Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Ergänzende Wege zur "normalen" Medizin.
Watchdog
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Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Watchdog »

Hallo zusammen,

Ich bin seit ca 16 Monaten frei von Beschwerden mit einem Medikament was hier nicht erwähnt wird.

Kurz zu mir, ich versuche mich kurz zu halten:
Ich habe 2016 mit 27 Jahren die Diagnose Colitis bekommen. Ich habe es nicht einmal mehr das Treppenhaus runter geschafft ohne wieder hoch in meine Wohnung zu rennen. 40mg Cortison brachten nach 1-2 Tagen schon Erfolg. Danach 3mg Salofalk täglich und ca 1 Jahr Ruhe. Danach mit voller Wucht zurück.
Nichts ging mehr. Dann ca 1 Jahr Cortison genommen, doch der Erfolg ist nicht zurück gekommen. Dann das Medikament Puri Nethol bekommen.
Mein kompletter Körper war voll mit Punkten, man musste die Haut nur berühren und Sie ist Feuer rot geworden - abgesetzt.
Cortison als Schaum bekommen. Auch wenn die "Einnahme" schwer ist, hat es funktioniert. Das Blut war nicht mehr zu sehen.
Aber der Stuhldran war noch da. Mit dem Hund in alle Ruhe vor die Tür.... nicht möglich. Ich musste dann wirklich dringend.

Nun hatte mir mein Hausarzt gesagt ich solle einfach Alflorex probieren. Nach ca 1-2 Monaten der Einnahme verschwand der Drang.
Es ist nicht wie vor der Krankheit, aber ich kann ohne Panik eine Toilette aufsuchen und muss vllt 2-3x am Tag.

Was mich nun wundert ist das niemand in diesem Forum dieses Produkt jemals erwähnt hat.
Ist dieses nicht bekannt?

Das soll keine Werbung sein, nur für mich persönlich hat es ein halbwegs normales Leben wieder möglich gemacht und ich kann mich nicht austauschen.


Vorab Danke für Mögliche Antworten :)

Kaja
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Kaja »

Hallo Wachdog
was haben "Bakterien: Alflorex - mein Erfolg" in dem Sinne gemeinsam?

Das Produkt wird für "Reizdarm" beworben. Daher erkläre doch mal was ein Reizdarm mit Bakterien und Deinem CU Erfolg zu tun hat????

Nett mal wieder von einen Neuling im Forum mit seinem 1. Beitrag der Versuch einer Produktplatzierung!

Unterirdisch mit den medizinischen und sozialen Problemen von erkrankten Menschen versuchen Geld / Provisionen für sein Unternehmen in Foren zu ziehen ohne med. Nachweise (d. h. angemeldete und überprüfte Studien!).

Wie naiv bist Du?

Viele Grüße

Kaja

Watchdog
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Watchdog »

Hallo Katja,

vielen Dank das du mich im Forum willkommen heißt.
Ich versuche hier kein Produkt zu platzieren. Ich habe gezielt nach Erfahrungen gesucht und nichts gefunden.
Wenn du mir nicht glaubst oder mir unterstellt ich würde hier versuchen mit erkrankten Menschen Geld zu verdienen kann ich dir gerne eine Private Nachricht schicken mit Dokumenten und Fotos von meinem Leiden... .

Ich habe mich heute erst angemeldet und mehrfach gelesen das viele es in den Griff bekommen haben aber auch noch diesen starken Reiz empfinden.
Wenn ich darauf aufmerksam mache was mir wirklich geholfen hat, muss das nicht Werbung sein. Ich bin mir bewusst wie das klingt, aber ich versuche mich hier auszutauschen und anderen zu helfen.

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bettina
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von bettina »

Nabend,

Werbung ist im Forum nicht erlaubt. Entsprechende Links würden von uns Mods auch entfernt.
Von eigenen Erfahrungen berichten....auch mit Nennung eines Markennamens.....ist kein Problem.

Mutaflor, Omnibiotic, Perenterol, Fresubin,Alflorex .....usw usw.das alles kann helfen....muss es aber nicht.
Und davon war in dem Beitrag auch nicht die Rede.

Und soweit kommt es noch....ein User muss einem anderen User"beweisen" krank zu sein? Ganz sicher nicht!

