MC, Schwangerschaft mit Ende 30 und viel Unsicherheit

Hier geht es um gegenseitige Achtung und die Probleme, die es in einer Partnerschaft und bei Angehörigen gibt, aber auch um Schwangerschaft.

Re: MC, Schwangerschaft mit Ende 30 und viel Unsicherheit

Beitragvon Shamrock » Do 7. Dez 2017, 16:40

Hi Du,

na das hört sich nicht wirklich gut an bei Dir. Ich habe allerdings auch rumgeeiert, bis ich die CED-Ambulanz von einer Uniklinik in die andere gewechselt habe. Seither bin ich wirklich gut versorgt und es ist wahnsinn, wieviel Lebensqualität ich in der schlecht eingestellten Zeit eingebüßt habe. Das merkt man aber leider immer erst, wenn man es behoben hat. Ich würde vlt. nochmal den Arzt wechseln und in Richtung Uniklinik schauen. Die haben auch ein besseres Budget und können sich entsprechend gut kümmern. Biologicals bspw. wäre für jeden Niedergelassenen ja der Wahnsinn.
Es gibt noch mehr als Salofalk und Budesonid, auch bei Vorbelasteten Patienten. Zumal Salofalk nun wirklich nur schwach wirksam ist.

Mein Mann hat eigentlich immer gesagt, dass er keine Kinder haben möchte. Das bröckelt langsam und ich habe den Eindruck, dass er sich mit dem Gedanken anfreundet. Aber das geht sicher nicht von jetzt auf sofort. Ich glaube auch nicht, dass es die Veränderung als solche ist, sondern viel eher das Gefühl, eingeschränkt zu sein in dem, was er sich für sein Leben sonst noch vorstellt. Und dann hat er im Kollegenkreis nur so komische Helikoptereltern, die mir persönlich schon alleine durch seine Erzählungen auf den Keks gehen. Ich sehe das alles locker: man kann alles das, was man ohne Kind tut, auch mit Kind machen. Vielleicht einen Schritt langsamer und vielleicht auch nicht alles sofort, aber machbar ist vieles.
Und wenn man keinen KiTa-Platz bekommt wenn man ihn benötigt, muß man eben privat eine Tagesmutti suchen gehen. Das wird sich dann schon alles finden.

Meine Gyn war sehr süß, sieht in allem kein Problem und sagte, wir sollen es einfach angehen. Man kann eh nie eine Prognose abgeben, ob man nun gesund ist oder nicht. Aber sie sieht es positiv. Und wenns klappt, wird sie mir sofort ein BV geben bzw. das soll ich mit dem Betriebsarzt dann machen, aber arbeiten schicken wird sie mich nicht. Noch eine Sorge weniger.
Somit wäre für mich soweit alles klar. Bis auf den werdenden Papa, der mir Kopfzerbrechen bereitet *sfz*. Aber er muß es schon auch selbst wollen. Alles andere bringt ja auch nichts.
Shamrock
beginnt sich einzuleben
 
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