Stillen unter Aza -> Impfung beim Baby

Hier geht es um gegenseitige Achtung und die Probleme, die es in einer Partnerschaft und bei Angehörigen gibt, aber auch um Schwangerschaft.

Stillen unter Aza -> Impfung beim Baby

Beitragvon Nanuc » Do 16. Mai 2013, 10:03

Hallo Ihr Lieben!

Heute komme ich mit der nächsten Frage. Meinem kleinen Schatz geht es nach wie vor sehr gut und ich stille immer noch und nehme immer noch 125 mg Aza. Meinem Darm geht es auch immer noch sehr gut. Jetzt zu meiner Frage:

Bei meinem kleinen Sohn (15 Wochen) stehen die ersten Impfungen an. Obwohl es ihm mit der Stillerei unter Aza sehr gut geht, sträubt sich jetzt doch irgendwie alles bei mir bei dem Gedanken ihn impfen zu lassen. Lieber würde ich hier dann doch warten bis ich abgestillt habe. Nachdem man ja nicht unbedingt viele Infos bezüglich stillen unter Aza oder nicht bekommt (ich habe von meinen Ärzten das o.k. bekommen), gibt es dann natürlich zu den folgenden Fragen gleich gar keine Informationen mehr. Der Kinderarzt sieht keine Probleme. Es ist bei mir auch nur das Gefühl... Mehr gibt es ja auch nicht. Seufz...

Jetzt an alle Aza-Erfahrenen: was würde Euer Gefühl hierzu sagen? Das Aza soll durch die Muttermilch allenfalls in homöopathischer Dosis beim Säugling ankommen. Außerdem schaffe ich es so gut wie immer zwischen der Aza-Einnahme und dem nächsten Stillen vier Stunden einzuhalten. Nicht immer klappt das, aber fast immer.

Sollte ich vielleicht einfach die Blutwerte meines Sohnes einfach mal überprüfen lassen? Ist das dann auch absolut verlässlich wenn die o.k. sind, dass er nichts vom Aza abbekommt?

War schon mal jemand in der gleichen Situation?

Fragen über Fragen...

Ich danke euch schon mal.... Liebe Grüsse von der Nanuc :-)
Nanuc
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Re: Stillen unter Aza -> Impfung beim Baby

Beitragvon Andie » Mi 12. Jun 2013, 15:38

Wieso willst du ihn nicht impfen lassen? Gegen welche Impfungen genau?
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Re: Stillen unter Aza -> Impfung beim Baby

Beitragvon Blueketz » Do 20. Jun 2013, 07:57

Hallo nanuc,
Ich habe nun 2gesunde Mädchen im alter von 3,5 und 2,5 Jahren...
Beide kamen unter Azathioprin zur Welt und ich habe 6monate lang voll gestillt...
Ab bekannt werden der ersten Schwangerschaft, welche in einer leichten Remission entstand,
Stellte ich mich in Absprache mit meinen Ärzten auf 75mg Azathioprin ein,
Ich hatte ca 1-3 Stuhlgange am Tag und immer leichten Durchfall, aber war blutfrei.
Den Durchfall schiebe ich auf die hohe orale eisendosis, die ich über viele Jahre bekam...
Am schlimmsten war es zu den Zeiten wo ich ferro Sanol Kapseln nehmen musste um wenigstens einen Feritin-Wert zwischen 6-7 zu Erlangen...ob und wieviel Azathioprin an meine Mädels übergegangen ist, weiß niemand,
Aber sie machen einen guten gesunden Eindruck...die empfohlenen Standardimpfungen haben beide mitbekommen und sehr gut Vertragen. Ich halte die Impfungen schon für sinnvoll, damit sich das Immunsystem lieber an abgeschwächten Erregern messen kann und eine Immunisierung lernt, anstatt im Ernstfall schutzlos starken Erregern ausgeliefert zu sein...
Das einzige was ich an Vererbung bezüglich meiner Unverträglichkeiten feststellen konnte,
Ist bei meiner großen lactoseintoleranz, wobei Milchprodukte in Maßen vertragen werden
Und die Erkenntnis darüber bei zu festem Stuhl und Bauchweh sehr nützlich ist :-) dann gibt's einfach einen großen Schluck warme Vollmilch und schon geht's wieder leichter...und meine große mag keine Bananen...wirkt auf mich wie meine vermeidungstaktik von Jugendjahren...was ich nicht vertrug mochte ich nicht, hatte ich keinen Bedarf danach...
Meine kleine reagiert dafür auf Zitrusfrüchte mit Hautreizungen...das ist wohl auch weitergegeben worden...

Vielleicht ist es auch ein Aberglaube,
Aber seit Beginn meiner Schwangerschaften habe ich deutlich weniger Schwierigkeiten mit der cu als vorher,
Sie wurde nach und nach besser, was aber auch viel mit meiner Einstellung zum leben und dem eigenen empfinden von Stress zu tun hat...ich spüre noch immer sofort, wenn mir etwas nicht passt, mich stresst, dann reagiert mein Bauch zum Teil mit ausstrahlenden Schmerzen bis in den Rücken.

Bzgl. Meiner Mädels ist auffallend, dass die große häufiger an Infektionen der oberen Atemwege erkrankt,
Was ich dann auch sofort, trotz aller Schutzmaßnahmen und achten auf Hygiene, selbst abgreife,
Auch daher bin ich für eine Reduktion des Azathioprin auf geringstmogliche Dosis.
Die Erkrankungen sind auffallend seit ihrem 2ten Lebensjahr, aber ich schiebe es eher auf die typischen Kitamitbringsel...

Ich hoffe, es hilft dir ein wenig.
Wenn du fragen hast, kannst du mich gern kontaktieren...
Wundere dich aber bitte nicht,
Wenn es etwas bis zur Antwort dauert,
Denn normalerweise bin ich relativ eingespannt...
Alleinerziehende Mutter zweier Kinder, mit 40h- stelle und frischer Beziehung mit lästiger Entfernung... ;-p

Viele Grüße
Janett
Blueketz
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