VG
Bettina

@ Kaja: Meinst du nicht, du gehst zu weit? Du solltest vorsichtiger mit Unterstellungen sein.
Unvergessene Vergangenheit ist eine Anleitung für die Zukunft

Watchdog
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Watchdog »

Vielen Dank. Ich würde mich freuen wenn ich einen Beitrag zum Forum leisten kann und möglicherweise anderen Helfe.
Ich werde mich morgen im Detail vorstellen.

Kaja
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Kaja »

Hallo Bettina,

was meinst Du mit zu weit gehen?

Die Nachfrage nach Verordnungen und Leitlinien?

Dem zufolge Kostenübernahmen von Rezepten / Verordungen auf KK?

Bitte teile mir Deine demnach kontroversese Sichtweise mit. Man lernt ja nie aus.

Wäre ja toll, wenn das Mittel "Alforex" geprüft und zugelassen ist für eine CED-Erkrankung,

Ich freue mich sehr über neue medizinische Informationen & Studien hast, welche Du sicherlich als Moderatior Du nun sachlich und fachlich in der Position haben solltest

Viele Grüße.

Kaja

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bettina
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von bettina »

Guten Morgen,
Nett mal wieder von einen Neuling im Forum mit seinem 1. Beitrag der Versuch einer Produktplatzierung!

Unterirdisch mit den medizinischen und sozialen Problemen von erkrankten Menschen versuchen Geld / Provisionen für sein Unternehmen in Foren zu ziehen ohne med. Nachweise (d. h. angemeldete und überprüfte Studien!).
DAS meine ich mit "zu weit gehen". Hast du Nachweise oder sonstwas für deine Unterstellung? Ich lese jemanden der seine Erfahrungen
mit einem Mittel teilt. IHM hat es geholfen. Nichts anderes hat er geschrieben. Und das muss er sicher nicht nachweisen.

Was medizinische Informationen und Studien etc angeht.....die CED gilt mittlerweile nicht mehr als Autoimmunerkrankung.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/17370 ... C2%ADungen

VG
Bettina
Unvergessene Vergangenheit ist eine Anleitung für die Zukunft

Saos
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Saos »

Dazu muss ich nun mal was fragen🤔. Wenn die Ced eine Barrierestörung „wäre“ und keine Autoimmungeschichte würde dieses doch im Umkehr bedeuten das ich mein Mikrobiom aufbauen muss, Ernährung umstellen eben fürs Mikrobiom und somit einen mega Einfluss auf meinen Verlauf habe? Dem ist aber leider nicht so😞. Und warum werden Ced- Pat. weiterhin Immunsuppressiva verabreicht wenn es Widerlegt ist? Ehrlich gesagt wem soll man da glauben🙄?

Lg Saos

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Cats
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von Cats »

Hallo Saos,

auch wenn man heute von einer Barrierestörung ausgeht, so hat auch diese Einfluss auf das Immunsystem.

Die Darmschleimhaut hat eine Schutzfunktion, indem sie Bakterien und Keime davon abhält, aus dem Darm weiter in den Körper zu gelangen. Wenn nun diese Barriere nicht richtig funktioniert wird das Immunsystem aktiv und eine Darmentzündung entsteht. Um diese Entzündung in den Griff zu bekommen
werden Immunsuppresiva verabreicht.
Nach heutigem Wissensstand ist aber auch die Barrierestörung nicht die alleinige Ursache einer CED. Man weiß inzwischen auch, dass es eine erbliche Veranlagung gibt - was allerdings nicht heißt, dass jeder der diese erbliche Veranlagung hat auch eine CED entwickelt. Vermutlich gibt es auch noch andere, äußere Faktoren (z.B.Infektionen) die zur Entstehung einer CED beitragen.

LG Marina
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

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neptun
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Re: Bakterien: Alflorex - mein Erfolg

Beitrag von neptun »

Hallo Saos,

ich möchte auch etwas zu der Geschichte beitragen aus meinem Wissen.

Die Bakterien werden in "gute und schlechte" unterschieden. Die guten lagern sich an der Darmwand an. Ihnen machen anscheinend die körpereigenen Antibiotika, die Defensine, im Schleim des Darmes nichts aus. Sie halten eigentlich auch die schlechten Bakterien von der Darmwand fern.
Von diesen Defensinen soll es bei den CED einen Mangel geben, weshalb dann auch schlechte Bakterien an die Darmwand vorstoßen können. Die lösen dort eine Abwehrreaktion aus. Der Körper schickt Abwehrzellen in die Darmwand, eine Darmentzündung entsteht.
Damit sollten zwar auch mehr Defensine gebildet werden, aber das klappt anscheinend wegen des bereits bestehenden Mangels sowieso nicht.

