Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Erwerbsleben mit einer CED? Hier der Austausch von Betroffenen darüber. Hier erfolgt keine Beratung durch den AK Sozialrecht!

Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Beitragvon Butterfly » Mi 27. Nov 2013, 23:55

Hallo,

derzeit hadere ich ein wenig mit meinem Schicksal :evil: . Eigentlich sollte nach den nächsten 6-7 Remicade-Infusionen nach 5 Jahren Schluss sein. Dieser Zeitpunkt hätte ganz gut gepasst. Ich arbeite in einem Konzern und der Abschluss meiner Therapie wäre kurz vor einer Entsendung ins Ausland gewesen.

Ich habe mich auch immer darauf gefreut noch einmal die Gelegenheit ins Ausland zu gehen zu bekommen und befürwortet. Nun wird meine Therapie fortgesetzt aufgrund mangelnder Alternativen. Da ich ein wenig das Auslandsland (2-3 Jahre) steuern kann nun die Frage:

- in welchem europäischen Ausland ist Remicade für CU (!) zugelassen?
- hat jemand von Euch Erfahrung mit den Krankenversicherungen im Ausland in Verbindung mit Remicade und CU?

Es ist keine Alternative meinem AG mitzuteilen, dass ich nicht ins Ausland gehen kann oder möchte, da wäre ich meinen derzeitigen Job ziemlich schnell los (auf einen "Ersatzjob" habe ich keine Lust, da dies mit einem "Abstieg" verbunden wäre). :cry: Bis zur Rente habe ich noch ein paar Jahrzehnte und würde mit den Alternativen eingehen.

Herzlichen Dank für Infos
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Re: Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Beitragvon neptun » Do 28. Nov 2013, 00:04

Hallo Butterfly,

warum soll die Therapie mit Remicade fortgesetzt werden?

Und schließlich wäre es doch allein Deine Entscheidung, was Du nimmst und wie lange. Niemand sonst bestimmt über Dich. Nur Du trägst die Verantwortung für Dich und nur Du allein bekommst auch die Folgen zu spüren. Der Arzt kann immer nur Angebote machen.

LG Neptun
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Re: Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Beitragvon minimonster » Do 28. Nov 2013, 00:15

Hallo Schmetterling,

mir kamen die gleichen Gedanken wie @neptun.

DU bist doch der Entscheider...?!

****

Ich persönlich würde mich colektomieren lassen, wenn ich CU hätte und eine Remicade - Gabe auf unbestimmte Zeit erforderlich wäre und ich ins Ausland wollte. ( Habe selbst Crohn und bin dickdarmlos )

Ich bin mir dennoch sehr sicher, dass ich diese OP bei CU durchführen ließe - gerade dann, wenn ich beruflich ins Ausland wollte. Vielleicht eine krasse Ansicht und es ist nur meine unmaßgebliche Sichtweise...die Chance auf ein Leben ohne TNF - Blocker in greifbarer Nähe, in Deinem Alter und mit Deinen beruflichen Möglchlkeiten...ja...das würde ich tun.

Viva la operatione...äh...nee...das hieß ja anders. :mrgreen:

Gutgelaunte Grüße von Minimonster, die heute Abend schmerzfrei ist. :D ( nein, keine Drogen, nur Doppelportion Humira )
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Re: Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Beitragvon Butterfly » Do 28. Nov 2013, 19:27

Hallo Minimonster, Neptun,

Ihr habt Recht, ich entscheide. Und ich habe entschieden, dass eine Kolektomie für mich nicht in Frage kommt. Aus diesem Grund bleibt auf der medikamentösen Schiene nur Remicade, da Cortison wirkungslos war und ich mit Remicade ein halbwegs normales Leben führe. Etwas anderes wurde mir nicht angeboten, deswegen ergibt sich nun die Frage: Wie gehts weiter. Nicht umsonst heißt es: Never change a winning team.

Aus diesem Grund eben die Fragen, in welchen Ländern Remicade speziell für CU zugelassen ist (ich bin noch nicht so fündig geworden, häufig steht Rheuma oder MC da, aber nicht explizit CU). Wenn ich diese Länder habe, dann geht die Suche für mich weiter, wie es versicherungstechnisch läuft. Auch da gibt es die ein oder anderen Fallstricke. Europa hat so viele Länder, da sollte doch das ein oder andere zu finden sein...

Ich will meinem AG zuvorkommen, indem ich ein Land vorschlagen kann, bevor ich nicht mehr die Wahl habe.

Also Leute, wer nimmt Remicade wegen der CU im europ. Ausland und es wird gezahlt? So ein Großverdiener bin ich nicht, dass ich es selbst zahlen kann ;)

Viele Grüße
Butterfly
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Re: Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Beitragvon neptun » Do 28. Nov 2013, 20:15

Hallo Butterfly,

ich dachte, Du schreibst mal etwas zu Deiner CED, Deines Befalls, der Ausdehnung der Entzündung, der Schwere, der bisherigen medikamentösen Therapie.

Dann hätte man vielleicht noch Alternativen aufzeigen können in der Behandlung.

HIer mal ein Link zur Pharmazeitung:

http://www.pharma-zeitung.de/achtung-korrektur-remicade-infliximab-erhalt-posit.3871.php

Danach ist Infliximab in der EU zugelassen für die cu.

Die Frage bliebe dann also, wie es für Dich mit der Auslandsversorgung aussieht, ob Deine KK hier die Kosten übernimmt für die Behandlung und wie das Management dann vor Ort ist. Ob man sich das Zeug auch schicken lassen kann und dann dort in einer Praxis bekommt.
Ich meine, zu England hat sich hier mal jemand geäußert. Vielleicht auch im Forumsarchiv.

http://www.dccv.de/nicht-allein-mit-ced/dccv-forum/forumsarchiv/

LG Neptun
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Re: Berufl. mit CU & Remicade ins EU-Ausland - Krankenvers.?

Beitragvon Butterfly » Do 28. Nov 2013, 21:28

Hallo Neptun,

nix für ungut. CED, Befall etc. gehört für mich nicht in den Bereich "Beruf & Ausbildung". Der Beitrag sollte nicht unnötig an dieser Stelle aufgebläht werden. Es geht tatsächlich nur um die obige Frage. Die alten Foren helfen mir nicht weiter (ich bin damals schon eine der Fragenden gewesen).

Aufgrund des nun dritten (?) Forums musste ich diese Frage neu einstellen und hatte auf Änderungen, neue Erfahrungen gehofft.

Der erste Link ist aber interessant.

Ich werde nun doch mal die unterschiedlichen Vereinigungen anschreiben, wollte es eigentlich lieber erst einmal hier versuchen.

Natürlich freue ich mich weiter über Eure Erfahrungen als Berufstätige/Entsendete. Was war das versicherungstechnisch als Studi noch leicht :)

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