Vorstellung

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Mattin
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Registriert: Sa 25. Jul 2020, 12:49
Diagnose: Col. Crohn seit 2003

Vorstellung

Beitrag von Mattin »

Guten Tag, alle miteinander!

Als Neuer in der Runde möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich bin 52 Jahre alt. Meine Erstdiagnose erfolgte in 2004 recht zeitgleich mit der Feststellung, dass meine ankylosierende Spondylitis (auch gerne Morbus Bechterew genannt) aktiv wurde. Diagnostiziert wurde nach Jahren der Unsicherheit zwischen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa letztlich eine Colitis Crohn. Der Verlauf dürfte eigentlich ganz ok sein. Ich musste noch nicht operiert werden. Zwar habe ich recht häufige Rezidive (ein bis zwei mal pro Jahr). Auch entwickelte sich bei der geplanten Umstellung der Medikation von Kortison auf Azathioprin leider in 2013 als Nebenwirkung eine Bauchspeicheldrüsenentzündung mit Vorhofflimmern pp. Danach konnte ich teilweise bis auf 1 mg Cortison reduzieren Indes habe ich meinen Job behalten und bekomme bisher meine vier Kinder gut durch.

Bisher habe ich eigentlich immer versucht meine Erkrankungen beiseite zu schieben. Das gelingt mir aktuell nicht mehr so erfolgreich, da ich seit Herbst letzten Jahres auf sehr hohen Cortisondosen (derzeit von 80 mg / d + Budenofalk-Klysmen runter auf 50 mg mit anhaltenden Blutungen im Enddarmbereich, zwei Superinfektionen (Magen-Darm) in der Zeit) herumhänge, nachdem ich Ende 2019 bereits eine sehr heftige triggernde Superinfektion mit Campylobacter austrug, die ordentlich auf die Knochen ging, und nun nach einer Hämorrhoiden-OP einen erneuten Schub trotz hoher Cortisondosen nicht in den Griff bekomme. Das macht mich derzeit mutlos. Mutlos geht gar nicht, da meine jüngste Tochter 12 Jahre alt ist.

Also such ich Hilfe und Anregungen um wieder eine Remission zu erreichen.....

Liebe Grüße,

der Mattin (ne)

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