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Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: So 29. Jun 2014, 08:21
von sabsy49
Hallo Joachim, bei mir wurde Anfang März MC festgestellt und nehme seitdem Salofalk 3g. Ich war dann Mitte April bei einer Ernährungsberatung und habe komplett umgestellt. Ich esse nur noch Dinkel (auch Nudeln) und überhaupt kein Weizen und auch keinen Zucker (nur Traubenzucker) und nur noch laktosefreie Milchprodukte. Mir geht es vom Darm her ganz gut, habe aber mittlerweile schon 14 Kilo abgenommen und das macht mir Angst. Hat sich dein Gewicht nach einiger Zeit wieder eingependelt oder muss ich mir Sorgen machen.
Lg Sabsy

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Di 8. Jul 2014, 11:19
von MCCBD
Hi,

Du wolltest wissen ob du dich sorgen solltest? Wie ist deine Körperhöhe, dein Gewicht?

Weizen und Zucker sind eben Kalorienbomben und ohne diesen kommt es zu einer Umstellung deiner Verdauung auf einer chemischen ebene die ein paar wochen dauert.

Meine Erfahrung ist das nach 2 Monaten Zuckerentzug der Körper Protein und Fett viel besser verwerten wird und du dann Körperfett verloren und Muskel aufbauen wirst.

Kann dir nahe legen Proteinshakes (Weider Premium oder Weider Gold Standard sind sehr lecker) und davon 2g je kg pro Tag zu trinken. Außerdem alles mit extra Bio Nativem Kokos oder Palmfett zu kochen gibt gesunde Kalorien.

Dr Lutz . Ein Leben ohne Brot ist sehr lesenswert

mfg

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Di 12. Aug 2014, 19:24
von Christoph83
Hallo zusammen,

ich bin jemand der nicht unbedingt daran glaubt, dass CU oder MC durch Umstellung der Ernährung
gelindert werden kann. Ich hatte ca. 2004 meinen ersten Schub. 2006 einen richtig heftigen (Pan Colitis) bis 2007.
Der nächste war im Jahre 2010. Seit fast 4.5 Jahren habe ich so weiter gemacht wie bisher und meine Ernährung gar nicht umgestellt
und hatte nie wieder Probleme und ein völlig normales Leben.

Aktuell allerdings wieder etwas Probleme mit Blut, Krämpfen und Übelkeit. Das schiebe ich aber auf Antibiotika Einnahme und unregelmäßige Einnahme
von Azathioprin. Ich hoffe das gibt sich bald wieder dank Einnahme von Mesalazin) ;-)

Vielleicht hilft diese Komplettumstellung der Ernährung temporär, aber auch diese Fälle werden früher oder später
wieder einen Schub erleben. Mit oder ohne Umstellung der Ernährung. Aber es geht natürlich um jeden einzelnen,
wenn die Umstellung und der Glaube daran hilft ist das schon okay. Die innere Einstellung kann ja manchmal auch
schon etwas bewirken (Negativen Stresslevel senken).

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Di 23. Aug 2016, 14:28
von Uli P.
Lieber Joachim,

wie geht es Dir denn heute insgesamt? Gab es nochmal einen Schub?

Habe Deine Ernährungsumstellung/-vorschläge hier im Post gelesen und bin kurz davor, auch so anzufangen.

LG, Uli

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Di 2. Mai 2017, 19:47
von Tintenherz
Hallo Leute, der Dialog ist zwar schon alt, holt mich aber genau mit meinem Thema aktuell ab. Ich habe vor 3,5 Wochen meine Ernährung ebenso umgestellt (jedoch esse ich aktuell gar kein Getreide, kein Schweinefleisch, kein Geflügel, keine Eier) befinde mich aber aktuell in einem Schub. Ich habe CU. Ich hoffe sehr, dass ich über die Ernährung die Entzündung wieder rausbekomme und möglicherweise sogar gesund werde. Auch ich habe lustigerweise das Buch "Weizenwampe" gelesen.

Mich würde interessieren, ob die Ernährungsumstellung nach wie vor die Remission stabilisiert? Oder sind in den letzten Jahren weitere Schübe wiedergekommen?

Liebe Grüße!

