetriebliche Praktika in einer Werkstatt gibt, die für mich nicht in Frage kommen. Der Gedanke hat mich anfangs so sehr gestresst, dass ich alles erzählt haben.

Abteilungsleiter und Ausbilderin waren und sind sehr verständnisvoll. Ich kläre frühzeitig ab, wann ich zum Arzt muss und dann ist es in Ordnung. Und da ich im öffentlichen Dienst arbeite, fällt das krank werden auch eh nicht so sehr aus. Es gibt hier gesunde Menschen, die sind öfter krank ;)

Was keine so gute Idee war, während der Probezeit die Personalabteilung nach eine Teilzeitausbildung zu fragen :D Ich wollte echt nur fragen ob es überhaupt möglich ist, dann hieß, ich solle einen Antrag stellen, was ich auch getan habe. Daraufhin wurde ich zum Personalgespräch eingeladen. Da haben sie dann gemerkt, wie schlecht es mir wirklich geht (stand ja auch dummerweise in meinem Antrag) und man sagte mir, dass man das Arbeitsverhältnis beenden möchte. Tat richtig gut, wenn man eh schon im Schub ist :roll: Gott sei dank hat sich sowohl mein Abteilungsleiter, die Jugendvertretung und die Schwerbehindertenvertretung für mich eingesetzt und die Kündigung war vom Tisch.
Moral von der Geschichte: Falls ich ich es je noch mal erzähle, erst nach der Probezeit :D
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Trüffel » Di 20. Feb 2018, 11:59

Guten Morgen in die Runde :)

Mein Arbeitgeber weiß von meiner Erkrankung. Ich habe deshalb davon erzählt, da wir ein sehr kleiner Betrieb sind (1 Chef und 2 Kolleginnen). Bisher habe ich es nicht bereut - aus zweierlei Gründen:

a) Weil ich mich dadurch nicht rechtfertigen muss, warum ich urplötzlich von jetzt auf gleich ganz dringend zur Toilette muss (die letzten eineinhalb Jahre war ich allein tagsüber mind. 30 Mal auf der Toilette, die Nachtzeiten noch gar nicht einberechnet). Es ist ok, wenn ich eine Pause brauche. Meine Kolleginnen können mir dann aushelfen, genauso wie ich für sie auch mal einspringe, wenn's bei mir geht.

b) Bei der AU ist zwar die Diagnose auf dem Zettel für den AG nicht vermerkt, aber der Wisch ist halt jedes Mal vom selben Arzt der Gastro-Ambulanz des Klinikums ausgestellt, wo ich in Behandlung bin. Ganz dumm ist mein AG ja auch nicht und kann 1 und 1 zusammenzählen. Er weiß durch den AU-Zettel, dass ich wegen einer Darmsache ausfalle - und das sehr regelmäßig exakt alle 4 Wochen (weil ich halt alle 4 Wochen zur Infusion muss). Früher oder später wäre von seiner Seite wohl eine Frage dazu gekommen. Sonderbar glücklich darüber, dass ich so regelmäßig ausfalle, ist mein AG nicht, aber bisher hat er es immer akzeptiert.

Ich denke daran, nach meiner Ausbildungszeit in 2 Jahren durchaus evtl. die Stelle zu wechseln, weil ich gerne neue Herausforderungen suche. Derzeit bin ich nach einer kürzlich durchgeführten Stoma-OP endlich von der Toilette befreit. Sollte das so bleiben und ich vielleicht sogar irgendwann keine Infusionen mehr benötigen, überlege ich mir gut, was ich dem Chef oder den Kollegen erzähle. Darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es soweit ist. Je nach Krankheitsverlauf, der Größe des Betriebs und dem Verständnis des AG ist Neptuns Bericht meiner Meinung nach durchaus zu beherzigen. Das Verständnis, das ich bisher in der Arbeit erlebt habe, ist wohl eher selten.

