Immer noch Reizdarm oder doch was anderes?

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Patrick-Minden
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Registriert: Do 23. Apr 2020, 09:46
Diagnose: Reizdarm (?)

Immer noch Reizdarm oder doch was anderes?

Beitrag von Patrick-Minden »

Hallo zusammen,
Ich bin Patrick, 35 aus Minden (zwischen Hannover und Bielefeld).
Bei mir fing alles um 2012 herum an, als ich immer wieder vermehrt mit Durchfall und Magenproblemen zu kämpfen hatte. Damals wurde ich von einem Gastroenterologen im Krankenhaus durchgecheckt (Atemtests, Gastroskopie und Koloskopie) - Ergebnis war eine leichte Sorbitintoleranz und ein Reizdarm. Dazu kam im Verlauf noch ein leichter Gallenreflux, den wir aber gut im Griff haben.
Damit habe ich mich auch erstmal abgefunden und arrangiert. Zwischendurch musste mir 2015 der Blinddarm entfernt werden, 2016 hatte ich eine Schulter-OP, in 2017 wurde mir der Magen verkleinert (Schlauchmagen) - habe dadurch ca. 80kg abgenommen. Und in 2018 wurde mir die Gallenblase entfernt. Nach jeder dieser OP‘s hatte ich für 2-4 Monate keinerlei Probleme mit dem Darm, obwohl ich sonst immer mal wieder mit Durchfall, breiigen Stühlen und Bauchschmerzen zu kämpfen hatte.
Doch im Moment habe ich wieder deutlich mehr Probleme. Ich habe alle paar Wochen/Monate Phasen, in denen ich vermehrt Bauchschmerzen habe - vermehrt im rechten Unterbauch und auch im „Mittelbauch“. Auch habe ich oft ein Gurgeln im linken Unterbauch, wo ich davon ausgehen kann, dass ich gleich relativ schnell zur Toilette muss und es dann meistens breiig bis flüssig werden kann. Ansonsten habe ich auch oft Phasen, in Denen alles in Ordnung scheint und dann aus dem Nichts Schmerzen und Durchfall kommen. Aber auch Phasen, in denen ich ganz normalen Stuhlgang habe. Was aber fast immer vorliegt, ist dass ich nach dem Stuhlgang noch ca. 1 Stunde ein flaues Gefühl im Magen habe und das Gefühl habe, dass ich gleich noch einmal zur Toilette muss. Was dann aber meistens nicht vorkommt.
Auch habe ich oft mit Blähungen zu kämpfen - meist kurz bevor ich zur Toilette muss.
Da ich durch die oben genannten Schlauchmagen-OP und den Gallenreflux in den letzten Jahren regelmäßige Gastroskopien durchführen lassen musste, haben 2 unterschiedliche Ärzte eine Zöliakie durch Probenentnahmen ausschließen können. Allerdings verzichte ich so gut es geht auf Gluten, da es mir so etwas besser geht. Außerdem vertrage ich nicht allzu fettige Speisen - die haben oft „durchschlagenden“ Erfolg.
Von daher möchte ich jetzt einen weiteren Anlauf unternehmen, ob da nicht doch etwas anderes bei mir dahinter steckt und habe am 12.05. bei einem ortsansässigen Gastroenterologen einen Termin und mal zu gucken, was er zu dem ganzen Thema sagt.

Falls du das alles gelesen haben solltest - vielen Dank dafür! Vielleicht siehst du ja etwas, wo ich noch nachhaken sollte. 😊

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