Pouch-Schwangerschaft-Kaiserschnitt?

Hier geht es um gegenseitige Achtung und die Probleme, die es in einer Partnerschaft und bei Angehörigen gibt, aber auch um Schwangerschaft.

Pouch-Schwangerschaft-Kaiserschnitt?

Beitragvon Alphamag » Sa 27. Sep 2014, 19:46

Hallo Frauen mit Pouch!
Ich habe seit ca. 3 Jahren einen Pouch (CU erfolgreich "wegoperiert") und bin ziemlich gut drauf damit.
Jetzt wollen mein Freund und ich ein Kind bekommen. Dabei stellen sich einige Fragen, auf die ich von meiner (-von mir sehr ungeliebten, jedes Mal wechselnden Vertretungs-Probe-Aushilfs-) Gynäkologin keine qualifizierten Antworten erwarte. Mein Gastroenterologe ist auch keine besondere Hilfe gewesen, aber das ist ja auch nicht sein Metier.
Also, ich suche als allererstes eine Gynäkologin, die sich im Raum Köln befindet, und Erfahrung mit Pouchträgerinnen hat. Mir wäre damit sehr geholfen.
Außerdem habe ich Fragen, vielleicht findet sich ja hier jemand, die die Sache schon durchdiskutiert und heil überstanden hat und mir mal schreiben möchte?
1. Ist es wahr, dass bei einem Pouch ein Kaiserschnitt die bessere Wahl ist? Ich habe das von Frau Dr. Bästlein auf einem Arzt-Patienten-Seminar gelernt. Damals war ich noch nicht so akut kinderwünschend, da habe ich nicht richtig nachgehakt. Es ging wohl darum, dass die natürliche Geburt für den Pouch gefährlich sein kann, sodass hinterher ein erhöhtes Risiko besteht, stuhl-inkontinent zu werden. Aber besteht dies Risiko bei allen Pouches (hab ich mal gelesen, in den Leitlinien zu CU) oder nur bei problematischen? Oder nur bei akuten Entzündungen? Oder auch generell, unabhängig vom Pouch (auch schon mal irgendwo gelesen)...?
2. Weiß jemand etwas zu diesen Verwachsungen, die nach Darm-OPs entstehen können? Ich habe gelesen, dass bei Pouchträgern daher ein erhöhtes Risiko besteht, unfruchtbar zu sein. (Wir werden sehen!) Eine Verwachsung kann wohl den Eileiter abklemmen (oder so)...? Und dann denke ich auch, dass ein Phänomen wie diese Verwachsungen bestimmt auch anderweitig hinderlich werden kann, wenn da ein Kind heranwächst. Ich stelle mir vor, dass da etwas immer größer wird und der vernarbte Darm dann unter Spannung gesetzt wird. Wenn da irgendjemand irgendwas weiß, das wäre super, man findet nämlich so gut wie nichts zu diesem Thema im Netz.
Liebe Grüße, Alphamag
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Re: Pouch-Schwangerschaft-Kaiserschnitt?

Beitragvon cooper » Do 2. Jul 2015, 09:27

Hallo,
Ich bin 32 & habe seit knapp 4 Jahren einen Pouch & habe keine großen Probleme damit.
Jetzt bin ich schwanger (SSW8) & bin eigentlich sehr zuversichtlich. Aber ein paar Ängste habe ich trotzdem was den Verlauf der SS betrifft & natürlich auch die Geburt..
Weiß jemand was mit den äußeren Narben am Bauch passiert wenn der Bauch wächst? Ich hatte eine laparaskop.OP & die Narben demnach relativ 'klein'. Bzw wie sieht der Bauch aus, wenn das Kind raus ist?
Kann es sein, dass das Kind schon im Bauch unter Mangelerscheinungen leidet? Ich habe Vitaminmangel B12 & D3. Nehme auch Tabletten.
Desweiteren suche ich Mütter mit Pouch & würde mich sehr gern austauschen!
MELDET EUCH :)
VG!
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Re: Pouch-Schwangerschaft-Kaiserschnitt?

Beitragvon Christina_81 » Do 2. Jul 2015, 13:39

Hallo,

in Köln gibt es einen sehr guten Frauenarzt (allerdings männlich), der sich gut mit CED auskennt, ob speziell mit Pouch weiß ich leider nicht. Er wurde mir damals von der DCCV empfohlen und ich war immer sehr zufrieden, er ist menschlich super und medizinisch sehr gründlich! Er hat meinen Mann und mich damals bezüglich Azathioprin und SS beraten und war top informiert, hatte auch schon Vorträge auf Arzt Patienten Seminaren gehalten, den kann ich uneingeschränkt empfehlen, bei Interesse schick ich dir gerne Namen etc. per private Nachricht, oder darf ich hier für ihn werben?

Wegen Geburt und Pouch kann ich nix sagen, außer, dass Frau Dr. Bästlein eine absolute sichere Quelle ist, wenn sie das sagt wird das glaub ich auch stimmen, die kennt sich ja extrem gut aus.

Alles Gute,

Christina
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