private Krankenversicherung als Beamtenanwärter

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Uwe7
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Re: private Krankenversicherung als Beamtenanwärter

Beitrag von Uwe7 »

Hallo Dedo,

letztlich ist jeder der Pilot seiner eigenen Gesundheit. Tu, was Du nicht lassen kannst. Wenn Du meinst, in der PKV besser aufgehoben zu sein - gute Reise. Du entscheidest - ganz allein, Du trägst die Folgen - ganz allein.

Ich habe auf Facharzt-Termine auch mal länger warten müssen - allerdings nie (!) bei akuten Symptomen, wie z.B. einer Gürtelrose. In der Hautarzt-Praxis, in der ich zur Vorsorgeuntersuchung schon mal ein halbes Jahr warten musste, habe ich binnen 10 min einen Arzt gesehen, als ich das Selfi mit den typischen Hautveränderungen aus der Gürtelrose der Arzthelferin zeigte.

Es kommt also sehr darauf an, worum es im Einzelfall geht. Wenn mein Hautarzt mich bei einem sich stark verändernden Leberfleck 4 Monate warten ließe - dann wäre mein nächster Gang zur Krankenkasse und danach zur Kassenärztlichen Vereinigung (gibt es für jedes Bundesland, bei mir wäre z.B. die KVN zuständig). Dort würde ich den Fall schildern - ich wäre sehr überrascht, wenn ich dann immer noch 4 Monate bis zum Arzttermin warten müsste.

Aber Probezeit und CU sind aus meiner Sicht schon 2 Gründe, um mit dem Gedanken an die PKV sehr vorsichtig umzugehen.

LG Uwe
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber den Tagen mehr Leben

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