Problem, die alpha-Defensine sollen in Panethzellen produziert werden. Die liegen aber im Dünndarm. Und sie wirken dort, sind also mit einem mc assoziiert.
Und wenn sie dort gegen Bakterien wirken, so muß man wissen, im Dünndarm ist eine andere Bakterienpopulation vorhanden als im Dickdarm und zusätzlich gibt es im Dickdarm eine um mehrere Zehnerpotenzen größere Bakterienanzahl.

Im Dickdarm mag es beta-Defensine geben, aber dazu findet man wenig. Ebenso zu ihrer Wirkungsweise. Und wenn ein Bezug hergestellt wird, dann zu mc, nicht zu cu.

Bei cu soll es mit der Schleimschicht zusammenhängen, die hauptsächlich aus Muzinen besteht. Diese Muzine sollen anormal ins Darmlumen abgegeben werden und daher nicht mehr schützend zur Darmschleimhaut wirken. Weshalb dann Bakterien sich der Darmwand anlagern können und eine Entzündungsreaktion hervorrufen.

Die Darmwand wird auch nicht löchrig. Für das Leaky gut Syndrom gibt es keinen Beweis. Bakterien wandern nicht in die Darmwand. Man findet dort keine.

Neben einer dürftigen Info im Netz, zumindest für Laien, so werden alle Formulierungen mit "könnte" abgefaßt. Es scheint Klärungsbedarf vorhanden zu sein.

Zuletzt, eine Barrierestörung wird als These für "Die CED" bereits seit ca. 20 Jahren beschrieben.
Was gibt es in der Zeit an neuen gesicherten Erkenntnissen?

Und sollte an der These etwas dran sein, blieben doch Fragen:
Wie kommt es denn zu dem Mangel an Defensinen? Der Mangel wäre Folge, was der Grund?
Gleiches gilt für die Muzine.
Besteht darin der jeweils einzige Defekt der Barrierestörung?
Sollte eine Veränderung der Mikrobiota mitwirken, wie entsteht solche Verschiebung der Mikroorganismen im Darm?
Warum kann das in jedem Lebensalter auftreten?
Warum kann die Barrierestörung auch plötzlich wieder verschwinden? Schließlich haben wir mit den CED chronisch rezidivierende Erkrankungen, können also einfach wieder in Remission kommen und darin bleiben ohne dauerhafte medikamentöse Intervention. Was ich aus eigenem Erleben bestätigen kann. Allerdings mit cu, welche mir bei der Thematik zur Erklärung der Barrierestörung irgendwie zu kurz zu kommen scheint.

LG Neptun
PS: Ein Auszug zum Elisatest
Zur in-vitro-Bestimmung von ß-Defensin 2 in Stuhl
Gültig ab 2020-05-01

1. VERWENDUNGSZWECK Der hier beschriebene Assay dient zur quantitativen Bestimmung von β-Defensin 2 in Stuhl. Nur zur in-vitro-Diagnostik.
2. EINLEITUNG Die endogen gebildeten β-Defensine sind Bestandteil des angeborenen Immunsystems und tragen durch ihre antimikrobielle Wirkung (z. B. Escherichia coli oder Helicobacter pylori gegenüber) zur Barrierefunktion des Darmepithels bei. Neun verschiedene Defensine epithelialen Ursprungs wurden beim Menschen bislang beschrieben, u. a. die humanen β-Defensine 1, -2, und -3 (HBD-1, -2, -3). Die Expression dieser β-Defensine wird durch proinflammatorische Zytokine und durch Mikroorganismen (z. B. E. coli, H. pylori oder P. aeruginosa) induziert. Einen β-Defensin-Mangel beobachtet man z. B. in der Darmmukosa von MorbusCrohn-Patienten. Die dadurch eingeschränkte Barrierefunktion der Darmschleimhaut lässt eine vermehrte Invasion von Bakterien zu und führt damit möglicherweise zu den für M. Crohn typischen Entzündungen. Ob der β-Defensin-Mangel möglicherweise sogar bei der Entstehung des M. Crohn eine Rolle spielt, wird derzeit untersucht. Ob so genannte probiotische Bakterien die β-Defensin-Bildung anregen, ist ebenfalls Thema derzeitiger Untersuchungen.
Indikationen • Entzündliche Darmerkrankungen (IBD) • Untersuchungen zur Integrität der Darmschleimhaut bei Morbus Crohn

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