Wiedereingliederung mit Schwierigkeiten

Erwerbsleben mit einer CED? Hier der Austausch von Betroffenen darüber. Hier erfolgt keine Beratung durch den AK Sozialrecht!
Antworten
Lyria
neu hier
Beiträge: 1
Registriert: Di 7. Jul 2015, 15:18

Wiedereingliederung mit Schwierigkeiten

Beitrag von Lyria »

Hallo,
Ich bin neu hier und hatte heute böse Gespräche mit dem Arbeitgeber.
Ich arbeite in einer Schule für geistig Behinderte als Heilerziehungspflegerin. Bin seit 20 Jahren an CU erkrankt. Betroffen ist Der gesamte Dickdarm.
Durch Remicade geht es mir endlich besser und ich beantragte eine Wiedereingliederung. Die wurde in der Form,die mir der Arzt ausgestellt hat, abgelehnt. Das Schulamt ignoriert die eingetragene Angabe der Arbeitsfähigkeit zum 12.07. Und will mich nicht vor Oktober wieder richtig arbeiten lassen Und bezahlen. Ich hab Haus und 5 Kinder. Bin nicht mehr versichert, da der Anspruch auf ALG 1 abgelaufen ist. Krankengeld ausgesteuert.
Ich kann und will arbeiten, aber der Dienstantritt wird verweigert.



Seit 2013 war ich wegen Dauerschubs und psychischen Problemen wie Panik, Krank geschrieben.

Benutzeravatar
Thilo
könnte auch hier einziehen
Beiträge: 1071
Registriert: Sa 22. Dez 2012, 21:17

Re: Wiedereingliederung mit Schwierigkeiten

Beitrag von Thilo »

Hallo Lyria,

vor einer Wiedereingliederung müssen sich Arbeitnehmer, Arzt und Arbeitgeber eng miteinander abstimmen. Ohne einvernehmliche Lösungen läuft da nichts. Daher sind "böse Gespräche" - was immer das auch bedeuten mag - eher unangebracht. Im "Normalfall" ist auch der Arbeitgeber an einer stufenweisen Wiedereingliederung in das Erwerbsleben interessiert. Aus welchem Grund blockt dein Arbeitgeber derart kategorisch ab? Gab es da im Vorfeld Verwerfungen?

Nicht mehr versichert zu sein wäre ein echtes Problem mit unkalkulierbaren Risiken. Besteht bei Arbeitsfähigkeit ggf. Anspruch auf ALG II ? Hast du dir über deine jetzige prekäre Lage nicht rechtzeitig v o r Ende der Krankengeldzahlung Gedanken gemacht und versucht geeignete Lösungen herbeizuführen? Besteht ggf. die Möglichkeit wieder voll (ohne Wiedereingliederung) im Beruf einzusteigen? Wie sieht der Personalrat der Einrichtung die jetzige verfahrene Situation?

Gruß

Thilo

Antworten