Grüße
Trüffel
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind;
wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

(Marie von Ebner-Eschenbach)
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Kaja » Di 20. Feb 2018, 19:45

Hallo Unity,

ich habe meinen Vorgesetzten gesagt, dass ich an einer Autoimunkrankheit leide.

Den Schub konnte ich nicht mehr verbergen mit CED Rheuma (kaum noch bewegungsfährig) und dann der ewig langen Einnahme von Cortison. Bin richtig klassisch auseinander gegangen, Stirnacken und hatte nur noch Schlitze statt Augen. Der Schweiß läuft bei jeder kleinsten Anstrengung. Komme kaum Treppen rauf und runter. Hangel mich am Handlauf entlang.
Wem kann man noch etwas vormachen? Da hilft nur Angriff und dieser hat bei mir Verständnis geweckt.

Das Nachthemd bekam ich erst ca. 2-3 Stunden nach dem Aufstehen über den Kopf, wie sollte ich mich im Bad fertig machen?

Man sah mir alles an und da bin ich zum Chef gegangen, habe gesagt, man sieht alles und wie es mir geht, ich möchte weiter arbeiten, ich benötige bitte diese Rahmenbedingung und mit einem Lächeln bekam ich die Rahmenbedingung und die Ansage, wenn man noch etwas für mich tun kann, ich soll es bitte äußern.

Der Geist funktioniert und wenn der Körper streikt bekomme ich von allen Kollegen/innen Unterstützung.

Bislang läuft es für mich sehr positiv und ich freue mich auch über das gesamte Sozialverhalten welches mir entgegen gebracht wird.

Viele Grüße

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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Unity » Mi 21. Feb 2018, 23:53

Hallo,

vielen Dank für eure vielen und detailreichen Antworten. Es macht mir echt Mut, dass einige von euch so verständnisvolle Chefs und Kollegen haben. Ich merke auch, wie viel Glück ich bislang hatte, in vier Jahren nur eine handvoll Tage durch die CED ausgefallen zu sein. Sollte sich das mal ändern, würde ich vermutlich auch schnell in die Situation kommen, es offenlegen (zu müssen).

Das Thema beschäftigt mich schon sehr. Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Nutzer hier, der was zu seinen Erfahrungen schreiben möchte.

Danke & viele Grüße

Unity
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Karlotta » Do 22. Feb 2018, 08:34

Ich arbeite nur Teilzeit (nur 3 Tage die Woche), deshalb ist es für mich einfacher was die Ausfallzeiten angeht.

Ich habe im Dezember die vorläufige Diagnose MC bekommen (genau muss es noch weiter abgeklärt werden) und im Januar an einer neuen Arbeitsstelle angefangen. :roll:
Meinem Arbeitgeber habe ich noch nichts davon gesagt, allerdings hole ich meine Medikamente bei ihm (bin Apothekerin) so dass er es sich vermutlich denken kann.
Ich denke wenn es tatsächlich Ausfälle wegen der CED gibt, würde ich mit offenen Karten spielen. Das finde ich nur fair da wir ein Kleinbetrieb sind und da nicht einfach mal eben meine Arbeit auf dem Schreibtisch liegen bleiben kann und ich sie dann bearbeite wenn ich wieder da bin.
Es kann aber sicher auch große Nachteile haben, je nach Chef. Das kann ich momentan noch nicht so recht abschätzen bei ihm aber ich hoffe, dass es positiv reagiert wenn es irgendwann nötig ist, dass ich mich "oute".
Wenn nicht, dann ist es richtig doof aber ich habe das Ausredenüberlegen satt. Da es ein Kleinbetrieb ist, in dem man sich gut kennt und täglich eng miteinander arbeitet ist es nicht so üblich, dass man einfach wortlos die Krankmeldung vorlegt und nichts dazu sagt. Ich habe schon jahrelang die Beschwerden und da man die ja auch nicht jedem genau beschreiben möchte, hatte ich dann halt "Magen-Darm-Grippe" und solche Dinge. Aber wenn das oft vorkommt, wundert sich ja dann auch jeder Chef irgendwann mal.

