Zukunftsängste durch CU?!

Erwerbsleben mit einer CED? Hier der Austausch von Betroffenen darüber. Hier erfolgt keine Beratung durch den AK Sozialrecht!

Re: Zukunftsängste durch CU?!

Beitragvon Jana1604 » Mi 18. Sep 2013, 21:11

Hallo Neptun,

was genau mein Arzt machen möchte, weiß ich nicht genau, aber nach dem jetzigen Stand lasse ich mich da sehr gerne überraschen. Hauptsache es passiert so langsam mal irgendwas.

Die Idee sich alle Befunde geben zu lassen ist übrigens eine sehr sehr gute und die werde ich auch mal in die Tat umsetzen. Mein Ordner wird eh schon immer dicker was die Rechnungen angeht. Im Moment wünschte ich mir einfach nur die die normale gesetzliche Krankenversicherung zurück.

Hallo Dodo

vielen Dank für deinen Beitrag, welcher sich echt mal positiv anhört. Ich gebe die Hoffnung ja auch noch nicht auf, aber ich sehe die Chancen für mich trotzdem eher schlecht, da wir wie gesagt auch eine Person auf der Dienststelle haben die diese Krankheit hat. Gut, bei ihr war es in der Vordienstzeit und nicht schon während der Verbeamtung.

Weiß deine Dienststelle denn von deiner Krankheit oder hast du das nur beim Amtsarzt angezeigt? Ich wusste gar nicht dass die Krankheit auch als "ruhend" angesehen werden kann. Das kommt davon wenn man wirklich von nichts eine Ahnung hat.

Danke :) Wünsche dir auch gute Besserung und viel Glück dass du deine Lebzeiteinstellung bekommst :)

Jana
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Re: Zukunftsängste durch CU?!

Beitragvon minimonster » Do 19. Sep 2013, 11:21

Hallo Jana,

habe nochmal in der Verwandtschaft gefragt:

Aussage blieb gleich: Wenn die CU nachweislich als Schwerbehinderung attestiert ist, darf sie nach Angaben des Amtsarztes, den ich kenne, nicht mit in die Beurteilung zur Verbeamtung auf Lebenszeit einfließen und muss neutral bewertet werden.
Es verstieße anderenfalls gegen das Gesetz zur Gleichstellung.

Insbesondere durch die Gesetze zur Inklusion.

Er will mir dazu die passenden Gesetzestexte suchen und sagte auch etwas von einem Musterprozess.

Wenn ich dazu was habe, schicke es es Dir oder stelle es hier ein.

LG von Minimonster
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Re: Zukunftsängste durch CU?!

Beitragvon Jana1604 » Do 19. Sep 2013, 13:21

Hallo minimonster,

vielen Dank für deine Mühe :) Wenn du nähere Infos dazu hast, nehme ich die sehr gerne entgegen. Hört sich auf jeden Fall schon mal positiv an :)

Lieben Gruß
Jana
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Re: Zukunftsängste durch CU?!

Beitragvon DodoKN » So 22. Sep 2013, 10:07

Hallo Jana

ja die Krankheit kann als "ruhend" angesehen werden, mein Arzt schrieb "MC in Vollremission", und das war für den Amtsarzt absolut ausreichend dass er absolut keine Fragen mehr gestellt hat.
Meine Dienststelle weiß schon ziemlich gut über mich Bescheid. Ich war noch in Probezeit, damals im Angestelltenverhältnis, hatte da nen schub und ewig in der Klinik gewesen wegen zweier Stenosen, da war klar, dass meine Teamleiterin, Arbeitskollegen fragen, was los war. Ich hab kein Geheimnis draus gemacht sondern halt erzählt was los is, weil dachte, es kommt irgendwann so oder so raus, und vielleicht ist eher ein Verständis für meine Situation da, wenn sie die Wahrheit wissen. Dieses Jahr dann wieder nen Schub, wieder Klinik und jetzt wöchentlich Nachmittage bei denen ich beim Arzt sitze und nicht arbeiten bin. Kollegen und mein jetzt neuer Teamleiter haben aber total Verständnis dafür und ist ok. Ich denke, war der richtige Weg, offen damit umzugehen.
Weiß dein Dienstherr Bescheid?
Wie verlief denn deine Untersuchung auf Widerruf?

Lg Dodo
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Re: Zukunftsängste durch CU?!

Beitragvon Jana1604 » Do 26. Sep 2013, 14:11

Hey Dodo

Ich möchte am Montag eigentlich wieder arbeiten gehen und dann werde ich mich auch jemanden anvertrauen, an wen ich mich da genau wenden werde, weiß ich allerdings noch nicht. Aber Recht hast du. Es ist besser mit offenen Karten zu spielen, weil ich weiß Gott kein Mensch bin der sich für länger oder schnell krank schreiben lässt und man weiß ja wie das in einer Behörde mit zig Arbeitskollegen ist :D

Was meinst du wie meine Untersuchung auf Widerruf verlief? Als ich eingestellt worden bin im Dezember 2010 musste ich zum Amtsarzt. Da war alles Top in Ordnung. (Da wusste ich aber auch noch nicht dass die Erkrankung einen chronischen Verlauf nimmt) Somit stand einer Verbeamtung auf Widerruf auch nichts im Wege. Die nächste Ernennung findet nächstes Jahr Ende Juni statt. Beatmin afu Probe. (nach bestandener Prüfung)

Lieben Gruß
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