Fodmap-Diät

Alles zum Thema Essen und Ernährungstherapie.

Fodmap-Diät

Beitragvon Elvira » Do 12. Apr 2018, 16:50

Hallo an Euch,

ich habe gestern zum ersten Mal von der "Fodmap-Diät" gehört, die speziell auch für entzündliche Darmerkrankungen (auch Reizdarm) sehr gut sein soll.

Kennt das denn jemand von Euch, vielleicht hat das sogar jemand schon mal versucht oder ernährt sich dauerhaft so? Grundsätzlich lesen sich die "Dos" and "Don'ts" nicht so extrem einschränkend, ich denke mal, das könnte man relativ gut umsetzen. Allerdings bin ich überhaupt kein Fan von irgendwelchen Einschränkungen beim Essen, deshalb - bevor ich auf meine geliebten braun gesprenkelten Bananen verzichte, frage ich erst mal Euch nach Euren Erfahrungen oder Meinungen :-)

Liebe Grüße
Elvira
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Re: Fodmap-Diät

Beitragvon Takeshi » Sa 28. Apr 2018, 23:15

Hallo Elvira,

ich ernähre mich seit einem Jahr größtenteils nach dem Fodmap-Prinzip. Seitdem geht es mir deutlich besser und ich merke jedes Mal, wenn ich etwas esse, dass nicht "Fodmap-gerecht" ist.
Es gibt sogar spezielle Fodmap Lebensmittel. Zwar nur sehr wenige, aber immerhin. Kann zum Beispiel die Suppenbrühe von Dr. Reich empfehlen. Schmeckt gut, ist nicht allzu teuer trotz Bioqualität und kommt komplett ohne Knoblauch, Zwiebel und andere blähende Zusatzstoffe aus.

Die Schübe der CU konnte ich so nicht verhindern. Jedoch ist das tägliche Wohlbefinden deutlich verbessert seitdem. Kein Blähbauch mehr oder andere Schmerzen Abends im Bett. Und so wie du auch schreibst, ist Fodmap jetzt nicht allzu einschränkend. Es gibt aber Sinn, zumindest die ersten 2-3 Wochen wirklich streng nach Fodmap zu kochen und zu essen. Dann siehst du direkt, was es für ein Unterschied ist, auf einmal wieder entsprechend andere Lebensmittel zu Essen. Nach diesen 3 Wochen kannst du ja langsam andere Lebensmittel ausprobieren und rantasten, was du verträgst.
Insgesamt also kann ich Fodmap sehr empfehlen.
Takeshi
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Re: Fodmap-Diät

Beitragvon FilOO » So 29. Apr 2018, 10:05

Guten Morgen zusammen

Ich habe auch kürzlich unter anderem von der Low-FODMAP gehört. Für MC/Cu könnten auch zwei weitere Diäten möglicherweise interessant sein. Das wären die Kohlenhydrat-Diät oder die Anti-CED-Diät. Dazu gibt es einen aktuellen und kurzen Bericht im Internet (vom 28. April 2018):

https://www.morbus-crohn-news.de/drei-verschiedene-diaeten-bei-morbus-crohn/

Ich selber habe MC. Früher habe ich viel Fastfood gegessen, Tiefkühlpizza usw. Mittlerweile achte ich vor allem darauf möglichst frische und möglichst wenig gespritzte Lebensmittel zu essen (Obst z.B. möglichst BIO). Auch "allergisch" bin ich auf irgendwelche Konservierungsstoffe und ähnliche Zusätze, alles was künstlich ist. Im kleinen Garten habe ich selber Kräuter angepflanzt, auch Salat und Tomaten. Beim Essen muss ich auf nichts verzichten, esse jedoch bewusst eher gesunde Lebensmittel - das hilft mir soweit sehr. Zwar sind die monatlichen Kosten für Lebensmittel etwas gestiegen, hingegen aber auch meine Gesundheit und Lebensqualität...

Gruss und schönen Sonntag noch.
Andreas
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Re: Fodmap-Diät

Beitragvon Elvira » Mi 16. Mai 2018, 10:48

Hallo Ihr Beiden,

vielen Dank für Eure Antworten mit positivem Bericht und weiteren Anregungen.

@ Takeshi

Nachdem Du Dich bereits erfolgreich nach dieser Methode ernährst, motiviert mich das schon, das dann auch mal zu versuchen. Ich werde am Wochenende mal gründlich das Internet dazu durchsuchen und dann geht's los.

Liebe Grüße
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