Ich hoffe, dass ich jetzt weniger Ausfallzeiten haben werde da es nun endlich erkannt wurde und daher auch besser behandelt werden kann (oder überhaupt mal behandelt werden kann). Und bisher waren meine Ausfallzeiten sehr überschaubar. Jedenfalls nicht mehr als bei anderen Arbeitnehmern.
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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Leinelchi » Mo 26. Feb 2018, 12:44

Hallo,

also ich habe zweierlei erlebt.

In dem alten Betrieb habe ich es gesagt und wurde dann von der Chefin regelrecht rausgemobbt.

Bei dem Vorstellungsgespräch in der neuen Firma vor drei Jahren war es kein Thema. Bis vor kurzem war meine Erkrankung nicht bekannt.
Leider wurde letztes Jahr im August bei einer Kolo eine Steno festgestellt. Da ich die Infusion von Entyvio jeweils am Donnerstag bekam (da ich Freitag und Montag nicht arbeite war der Tag am besten -lange Ausruhphase) mußte ich den Chefs etwas sagen. Habe gesagt, daß bei einer Kolo die Engstelle festgestellt wurde ich nun behandelt werde. Um welche Erkrankung es sich handelt aber nicht. Auch die Kollegen die mich unterstützen wissen Bescheid. Nun werde ich im Juni operiert. Der eine Chef meinte, na dann sind sie wohl länger weg und anschließend wahrscheinlich Reha.
Wie es aussieht, wenn ich dann in den Betrieb zurückkehre muß ich mal sehen. Vielleicht kann ich ja auch die anstrengende, oft stressige Arbeit an der Anmeldung einer großen Kanzlei mit 30 Angestellten dann auch nicht mehr bewältigen obwohl ich nur Teilzeit arbeite.
Schon jetzt informierte ich, daß ich mehr Pausen brauche was zwar Verständnis von den Chefs bedeutete, aber die Pausen sind halt oft nicht einzuhalten, wenn das Telefon bimmelt und Kunden betreut werden müssen.
Lasse das Ganze auf mich zukommen. Die Leitung der Anmeldung werde ich nach der OP wohl nicht mehr haben, aber damit muß ich leben.

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Re: Weiß eurer Arbeitgegber eigentlich Bescheid?

Beitragvon Loki » Fr 6. Jul 2018, 01:14

Ich habe bei meinen zwei Jobs, die ich bisher hatte, nicht erzählt. Ich war noch in der Probezeit und ich hatte immer das Gefühl, dass ich nicht zum Unternehmen passen würde, weil ich pünktlich nach Hause gehe, denn ich brauchte meine Ruhe, weil ich so erschöpft war durch das ständige Pendeln auf einer vollen Autobahn und der Arbeit, oder weil ich früher gehe oder später komme, wegen Arzttermine. Es war so ein großer Druck gewesen und das hatte man gemerkt, dass ich nicht mehr thematisch mitgekommen bin. Letztendlich wäre ich überhaupt nicht eingestellt worden, wenn ich von Anfang an Rahmenbedingungen gestellt hätte. In der freien Marktwirtschaft geht es nur ums Geld.
Beim zweiten Job kam ich mit den Zeiten nicht klar. Pendelfahrten und 9 bis 10 Std arbeiten an vier Tagen, weil freitags immer früher Schluss war. Als CED Patient völlig unmöglich. Ein paar Kollegen hatten es gewusst, aber die Chefs und Leiter nicht. Die hatten es leider mitbekommen, dass ich damit Probleme hatte. Ich wollte aber nicht sagen, dass ich krank bin, wie bereits erwähnt wegen der Probezeit in der freien Marktwirtschaft. Ab jetzt bewerbe ich mich nur noch Teilzeit oder im öffentlichen Dienst, so kann ich dem Thema ausweichen.
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