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Fr 13. Okt 2017, 23:18
von fffranz
Ernährungsumstellung bring definitiv etwas. Schon mal versucht, Tomaten in allen Formen aus der Ernährung zu streichen? Würde mich mal interessieren wer damit eventuell schon mal Erfahrung gemacht hat.
Gruß aus Berlin
Franz

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Mo 16. Okt 2017, 13:07
von Olle
Hallo!
Würde auch gerne mal meine positiven Erfahrungen mit meiner Ernährungsumstellung berichten: Ich beschäftige mich schon einige Jahre damit und kann definitiv sagen, dass es auch viel bei mir ausmacht. Vor allem das viel diskutierte Thema Gluten und überzüchteter Weizen ist sehr interessant. Wobei es hautsächlich um das Protein Lektine geht! Lektine sind eine Art natürliche Pestizide, die Pflanzen benutzen, um sich gegen den Verzehr zu "wehren". leider wirken sich einige dieser Lektine im menschlichen Körper sehr ungünstig aus und können bei übermässigen Verzehr mit den Jahren großen Schaden anrichten. Neben CU und MC sind das auch MS, Athrose uvm. Das üble daran ist, dass es leider in sehr vielen Lebensmittel vorkommt wie z.B. auch in Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Milchprodukte, Soja, Zucker, Samen etc. In manchen mehr, in manchen weniger. Die höchste Konzentration entsteht wohl vor allem im Weizen bzw. Getreide allgemein. Es ist also auf jedenfall einen Versuch Wert diesen Weg einmal auszuprobieren bzw. mal einige Zeit auf diese Lebensmittel zu verzichten! Ich kenne in meinem Verwandenkreis niemanden, der nicht davon profitiert hat! Vor allem die jenigen die schon die oben genannten Probleme haben. Ich habe es damit geschafft komplett von meinen Medikamenten wegzukommen, gehe immer regelmässig zur Kontrolle. Mein behandelter Arzt schaut zwar immer etwas ungläubig aber unterstützt mich mittlerweile. Aus seiner Sicht ist es ja angeblich nicht möglich eine CU komplett ohen Medis zu behandeln ;-)

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: So 19. Nov 2017, 15:44
von HermannBurger
Ich habe eine Erfahrung über die Forschung, die zeigt, dass Hypnose ein positives Gewicht-Verlustwerkzeug sein kann. Wenn vorhandene Essgewohnheiten und Übungsmuster sich ändern, verlieren Diätetiker Gewicht. Zwar gibt es keine Forschung auf der offiziellen Website, das ist nicht unbedingt ein Deal Breaker. Es gibt eine Fülle von Recherchen, sowie andere Zeugnisse, die den Prozess zeigen.

Grüße, HermannBurger

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Mo 27. Nov 2017, 20:26
von Ditch
Ganz allgemein kann man sagen. Fangt an euch basisch zu ernähren und ihr habt keine Probleme mehr! Der Körper heilt sich von alleine! Unsere Krankheiten wie zum Beispiel Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind nur ein Hinweis unseres Körpers darauf, dass wir uns falsch ernähren!


Ich selbst leide an der Krankheit (Colitis UIlcerosa) seit 4 Jahren und war so naiv zu glauben, dass Medikamente mich wieder gesund machen könnten. Pustekuchen! Die Pharmaindustrie verdient sich ein goldenes Näschen an uns Kranken! Wir müssen uns selber helfen!
Zusätzlich dazu ernährt sich der Großteil unserer Bevölkerung falsch. Wir haben ein falsches Bild von angemessener bzw. richtiger Ernährung!

Grüße

PS: Seit 9 Monaten im Schub - Salofalk, Kortison, Budesonid, Humira erfolglos. Seit 3 Monaten Remicade, dennoch weitere Aktivität. Dann Ernährungsumstellung auf basisch, ca. 2 Wochen nun. Mir geht es mit jedem Tag besser! Schreibt mir wenn ihr mehr wissen wollt. Was habt ihr schon zu verlieren. Es kann nicht schaden!
Heute das erste mal seit 9 Monaten wieder eine richtig schöne braune Wurst gelegt :D Wisst ihr eigentlich wie sehr ich mich gefreut habe <3

Re: Positive Erfahrungen mit Ernährungsumstellung

Verfasst: Mi 29. Nov 2017, 16:50
von michaeljung
Hallo Joachim, ich finde deinen Beitrag super interessant und freue mich, dass die Ernährungsumstellung dir einen so großen Erfolg gebracht hat. Ich bin auch gerade dabei meine Ernährung umzustellen und hoffe, dass ich in nächster Zeit darüber berichten kannst. Dein Post ist schon sehr lange her, deswegen wollte ich dich fragen, ob du uns updaten könntest?