Zuckerfrei Challenge

Alles zum Thema Essen und Ernährungstherapie.

Re: Zuckerfrei Challenge

Beitragvon michaeljung » Di 7. Aug 2018, 18:11

Ich wünsche dir viel Erfolg! Ich habe es auch schon mal für 4 Tage ausprobiert, nur war ich körperlich nach diesen 4 Tagen fertig und ja...die Zuckersucht hat gewonnen. Wenn du es auf jeden Fall länger durchhalten kannst, hast du meinen Respekt. Es wäre auch toll wenn du über deine Erfahrungswerte mit uns teilen könntest.
Beste Grüße,
Michi
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Re: Zuckerfrei Challenge

Beitragvon Banditensocke » Mo 3. Dez 2018, 22:00

Es bringt nichts, auf Zucker allein zu verzichten und der Gleichung auf der anderen Seite nichts hinzuzufügen.

Sämtliche KH sind Zucker. Es geht also um die Gesamtbilanz. Wenn ich die reduziere, muss ich etwas hinzufügen, damit das Gesamtgefüge stimmt. Eine stimmige Formel wäre LCHF - die KH, die ich reduziere, gleiche ich über gute Fette aus. Dabei muss man nicht unbedingt an Mengen von Öl denken. Gute Fette stecken in vielen Nahrungsmitteln - Nüssen und Kernen beispielsweise, Kaltwasserfisch, biologisches Fleisch, Milchprodukte.

Wer einfach nur Zucker reduziert, muss sich nicht wundern, wenn er das nicht durchsteht. Zum einen braucht der Organismus etwas Zeit, um sich umzustellen. Zum anderen klappt das nicht, wenn man nicht die KH-Gesamtbilanz verändert. Und zum dritten kann das nicht glücken, wenn man nicht gleichzeitig dafür sorgt, dass das, was man wegnimmt, ausgeglichen wird.

Ich lebe seit vier Jahren weitgehend ohne Zucker = KH. Klappt wunderbar. Mir fehlt nichts. Man ist damit auch nicht "fertig", sondern, richtig aufgesetzt fühlt man sich sehr gut.

Ein Diabetes Typ 2 kann übrigens über diese Ernährungsform soweit eingedämmt werden, dass man gar keine Medikamente mehr benötigt.
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Re: Zuckerfrei Challenge

Beitragvon Craby » Mo 21. Jan 2019, 02:43

Wer macht dieses Jahr mit?
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Re: Zuckerfrei Challenge

Beitragvon damokles » Mo 18. Feb 2019, 18:50

Ein interessantes Thema. Ich habe es geschafft, fast ein Jahr auf Zucker zu verzichten.
Meine Bilanz: Insgesamt etwas besseres Körpergefühl, feineres Geschmacksempfinden, weniger Heißhunger-
Attacken. Nach dem einen Jahr musste ich mir aber auch eingestehen, dass der Verzicht auf Zucker bezüglich
meiner Colitis Ulcerosa rein gar nichts verbessert hat. Manchmal ging es mir sogar schlechter, da ich die bekannten
Zuckeraustauschstoffe alle nicht vertrage und von den kleinsten Mengen starke Krämpfe und Durchfälle bekomme.
Abgenommen habe ich auch, was nicht geplant war, da ich eher zu Untergewicht neige. Nach dem Jahr habe ich beschlossen,
wieder in Maßen Zucker zu mir zu nehmen, da mir dieser krasse Verzicht einfach zu wenig Verbesserung gebracht habe.
Da genieße ich lieber mal eine Schokolade, oder ein Stück Kuchen - anstatt mich die ganze Zeit unnötig zu kasteien.
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Re: Zuckerfrei Challenge

Beitragvon Logan » Di 19. Feb 2019, 23:23

Komplett zuckerfrei ernähre ich mich nicht und habe es bisher nicht probiert.
Im Gesamten ist mir jedoch auch Zucker lieber anstatt Aspartam und Co, wenn es denn sein muss.
Allerdings hat sich bei mir über die Jahre der Zuckerkonsum automatisch immer weiter reduziert, je gesünder die Ernährung wurde.
Die WHO empfielt 25 g pro Tag.
Das schafft man in der Regel schon mit einem Industriejoghurt :D

Aber raffinierter Zucker ist überall drin. Weil er so billig ist, ist es für die Nahrungsmittelindustrie lohnenswert, so viel Zucker wie möglich in die Pampe zwischen der Plastikfolie zu pressen.
Selbst Industriewurst ist voll mit Zucker, weil es noch billiger ist als Massentierfleisch und Separatorenfleisch.

Der "Trick" zu einer sehr zuckerarmen Ernährung ist ganz einfach: So wenig wie möglich verarbeitete Produkte zu essen.
Ich sage bewusst wenig, weil ganz ohne geht es nicht bzw. schlecht in unserer Gesellschaft.
Etwas Schokolade hier, etwas Brot da, eingelegtes Gemüse usw.
So aller 2-3 Monate trink ich auch mal Cola ohne schlechtes Gewissen :D

Schokolade kommt bei mir nur 85%ige Bitterschokolade auf den Tisch.
Das isst sogar mittlerweile meine Freundin lieber, und die war vorher nur den Milkamumpitz und Co gewöhnt ;)
Weil dann nur noch 15% anstatt 50% Zucker drin sind, schlägt es natürlich weniger auf die Hüfte und den Heißhunger.

Allgemein hat sich bei mir durch die stark zuckerarme Ernährung ein "natürlicher" Geschmack herausgebildet. Alles was zu süß ist, schmeckt mir nicht (mehr).
Und wenn ich mal 2 Stücke sehr süßen Apfelkuchen (Großeltern...) verdrücke, merke ich, wie mir warm und kribbelig wird. Zuckerschock!
Ganz wichtig: So wenig wie möglich Süßigkeiten zu Hause haben. Was nicht da ist, kann nicht gegessen werden.
Logan
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